Deutschland für digitale Nomaden

von | 15/09/18 | Destinationen | 0 Kommentare

Als halbe Deutsche und da ich in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen bin, hat es mich meistens eher aus Deutschland weggezogen. Vier Jahre bestand Barbaralicious bereits, als ich meinen ersten Blogpost über meine Heimatstadt geschrieben habe. Es werden bestimmt noch einige Posts kommen.

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Fakten über Deutschland

Deutschland ist das Land mit den meisten Einwohnern in Westeuropa und eine der führenden Wirtschaftsnationen der EU..

Berlin ist die Hauptstadt und der Regierungssitz des Landes. Als Bundesrepublik ist Deutschland in 16 Bundesländer unterteilt. Jeder Staat ist dafür verantwortlich, seine eigenen Richtlinien und Gesetze in bestimmten Bereichen wie Bildung und Kultur zu erlassen.

Deutschland hat neun direkte Nachbarn: Dänemark im Norden, die Niederlande und Belgien im Nordwesten, Frankreich und Luxemburg im Westen, Österreich und die Schweiz im Süden und die Tschechische Republik und Polen im Osten.

Das Land ist bekannt für seine Autos, Kulturmuseen, die besten Biere der Welt und eine große Auswahl an Brot.

Informationen über die Ein- und Ausreise

Die Einreise nach Deutschland ist in der Regel ein sehr unkompliziertes Verfahren. Wenn du aus einem anderen Schengen-Land kommst, kannst du einfach mit deinem Personalausweis einreisen.

Wenn du aus einem Land außerhalb des Schengen-Raums bist, benötigst du ein Schengen-Visum. Damit kannst du in der Regel drei Monate lang während eines Zeitraums von 180 Tagen im Schengen-Raum bleiben. Danach musst du den Schengen-Raum für drei Monate verlassen, bevor du ein weiteres Schengen-Visum beantragen kannst. Solltest du in Europa bleiben wollen, kannst du die drei Monate in Ländern wie Rumänien oder Bulgarien verbringen, die noch nicht Mitglied des Schengener Abkommen sind.

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Sicherheit in Deutschland

Deutschland ist grundsätzlich ein sicheres Land, und obwohl es in Deutschland Kriminalität gibt, ist sie zum Glück nicht weit verbreitet. Im Normalfall kannst du dich Tag und Nacht bewegen, ohne dir Sorgen zu machen. Du solltest dich aber dennoch immer erkundigen, welche Gegenden die sichersten sind und wo du mehr Vorsicht walten lassen solltest.

Geld und Währung in Deutschland

Deutschland liegt in der Eurozone und hat damit den Euro. Ein Euro wird in 100 Eurocents oder einfach Cents aufgeteilt. Der Wechselkurs schwankt, aber im Moment sind 1,15 Euro etwa 1 US-Dollar wert.

Visa und Mastercard werden in Deutschland akzeptiert. Du kannst auch American Express und Diners Club Kreditkarten verwenden, aber diese werden weniger häufig akzeptiert. Mach dich aber darauf gefasst, dass in Deutschland immer noch vorwiegend mit Bargeld bezahlt wird. Kleine Läden oder Cafés akzeptieren sehr häufig keine Kreditkarte.

WLAN

Deutschland bietet eine durchschnittliche Internetgeschwindigkeit von 18,8 Mbit/s. Es gab bis vor einigen Jahren ein Gesetz namens Störerhaftung, das besagte, dass jeder WLAN-Netzwerkanbieter für alle illegalen Aktivitäten im Netzwerk verantwortlich ist. Obwohl dieses Gesetz nicht mehr aktiv ist, schränkt es offene WLAN-Netzwerke in Cafés und an anderen öffentlichen Orten immer noch erheblich ein. Allerdings gibt es über 33.000 WLAN-Hotspots in 300 deutschen Städten, die von dezentralen Organisationen bereitgestellt werden.

Mobiles Internet

Es gibt drei große Telefonanbieter in Deutschland. Diese drei Unternehmen sind die Deutsche Telekom, Vodafone und O2.

Im Rahmen des Aktivierungsprozesses sind die Kunden mittlerweile verpflichtet, eine ID für alle Prepaid-SIM-Registrierungen anzugeben. 

Die Kosten für Datenpakete variieren von Anbieter zu Anbieter. Grundsätzlich gilt, dass Telekom der teuerste Betreiber ist, aber dafür mit Abstand die beste Netzabdeckung hat. Mit O2 zahlst du weniger, hast aber vor allem außerorts große Probleme mit dem Empfang. Bei Vodafone zahle ich aktuell (Stand Dezember 2018) 20 Euro für ein Datenpaket mit 4 GB.

MiFi

Eine andere Möglichkeit ist ein MiFi-Gerät, mit dem du dir dein WLAN selbst kreierst. Ich habe GlocalMe getestet und empfand es als eine Bereicherung meines Reiseequipments. Neben der Hauptfunktion als mobiler Router mit eigenen Paketen kannst du auch bis zu zwei SIM-Karten in das Gerät stecken (sehr gut, wenn du mit mobilen Tans arbeitest, auf deiner Nummer erreichbar sein möchtest oder die sozialen Netzwerke mit Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzt) oder es als Powerbank mit  6000 mAh nutzen.

Leben in Deutschland für digitale Nomaden

Airbnb*, Hostels* und Hotels* bieten alle gute Möglichkeiten in Deutschland für digitale Nomaden – je nachdem welches Budget dir zur Verfügung steht. Die Preise unterscheiden sich natürlich, je nachdem an welchem Ort du was für eine Art Unterkunft suchst. Allgemein gilt: Je länger du bleibst, desto besser sind die Deals, die du bekommen kannst. Wenn du dich mit einem Bett im Schlafsaal zufrieden gibst, kannst du in Deutschland etwas für 15 Euro pro Nacht finden. In Hotels können sich die Preise für ein Zimmer locker auf 100 Euro pro Nacht belaufen. In kleineren Hotels kannst du für längere Aufenthalte günstigere Preise bekommen und bei Airbnb gibt es häufig Wochen- und Monatsrabatte.

Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland recht günstig. Die Preise für Essen, Unterkunft, Kleidung, kulturelle Veranstaltungen usw. entsprechen im Wesentlichen dem EU-Durchschnitt.

In den Ballungszentren Deutschlands kommt man mit dem öffentlichen Nahverkehr gut zurecht. Auch kleinere Städte sind oft gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Im besten Fall kannst du sogar auf ein Auto verzichten. In den großen Städten in Deutschland gibt in der Regel Straßenbahnen, Busse, U-Bahnen und S-Bahnen. Jede Großstadt hat ihren eigenen Verkehrsverbund, der für alles zuständig ist. Wenn du also zum Beispiel über eine App Tickets kaufen oder den Fahrplan prüfen möchtest, brauchst du die App des entsprechenden Verkehrsverbundes. Für Frankfurt und Umgebung ist das zum Beispiel der RMV, für Berlin die BVG.

Coworking Spaces in Deutschland

Weserland: Das Weserland liegt in Neukölln und ist ein kreativer, aktiver und kollaborativer Space, der das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet hat.

Betahaus Hamburg: Etwas versteckt im schönen Stadtteil St. Pauli liegt das Betahaus Hamburg. Der Space wurde im Juli 2010 direkt neben der „Schilleroper“ eröffnet und ist nach dem Space im Berlin das zweite Betahaus.

Co-Work & Play: Co-work & Play ist ein Kreativraum im Osten Frankfurts. Auch wenn die Tagesrate etwas höher ist als bei einigen anderen Spaces in Frankfurt, bietet er über 70 Flex-Desks zur Auswahl, sodass du hier auf jeden Fall einen Platz zum Arbeiten finden wirst..

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