Letztes Wochenende fand in Berlin wieder unter dem Motto „I choose freedom“ die Konferenz der digitalen Nomaden DNX statt.

Nachdem ich zur ersten dieses Jahr, die im Mai stattfand, noch auf Weltreise und zur zweiten im August noch mit dem Testen von Stränden an der Algarve beschäftigt war, konnte ich den 10. Oktober gar nicht abwarten.

Als es dann endlich so weit war, läutete das Wetter in Berlin bereits den Winter ein. Wir ließen uns die Laune aber nicht verderben und trafen uns bereits zu den Pre-Events wie dem Meet Up der Berliner digitalen Nomaden.

Es war toll, bekannte wie neue Gesichter zu sehen und sich über das Leben auf Reisen auszutauschen.

Dann kam das Main Event.

Das Intro wurde von den DNX-Gründern Felicia Hargarten und Marcus Meurer wie immer persönlich übernommen. Dabei nahmen sie uns mit auf eine Reise durch ihr Jahr 2015, in dem so einiges passiert ist. Sie haben uns gezeigt, dass auch sie sich immer wieder neue Ziele setzen, für die sie kämpfen müssen.

Feli_und_Markus_DNX_Okt_15

Ein ähnliches Fazit kann man aus der Keynote ziehen. Fabian Dittrich hat davon erzählt, wie er es geschafft hat, trotz oder gerade weil er abseits der Touristenpfade unterwegs war, ein erfolgreiches Business aufzubauen, das er aus einem Land Rover heraus führt.

Eindrucksvoll erklärte er, wie sich eine vermeintlich schlimme Situation ins Positive kehren kann: Als er mit Malaria in einem afrikanischen Krankenhaus lag, hat er sich dort auf einen heißbegehrten Job beworben, im Delirium alle Felder abgesehen von den Kontaktdaten offen gelassen und damit so viel Interesse geweckt, dass er ihn bekommen.

Fabian_Dittrich_DNX_Okt_2015

Das Konzept wurde bei dieser DNX vollkommen umgestellt. Während es bisher einen Tag mit Workshops und einen zweiten mit der eigentlichen Konferenz mit Vorträgen gab, hatten wir diesmal die Möglichkeit, durch eine reine Workshop-Struktur stärker mit den Speakern zu interagieren und mit ihnen in Kontakt zu treten.

Vor allem die Workshops von Claudia Sult zum Thema „Kooperationen als Reiseblogger“ und von Jeanette Zeuner zum Thema „Selfpublishing“ waren für mich wichtig, da mich diese beiden Themenbereiche aktuell betreffen und ich vieles anwenden kann, was in den Workshops zur Sprache gekommen ist.

Durch diese Struktur wurde die Atmosphäre noch mehr gelockert und das Gefühl hervorgerufen, dass wir alle gleich sind. Denn die Speaker haben nicht mehr von oben herab, sondern auf gleicher Höhe mit uns Teilnehmern gesprochen.

Das war eine richtige Verbesserung!

Ich merke schon seit meiner ersten DNX im Oktober des vergangenen Jahres jedes Mal, wenn ich mich mit Gleichgesinnten treffe, wie lange ich davon zehre. Zweifel, die mit der Zeit entstehen, können so ausgeräumt werden und ich weiß wieder, wo ich hingehöre.

Wenn ich mich mit digitalen Nomaden treffe, stärkt und motiviert es mich, weiterzumachen und an meinen Projekten zu arbeiten, sodass ich hoffentlich irgendwann meine Ziele erreiche.

Deine Barbara