Alleine reisen: Wie plane ich meine erste Solo-Reise?

Alleine reisen: Wie plane ich meine erste Solo-Reise?

Obwohl alleine reisen Menschen über sich hinauswachsen lässt und die ultimative Freiheit bedeutet, gibt es viele, die sich nicht trauen, solo in die Welt zu ziehen. Immer wieder höre ich, wie mutig ich doch sei. Warum ich meiner Meinung nach nicht mutig bin, kannst du hier nachlesen.

Alleine reisen heißt, dass du alle Entscheidungen selbst treffen kannst, niemandem Rechenschaft ablegen musst und vor allem herausfinden kannst, wer du wirklich bist und was du wirklich willst. Diese Freiheit scheint manchmal auch gleichzeitig ein negativer Punkt zu sein: Denn es kann erschreckend sein, 100 Prozent Verantwortung für sich zu haben.

Wie auch du deine erste Reise allein angehen kannst, sage ich dir hier:

 

#1 Wähle dein Reiseziel mit Köpfchen!

Nicht jedes Reiseland ist gleichermaßen gut für deine erste Solo-Reise geeignet. Ich rate meist, drei Fragen zu stellen:

 

In welcher Sprache kannst du dich verständigen?

Die Möglichkeit, vor Ort kommunizieren zu können erleichtert das Reisen ungemein. Bis heute reise ich daher am liebsten in Lateinamerika. Ich liebe es, mich mit jedem unterhalten zu können. Sprachbarrieren sind für mich eine kleine Katastrophe – nicht umsonst bin ich Übersetzerin und Dolmetscherin geworden. Daher habe ich auch meine Weltreise in Südamerika begonnen: In Brasilien ging es los und dann weiter nach Argentinien und Chile.

Natürlich kannst du im Hostel und mit anderen Reisenden auf Englisch oder oft sogar auf Deutsch reden. Aber im Taxi, am Bahnhof oder einfach im Supermarkt hast du damit vielleicht weniger Glück. Und ich sage dir: Es gibt nichts schöneres als einen Plausch mit Locals an der Bushaltestelle. Ok, der Sonnenaufgang über Angkor Wat war wahrscheinlich schon schöner. Aber was eine Reise wirklich einzigartig macht, sind die Begegnungen. natürlich geht das auch mit Händen und Füßen, aber mit Sprache ist es so viel einfacher.

Alleine reisen – Der Israeli und ich

Bist du ein Meer- oder ein Bergtyp bzw. welches Klima passt zu dir?

Mich zieht es immer wieder zum Meer und in die Wärme. Ich liebe es, eine Promenade auf und ab zu laufen oder einfach unter einer Palme im Schatten zu sitzen und aufs Wasser zu blicken. Deswegen wäre ich niemals auf die Idee gekommen, Nepal für meine erste Reise einzuplanen. Mittlerweile denke ich immer öfters darüber nach, aber es gibt immer noch zu viele Orte am Meer, die ich zuerst sehen möchte. Genauso eine Prioritätenliste solltest du auch haben!

Ähnlich ist es mit dem Klima: Such dir für die erste Reise einen Ort aus, wo du mehr oder weniger sicher bist, dass du dich vom Klima her wohlfühlst. Wenn du kühle Bergluft liebst, solltest du vielleicht nicht nach Jericoacoara reisen, egal wie viele Reisende dir gesagt haben, dass es dort wundervoll ist und toll vor allem für angehenden digitale Nomaden ist. Schon eher würde ich da zu Gran Canaria mit dem schönen Bergdorf Artenara raten.

Wie sieht dein Budget aus?

Egal wie gern du in den Bergen Kanadas wandern gehen möchtest… Das Land ist vielleicht für den Anfang nicht die beste Wahl, wenn du ein Budget zwischen 500 und 1000 Euro im Monat hast. Mit mehr Erfahrung und eventuell mehr Budget sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Wie du auch mit wenig Geld viel unterwegs sein kannst, erkläre ich in meinem E-Book Reisen fürs schmale Portemonnaie.

Mithilfe von Google und Reiseblogs sowie Gruppen für Reisende auf Facebook kannst du rausfinden, wie viel Geld man für welches Land einplanen sollte. Ich hätte zum Beispiel nie erwartet, dass Israel und Jordanien so teure Länder sind.

 

Reise länger für weniger Geld!

Um die Welt zu bereisen, muss man reich sein? Falsch! Reisen fürs schmale Portemonnaie ist ein Ratgeber für alle Low Budget-Reisenden. Hier findet ihr zum einen Tipps und Tricks zum Sparen…

  • beim Transport
  • bei der Unterkunft
  • beim Essen
  • in der Freizeitgestaltung (Sightseeing etc.)

Mit 8.000 Euro inklusive aller Flüge bin ich einmal um diesen Planeten gereist. Mit meinen Tipps kannst du das auch! Plane deine eigene große Reise besser und stelle dich auf das ein, was auf dich zukommt.

Reisen fürs schmale Portemonnaie

#2 Wähle deine bevorzugte Reiseart!

Deine Reiseart hängt zu einem Großteil von deinem Budget ab. Bist du mehr der Backpacking-Typ oder reist du lieber mit Stil und ziehst einen Koffer? Bist du lieber in Städten oder mit dem Auto unterwegs? Es gibt viele verschiedene Arten des Reisens:

Budgetpacking

Lange war ich als Budgetpacker unterwegs. Mit einem Budget von maximal 30 Euro am Tag müssen Budgepacker echt gucken, wo sie bleiben. Unterkünfte sind meistens Mehrbettzimmer in Hostels, das Essen in der Hostelküche selbst gemacht. In Südostasien konnte ich mir auch mal ein Einzelzimmer im Guest House leisten, aber das war schon eine Besonderheit. Auch Couchsurfing nutzen viele Budgetpacker, um Geld zu sparen und Locals kennenzulernen. Die meisten Budgetpacker findet man in Südostasien und Teilen Lateinamerikas.

Flashpacking

Wer ein bisschen mehr Geld zur Verfügung hat, darf sich Flashpacker nennen. Normalerweise wird mit 50 Euro Tagesbudget gerechnet, wenn man den Budgetpacking-Schuhen entwachsen ist. Sie leisten sich schon eher mal ein Einzelzimmer im Hostel oder auch mal hier und da eine Nacht im Hotel. Außerdem ist unter den Flashpackern Airbnb ziemlich beliebt.

Städtereisen

Die bist gerne in großen Städten? Rom, New York und Hong Kong stehen ganz oben auf deiner Bucket List? Dann bist du vielleicht nicht der typische Backpacker. Bedenke, dass Städte (vor allem Hauptstädte) oft teurer sind. Dafür ist es hier wahrscheinlich leichter, sich mit Englisch durchzuschlagen, auch wenn das nicht die Amtssprache des Landes ist.

Roadtrips

Ich kenne eigentlich niemanden, der nicht gerne Roadtrips macht. Mit einem Auto (oder Motorrad) eine Küstenstraße entlangfahren (ich war zum Beispiel auf dem Highway 1 und auf der Great Ocean Road) oder einmal quer durch ein Land brettern… Roadtrips machen einfach Spaß. Allerdings sind sie auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Das Auto muss gemietet (oder gekauft?!) werden, es braucht Benzin und in vielen Ländern gibt es Autobahngebühren. Auch übernachten im Auto ist nicht in jedem Land erlaubt, sodass sich diese vermeintliche Kostenersparnis oft in ein Fass ohne Boden verwandelt, da man jede Nacht den Campingplatz zahlen muss.

Abenteuerreisen

Wenn das für dich alles mega langweilig klingt und du gleich gähnend vom Hocker fällst, bist du vielleicht eher der Abenteurer. Wenn du dich erst richtig wohlfühlst, wenn du Abstand zwischen dich und die Zivilisation gebracht hast, dein Handy kein Signal mehr empfängt und du mit ziemlicher Sicherheit keine Touristen mehr triffst, solltest du dich auf Abenteuerreise begeben. Wobei das fürs allererste Mal alleine reisen vielleicht ein bisschen übermütig ist.

 

#3 Planung deiner ersten Solo-Reise!

Ok, jetzt weißt du, wo es hingehen soll und was für ein Reisetyp du bist. Das ist schon eine ganze Menge. Der nächste Schritt ist die konkrete Planung.

Option 1: Lass dir eine Individualreise zusammenstellen!

Wenn du dir noch unsicher bist oder nicht viel Zeit in die Planung stecken möchtest, empfehle ich dir, eine individuelle Reise von einem Anbieter planen zu lassen. Diese haben Bausteine, die du ganz einfach mit einander kombinieren kannst. Ich habe immer mühsam alles vor Ort zusammengesucht und bin teilweise erst zu den Hostels hin, als ich angekommen war, ohne etwas gebucht zu haben. Mit besagten Bausteinen bist du auf der sicheren Seite und hast die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Baustein inkludiert. Zusätzliche Attraktionen oder Touren kannst du ganz einfach hinzubuchen.

 

Option 2: Alleine reisen und alleine planen!

Wenn du die Freiheit magst, spontan umplanen und neu entscheiden zu können, dann mach es einfach wie ich! Ich hatte zu meiner Weltreise ausschließlich die erste Nacht gebucht und den Rest auf mich zukommen lassen.

Flüge beobachte ich meist über Flugsuchmaschinen wie Google Flights, Skyscanner, Momondo oder Kiwi. Ich persönlich bin ein großer Fan von Kiwi.

Ich buche Unterkünfte meistens über Hostelworld oder Booking bzw. schaue dort nach verfügbaren Betten/Zimmern. Wenn noch genug frei ist, beobachte ich das und gehe dann direkt hin. Dabei springt nicht selten ein besserer Preis raus. Wenn ich was längerfristiges brauche frage ich ebenso entweder direkt oder nutze auch mal Airbnb. So habe ich das zum Beispiel in Cabarete gemacht.

Was ich mir dann genau anschaue, entscheide ich meistens spontan. Entweder ich lasse mich im Hostel beraten oder schaue nach Blogposts anderer Blogger zur Inspiration. Auch Info Points vor Ort können eine große Hilfe sein. Allerdings ist das nicht immer der Fall! In Prag zum Beispiel haben sie mir zu einem Hop-on-Hop-Off-Bus-Ticket geraten, das sich in meinen Augen gar nicht gelohnt hat.

Alleine reisen leicht gemacht: Das waren meine Tipps für deine erste Solo-Reise!

Wenn du jetzt noch nicht überzeugt bist, hol dir doch mein Buch Travel Solo:

TRAVEL SOLO

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht Angst hätte, allein zu reisen. Ob ich mich nicht unwohl fühle, immer wieder neue Orte zu erkunden anstatt ein echtes Zuhause zu haben. Meine Antwort darauf ist dieses E-Book. Nach über zwei Jahren allein reisen, kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass ich es nicht nur liebe, Länder und Kulturen kennenzulernen, sondern auch dass ich daran gewachsen bin. Ich habe mich besser kennengelernt und Selbstbewusstsein, Vertrauen sowie Freiheit erlangt. Wenn du noch zweifelst, ob du den Schritt wagen sollst, ist dieses Buch perfekt für dich! Denn ich zeige dir, wie Soloreisen auch dich verändern kann…

Nun sollte dem Alleinereisen wirklich nichts mehr im Wege stehen! Falls doch: Kommentiere unter diesem Beitrag und lasse mich wissen, warum du immer noch zweifelst!

Deine Barbara

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7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA
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Travel Hack House Sitting – So sparst du das Geld für die Unterkunft!

Travel Hack House Sitting – So sparst du das Geld für die Unterkunft!

Ich bin auf der ersten Nomad Cruise auf das Thema House Sitting aufmerksam geworden. Dort habe ich einen Workshop von einer einer Mutter besucht, die mit ihrem Kind die Welt bereist, während sie auf Häuser, Hunde und Katzen aufpasst. Das fand ich von Anfang an spannend und fing an, mich über die einzelnen Portale zu informieren.

Was genau ist House Sitting?

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Stell dir vor, du hast ein Haus, vielleicht auch noch Haustiere und Pflanzen, einen Briefkasten, der geleert werden müsste. Und dann kannst du eine Weile nicht zu Hause sein. Egal ob du in den Urlaub fahren willst, geschäftlich weg musst oder aus anderen Gründen nicht selbst dafür sorgen kannst, dass alles gepflegt wird, die Tiere versorgt werden und das Haus belebt ist… Wir wissen ja alle, dass leer stehende Häuser auch gerne mal Einbrecher anziehen. Wärst du da nicht auch dankbar für eine einfache Lösung?

Diese kam mit House Sitting! Denn House Sitter leben in den Wohnungen der Hausbesitzer wie sie selbst. Das heißt, sie kümmern sich um die Haustiere, die Pflanzen, den Briefkasten und einfach darum, dass jemand da ist. Ich habe sogar schon House Sits gesehen, bei denen es keine Tiere oder Pflanzen gab. Die Hausbesitzer wollten einfach nur, dass das Haus nicht wochenlang leer steht.

Und was hast du vom House Sitting?

Nun zum Einen kannst du als Gegenleistung kostenfrei wohnen. Die Unterkunft ist an den meisten Orten ein riesiger Kostenpunkt, den du auf diese Weise ganz einfach los bist – zumal du eine ganze Wohnung oder im besten Fall sogar wirklich ein Haus für dich allein hast. Zum Anderen kannst du als Nomade das tun, was du wahrscheinlich sowieso am liebsten tust: Unter Einheimischen sein, leben wie ein Local! Außerdem sind die Wohnungen von House Sits im Normalfall über dem Durchschnitt. Es gibt häufig tolle Poolanlagen und sogar hauseigene Fitnesscenter. Auch eine vollausgestattete Küche ist ein echter Vorteil.

Zum Anderen kannst du als Nomade das tun, was du wahrscheinlich sowieso am liebsten tust: Unter Einheimischen sein, leben wie ein Local! Außerdem sind die Wohnungen von House Sits im Normalfall überdurchschnittlich luxoriös. Es gibt häufig tolle Poolanlagen und sogar hauseigene Fitnesscenter. Auch eine vollausgestattete Küche ist ein echter Vorteil. Die Putzfrau war bei meinen House Sits bisher auch inklusive.

Es gibt aber auch Schattenseiten…

…mit denen ich jedoch sehr gut leben kann! Eine ist, dass die meisten Wohnung eher nicht zentral gelegen sind. Bei meinen zwei House Sits habe ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils 40 bis 60 Minuten in die Innenstadt gebraucht. Außerdem sind die Daten so gut wie nie flexibel. Die Hausbesitzer haben eine gebuchte Reise und du kannst im besten Fall noch selbst entscheiden, ob du einen Tag früher anreist und hinterher noch eine weitere Nacht bleibst. Aber wenn du bereits eine geplante Reise an einen Ort hast, ist es sehr unwahrscheinlich, dass du den passenden House Sit dazu findest. Im besten Fall findest du dann einen Sit für einen Teil des Aufenthalts.

Allgemein ist es aber dennoch eine Win-Win-Situation!

Welche Plattformen gibt es?

Es gibt verschiedene Plattformen, über die House Sitter mit Hausbesitzern zusammengebracht werden. Alle kosten eine Jahresgebühr, die zwischen 20 und 100 Euro liegt. Im Normalfall sollte allerdings ein einziger House Sit genügen, um die Jahresgebühr wett zu machen. Ich selbst hatte bisher zwei House Sits (einen in Dubai und einen in Singapur) und hätte für Unterkünfte in den beiden Städten definitiv ein Vielfaches gezahlt. So komme ich auf einen Preis von 2,50 Euro pro Nacht. Und das in geräumigen Apartments mit Pool in einer Minute Entfernung in zwei der teuersten Städe der Welt…Gar nicht schlecht, würde ich sagen.

Die Plattformen sind:

Nachdem ich gehört hatte, dass Trusted Housesitters die größte Plattform ist, habe ich dort ohne zögern ein Konto angelegt. Das kostet erstmal nichts! Allerdings kannst du dich erst auf House Sits bewerben und dein Profil richtig anlegen, wenn du zahlendes Mitglied bist. Du kannst also erstmal in Ruhe den Newsletter verfolgen und schauen, was so für dich in Frage käme und dann zuschlagen, wenn es so weit ist.

Wenn du mehr über die einzelnen Plattformen erfahren möchtest, schau am besten mal hier vorbei: Which House Sitting Site is Best?

 

Für wen eignet sich House Sitting?

House Sitting ist eine perfekte Möglichkeit für Nomaden, die keine festen Reisepläne haben. Außerdem ist es ideal, wenn du tierlieb bist und vielleicht sogar ein Haustier auf Reisen vermisst. So geht es mir nämlich, wenn ich unterwegs bin: Ich freue mich immer, wenn es in meiner Unterkunft eine Katze gibt. Umso mehr bin ich happy, wenn ich mich um sie kümmern darf.

Also nochmal im Überblick, wann House Sitting genau das Richtige für dich ist:

  • Du reist gerne, bist aber flexibel und kannst dich anpassen!
  • Du möchtest gerne ganz nach dem Motto „Live like a local“ unterkommen!
  • Du liebst Tiere, weißt, wie du mit umgehen musst und könntest auch mit Problemen umgehen (zB mit einer kranken Katze)!
  • Du lebst gerne allein und brauchst nicht viel Rummel, um dich wohlzufühlen!
  • Du hast kein Problem damit, nicht gerade in Downtown zu wohnen!

So kommst du an House Sits

Tipp #1: Dein Profil

Versetze dich kurz in die Lage der Hausbesitzer! Sie überlassen ihr Zuhause und ihre geliebten Haustiere einem völlig Fremden. Das Mindeste, das wir tun können, ist ihnen den bestmöglichen Eindruck von uns zu geben. Fülle also dein Profil ausführlich und detailliert aus und gib ihnen einen guten Überblick über dich als Person.

Tipp #2: Deine Fotos

Verwende Fotos, auf denen man dich gut erkennen kann und auf denen du freundlich aussiehst. Ein Bonus sind Fotos von dir mit Tieren – wie du sie kraulst, mit ihnen spielst, sie auf deinem Schoß liegen. Zeige den Hausbesitzern, dass du ein tierlieber Mensch bist.

Tipp #3: Sicherheitscheck

Es gibt verschiedene Sicherheitsstufen, die du durchlaufen kannst, die deine Vertrauensbasis erhöhen. Der Basischeck beinhaltet eine Überprüfung deiner E-Mail-Adresse, Telefonnummer und ID. Außerdem kannst du dir Reviews von Bekannten schreiben lassen. Diese sind zwar natürlich nicht so aussagekräftig wie „echte“ Reviews, aber für den Anfang besser als nichts. Die letzte Stufe ist ein Führungszeugnis. Das kostet allerdings 65 Pfund extra, sodass ich darauf bisher verzichten habe.

Tipp #4: Deine eigene Seite

Am besten ist es, wenn du eine ganz eigene Seite für dich als House Sitter erstellst. Entweder machst du eine Landingpage, wenn du das kannst, oder einfach eine eigene Facebook-Page. Das hat mehrere Vorteile:

  1. Du kannst mehr Fotos, Videos und Texte hochladen und dich damit besser präsentieren.
  2. Du kannst Reviews von verschiedenen Plattformen sammeln und auch von außerhalb aller Plattformen. Also wenn dich zum Beispiel jemand privat bittet, auf seine Tiere aufzupassen, hast du im Normalfall keine Möglichkeit, dir eine Review geben zu lassen. Mit einer eigenen Seite geht das.
  3. Auf der Seite kannst du die Hauseigentümer im Prinzip sogar zu deinem House Sit „mitnehmen“. Poste Selfies von dir mit ihrem Liebling oder teile andere Informationen, die relevant sein könnten. Bei jeder weiteren Bewerbung werden die neuen Hausbesitzer sehen, was du in der Vergangenheit alles getan hast, um den Hausbesitzern und Tieren ein gutes Gefühl zu geben.

Tipp #5: Geschwindigkeit

Gerade bei House Sits an „coolen Orten“ ist es wichtig, dass du unter den ersten bist. Da kann nämlich die Anzahl an Bewerbungen schnell hochgehen. Für Bali oder Inseln in Thailand wie Phuket habe ich nicht selten gesehen, dass sich über 50 House Sitter beworben haben. Der Erste zu sein, kann also das Zünglein an der Waage ausmachen.

Tipp #6: Skype-Call

Biete am besten gleich bei der Bewerbung einen Skype-Call an. Einige werden es annehmen, anderen reicht es, dass sie deine Fotos sehen. Jeder ist anders. Aber allein die Tatsache, dass sie die Möglichkeit haben, mit dir direkter zu kommunizieren, wird ihnen zeigen, dass du es ernst meinst.

Tipp #7: Namen und Rassen

Erwähne bei deiner Bewerbung unbedingt den Namen des Tieres. Wenn irgendwie möglich, solltest du auch auf die Rasse des Tieres eingehen. So zeigst du, dass du das Inserat genau gelesen hast und den Gig ausgewählt hast, weil er zu dir passt und nicht, weil du das Haus so cool findest.

Tipp #8: Qualität

Sei ein guter House Sitter! Verhalte dich so, wie du dich in deinem eigenen Zuhause verhalten würdest. Gib den Hausbesitzern immer mal wieder ein Update, auch wenn sie dich nicht darum bitten. Sie werden sich freuen, wenn du ihnen mitteilst, dass es ihrem Liebling gut geht. Die Freude darüber, dass sie die richtige Wahl getroffen haben, werden sie in ihrer Review bestimmt ausdrücken. Und das wirkt sich dann wieder positiv auf kommende Bewerbungen aus.

 

Nun bleibt mir nichts weiter, als dir viel Erfolg und gany besonders viel Spaß zu wünschen! Ich freue mich, wenn du mir von deinen Erfahrungen mit House Sitting in den Kommentare berichtest!

Deine Barbara

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Low Budget Traveling ist genau dein Ding und du möchtest Geld sparen für die Weltreise? Wenn du ein chronisch leeres Konto hast und nicht weißt, wie du eine Weltreise finanzieren sollst, lies unbedingt weiter!

Du kannst deine Reisekasse auf ganz unterschiedliche Arten aufbessern, indem du an verschiedenen Dingen sparst. Mach dir Gedanken, worauf du getrost verzichten kannst. Die meisten von uns haben irgendwelche Luxusgüter, die sie eigentlich nicht brauchen. Dazu zählen Abonnements von Zeitungen oder Zeitschriften, ein Vertrag im Fitnessstudio oder gar ein Auto. Verkaufe Dinge, von denen du weißt, dass du sie nicht mehr nutzen wirst, oder Kleidung, die du nicht mehr trägst.

 

Low Budget Traveling & Minimalismus

Frage dich, was du wirklich benötigst, und sei dabei ehrlich zu dir selbst. Hab dabei am besten dein Ziel vor Augen. Dann geht es leichter und es fühlt sich nicht mehr nach einem Opfer an, das du bringst. Nach und nach gewöhnt man sich an ein minimalistischeres Leben. Lies hier nach, wie Minimalismus dein Leben verändert!

Genau genommen, ist Minimalismus schon fast ein Grundprinzip der meisten Langzeit- und Weltreisenden sowie der digitalen Nomaden. Ich selbst konnte es mir kaum vorstellen, dass ich mal lieber auf einer überschaulichen Insel im Golf von Thailand aus meinem Backpack leben wollen würde als aus meinem vollen Kleider- und Schuhschrank bei meinen Eltern in der beschaulichen Kleinstadt Kelkheim, um die Ecke von Frankfurt am Main.

Man lernt, das zu schätzen, was man hat, und sich auch mit wenig zufrieden zu geben. Getreu nach dem Motto:

Collect moments, not things!

Ich habe dir nun in 3 Schritten zusammengefasst, wie auch du das mit dem Low Budget Traveling schaffst: Denn Geld sparen für die Weltreise ist gar nicht so schwer!

 

Step 1: Vor Reisebeginn sparen

Es mag dich vielleicht überraschen, dass dieser Artikel über Low Budget Traveling ist, meine Spartipps aber schon vor der Reise ansetzen. Meiner Meinung nach beginnt Low Budget Traveling nicht unbedingt am Tag deiner Abreise. Du kannst es in dein Leben zuhause integrieren und es – so wie ich – zu deiner Lebensphilosophie machen.

 

Miste aus!

Brauchst du wirklich so viele Klamotten, Schuhe oder Bücher und DVDs im Regal? Sei ehrlich zu dir selbst und werde alles los, was du nicht mehr brauchst. Es wird dir erstens ein paar Euros auf dein Konto bringen und zweitens kann ich dir aus eigener Erfahrung versichern, dass es eine echte innere Erleichterung ist, mal so richtig auszumisten.

 

Kündige dein Fitnessstudio!

Überleg dir genau, welche Verträge du wirklich brauchst! Musst du wirklich ins Fitnessstudio gehen oder kannst du nicht draußen oder in deiner Wohnung kostenfrei Sport machen? Dafür gibt es übrigens ganz tolle Apps! Ich nutze zum Beispiel SEVEN.

Vergleiche Verträge!

Hast du schon mal Verträge verglichen? Egal, ob beim Handyvertrag, wenn es um Strom oder Versicherungen geht: Oft kannst du durch einen Wechsel nach einem Vergleich erheblich Geld sparen! Es lohnt sich also, in diesem Bereich aktiv zu werden.

 

Kündige Abos!

Brauchst du diese ganzen Magazine, eine Fernsehzeitung oder Zeitungen? Wie häufig liest du sie tatsächlich? Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wandern die meisten davon ungelesen in den Müll. Schade ums Papier! Heutzutage gibt es außerdem fast alles online. Selbst, wenn du auch da zahlen musst, ist es meist günstiger!

 

Step 2: Bei der Reiseplanung sparen

Auch bei der Reiseplanung kannst du so richtig sparen. Du musst nur wissen, wie!

Finde die günstigsten Flüge!

Ich nutze meistens verschiedene Flugsuchmaschinen (Skyscanner, Momondo, Kiwi, Google Flights), um herauszufinden, welche Airline das beste Angebot für mich hat. Danach buche ich normalerweise allerdings über die Airline direkt! Darüber sind die Preise meistens sogar noch ein Stückchen besser als der angezeigte Preis. Damit du den günstigsten Flug findest, solltest du bezüglich Datum und Uhrzeit flexibel sein und auch Flughäfen in der Umgebung checken.

 

Leg dir einen Airbnb-Account an!

Was Airbnb mit Sparen zu tun hat? Ganz einfach: Mit dem Account kannst du nicht nur während der Reise coole Deals für deine Unterkunft finden, sondern auch deine laufenden Kosten verringern. Denn du kannst deine Wohnung oder dein WG-Zimmer ganz easy untervermieten. Wenn du noch keinen Airbnb-Account hast, klick einfach hier und lass Wohnraumträume wahr werden!

 

Lass dir Reiseausrüstung schenken!

Travel Gear ist teuer und schlägt dir ein Loch in deine Reisekasse, noch bevor du losgereist bist. Am besten du denkst also frühzeitig daran, zu Geburtstagen und Weihnachten einen Wunschzettel mit deinem fehlenden Equipment zu erstellen. Damit machst du es deinen Lieben einfach, dir genau das zu schenken, was du brauchst und willst. Win-win-Situation, oder?

 

Vergleiche Auslandskrankenversicherungen!

Bei der Wahl deiner Auslandskrankenversicherung solltest du auf deine bestimmten Umstände achten. Eine Versicherung, die für mich die günstigste war, muss für dich nicht die beste Lösung sein. Ich habe für meine Weltreise zum Beispiel die Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur gewählt. Danach bin ich hingegen auf eine internationale Versicherung umgestiegen, um dem bürokratischen Aufwand zu entgehen und nur noch eine Versicherung zu haben, die aber weltweit Deckung anbietet.

 

Plane längere Aufenthalte!

Du kannst so richtig gute Deals bekommen, wenn du mindestens einen Monat an einem Ort bleibst. Auf der einen Seite bieten Hostels dir Betten und sogar Einzelzimmer zu einem Bruchteil des Preises an. Auf der anderen Seite findest du über Airbnb ab einer Buchung von 28 Tagen häufig 50% Rabatt an!

 

Step 3: Bei der Weltreise sparen!

Kommen wir zu den „echten“ Tipps zum Low Budget Traveling, also dem Sparen auf der Reise selbst.

 

Geh in Hostels!

Ich weiß, Mehrbettzimmer sind nicht gerade das, was einen Traveler jubeln lässt. Wenn du aber auf deiner Weltreise Geld sparen musst und trotzdem unabhängig bleiben willst, ist dies eindeutig die günstige Option. Außerdem muss es ja nicht immer das Mehrbettzimmer sein: Hostels haben oft auch Einzelzimmer, die preislich immer noch deutlich unter Hotels liegen. Andere Möglichkeiten zum Sparen bei der Unterkunft findest du hier.

 

Bleibe länger an einem Ort!

Auch wenn es dich manchmal weiterzieht, solltest du versuchen länger an einem Ort zu bleiben. Nur so wirst du überhaupt auf Angebote aufmerksam. Wenn dir eine Stadt also gefällt, frage doch einfach mal in deinem Hostel, ob sie dir einen guten Preis machen, wenn du dich spontan entschließt für zwei Wochen zu bleiben.

 

Suche nach Deals!

Egal ob wir von Ausflügen, Unterkünften oder Verpflegung sprechen: Man kann immer Deals finden! Du musst nur mit offenen Augen um die Welt reisen und manchmal ein bisschen flexibel sein. So kannst du nicht nur Geld sparen, sondern lernst auch noch gleichzeitig andere Leute kennen. Wenn du nach Tipps suchst, um auf Reisen Leute kennenzulernen, lies mal hier rein.

 

Arbeite für Kost und Logis!

Während ich in San Francisco war, wurde mir klar, dass ich mir die Weiterreise über Neuseeland und Australien nach Asien nicht leisten konnte. Ich hatte zwei Möglichkeiten: Weltreise abbrechen oder eine Alternative finden. Ich habe mich für die Alternative entschieden und mir über WorkAway eine Familie gesucht, bei der ich gegen ein paar Stunden Babysitten am Tag kostenfrei dort übernachten durfte und drei Mahlzeiten am Tag bekam. Der positive Nebeneffekt war, dass ich wunderbare Menschen kennenlernen durfte.

 

Koche anstatt Essen zu gehen!

Wir alle lieben es, uns in Restaurants, Imbissen und an Streetfood-Ständen mit lokalen Spezialitäten verwöhnen zu lassen. Vielleicht ist das noch nicht einmal teuer. Selbst zu kochen, ist aber wahrscheinlich trotzdem günstiger. Wenn du also zumindest gelegentlich im Hostel bleibst und auf dem Markt gekauftes Gemüse zubereitest, kannst du noch ein paar Euro sparen.

 

Das waren meine 15 Tipps zum Geld sparen für die Weltreise! Low Budget Traveling ist mir nach über zwei Jahre auf Reisen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen… Du kannst das auch!

Hast du noch weitere Tipps? Dann ab damit in die Kommentare!

Deine Barbara

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Reise länger für weniger Geld!

Um die Welt zu bereisen, muss man reich sein? Falsch! Reisen fürs schmale Portemonnaie ist ein Ratgeber für alle Low Budget-Reisenden. Hier findet ihr zum einen Tipps und Tricks zum Sparen…

  • beim Transport
  • bei der Unterkunft
  • beim Essen
  • in der Freizeitgestaltung (Sightseeing etc.)

Mit 8.000 Euro inklusive aller Flüge bin ich einmal um diesen Planeten gereist. Mit meinen Tipps kannst du das auch! Plane deine eigene große Reise besser und stelle dich auf das ein, was auf dich zukommt.

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Auf Reisen Leute kennenlernen – So geht es ganz schnell!

Auf Reisen Leute kennenlernen – So geht es ganz schnell!

Du möchtest gerne auf Reisen Leute kennenlernen? Du planst eine längere Reise, hast aber Angst vor dem Alleinsein? Du glaubst, du findest keinen Anschluss?

Diese Sorgen hatten alle Reisenden mal!

Aber wir alle haben festgestellt, dass es meistens viel schneller geht, Leute kennenzulernen als du denkst. Deswegen habe ich die besten Tipps für dich zusammen gefasst UND zusätzlich auch noch 8 andere Reiseblogger befragt, wie sie schnell auf Reisen Leute kennenlernen.

Voraussetzung für alle meine Tipps ist allerdings, dass du dich verständigen kannst… Das geht am besten, wenn du fit in Englisch bist. Es verschafft dir einen großen Vorteil, wenn du auch noch die Landessprache beherrschst. Deswegen fühle ich mich in Ländern, in denen man Spanisch spricht wohler als zum Beispiel in Asien.

Aber hier nun erstmal meine eigenen Tipps und Tricks, wie man sich schnell auf Reisen Freunde macht!

 

#1 Steckdosenleiste

Wir kennen alle das Problem: Man kommt von einer langen Fahrt im Hostel an und will erstmal das Handy laden… Und dann: Es gibt nur eine Steckdose im ganzen Dorm! Willst du dir Freunde machen, ist eine Steckdosenleiste zum Teilen allemal eine gute Idee!

 

#2 Moskitospray

Du unterhältst dich nett, aber du merkst, wie du gerade von gefühlt einer Millionen Stechmücken zerstochen wirst? Würdest du deinen Retter in Not nicht auch anhimmeln? Mit einem Moskitospray in der Tasche machst du dir garantiert schnell Freunde!

 

#3 Sonnencreme

Wir lieben sie, aber manchmal brennt sie einfach unerbärmlich: die Sonne! Es gibt so Spezis, die IMMER Sonnencreme vergessen. Wenn du dann lässig deine hervorziehen kannst und sie großzügig teilst, bist du den Rest des Tages sicher nicht mehr allein!

 

#4 After Sun

Man verbringt einen Tag am Strand und kommt abends in Hostel. Im Spiegel sieht man dann die hässlichen, roten Streifen, die am nächsten Tag garantiert weh tun werden! Es gibt nur eine Lösung: After Sun! Wenn du eine Flasche hast, wird man dich lieben!

 

#5 Anbieten zu kochen

Du kochst gerne? Wunderbar! Du wirst wahrscheinlich innerhalb von Minuten die beliebteste Person im Hostel, wenn du anbietest, das Abendessen zu machen!

 

#6 Anbieten abzuwaschen

Du hast dir was zu Essen gemacht und dann mit ein paar anderen aus dem Hostel gegessen. Wenn du anschließend anbietest, für alle den Abwasch zu erledigen, wirst du sicherlich mit Sympathie-Punkten belohnt!

 

#7 Bier anbieten

Ich trinke keinen Alkohol. Daher habe ich diese Möglichkeit nie ausprobiert. Aber ich habe schon öfter mitbekommen, wie gut sie ankommt. Kauf einfach ein oder zwei Flaschen mehr als du selbst trinken möchtest und biete die andere jemandem an, mit dem du ins Gespräch kommen möchtest. Schwups beginnst du eine Konversation!

Das waren meine persönlichen Tricks, um auf Reisen Leute kennenlernen zu können.

Mehr Inspiration um auf Reisen Leute kennenlernen zu können?

Du möchtest auch aus den Erfahrungen anderer Reiseblogger schöpfen? Kein Problem! Ich habe 8 Reiseblogger gefragt, wie sie auf Reisen Leute kennenlernen. Hier sind ihre Antworten:

Sarah von Solo Abroad

Sarah von Solo Abroad: Stell Fragen und sei offen!

Gerade wenn ich alleine reise, lerne ich viel mehr Menschen kennen, als wenn ich mit Freunden unterwegs bin. Ob gewollt oder ungewollt. Auf Solo-Trips lerne ich fast automatisch Leute kennen. Oft passieren die nettesten Begegnungen durch Zufall. Deswegen lautet mein Nr. 1 Tipp: einfach rausgehen, Augen offen halten, freundlich sein und hin und wieder aktiver werden. Spreche Menschen direkt an und stelle einfache Fragen, z. B. frage nach dem Weg oder bitte um eine Restaurant-Empfehlung. Dabei merkst du in der Regel schnell, ob die Person gegenüber Interesse hat oder nicht. Sollte sie Interesse haben, kann sich dabei ein Gespräch entwickeln. Sollte sie kein Interesse haben, bedanke dich für die Antwort und zieh weiter. Auf diese Art habe ich schon oft Menschen kennen gelernt, sogar wenn ich gar keine Bekanntschaften machen wollte, sondern tatsächlich nur den Weg wissen wollte. Sei einfach zwanglos, unkompliziert und nimm dich selber nicht so ernst. Je länger und häufiger du alleine reist, desto einfacher wird es.

Über Sarah und solo abroad

solo abroad (http://solo-abroad.com/) ist ein Blog über weltweite Reiseziele, mit dem Schwerpunkt auf Städtereisen.  Hier findest du coole Reise Tipps und hilfreiche Beiträge zum selbstständigen, ortsunabhängigen Arbeiten.  Sarah arbeitet selbstständig als Social Media Consultant und Blogger und hat erst kürzlich ein eBook darüber herausgebracht, in dem sie anderen Menschen Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit im Online Bereich (http://solo-abroad.com/ebook/) hilft. 

Sabine von Fratuschi: Mach Komplimente!

Immer wieder treffe ich auf Reisen Menschen, die ich interessant finde. Um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, schaue ich mir Mensch und Situation genau an. Was fasziniert mich gerade an dieser Person? Warum wirkt sie sympathisch auf mich? Und genau das spreche ich dann positiv an! Dieses Kompliment oder positive Einstieg kann die Frisur sein, die Rasse des Hundes, ein Kleidungsstück, ein gemeinsamer Blick auf die Umgebung und so vieles mehr.  Wie das Gespräch dann weiter verläuft, weiß man nie vorher. Es kann 10 Sekunden dauern oder 5 Stunden. Im Zug von Alice Springs nach Adelaide ist mir ein Engländer im Speisewagen aufgefallen. Bei dem doch gewöhnungsbedürftigen Slang der Aussis, habe ich ihn für sein so gut verständliches Englisch gelobt. An diesem Abend erfuhren wir einen Großteil seiner Lebensgeschichte. Er hatte mit über 50 seinen Job gekündigt, um gemeinsam mit einem Freund auf Weltreise zu gehen. Er erzählte uns spannende Geschichten und es gesellten sich noch weitere Reisende aus verschiedenen Ländern dazu. Es war ein langer und wunderbarer Abend im Zug.

Sabine von Fratuschi

Über Sabine und Fratuschi

Ganz ohne Tinnef & Allüren erzählt Sabine auf Fratuschi von Luxusreisen und exklusiven Erlebnissen. Auf ihrem Blog berichtet sie über faszinierende Orte, die ewig in Erinnerung bleiben. Fratuschi ist genau der richtige Reiseblog für dich, wenn du dich in Grandhotels & charmanten Boutiquehotels wohl fühlst, kalkulierbares Abenteuer magst und du einen Faibel für Badewannen hast.

Jessica von Yummy Travel

Jessica von Yummy Travel: Verlasse deine Komfortzone!

Wovon außergewöhnliche und unvergessliche Reisen leben? Ganz klar, von den Begegnungen. Menschen und besondere Persönlichkeiten tragen dazu bei, dass eine Reise im Kopf bleibt. Du kannst die atemberaubendsten Sehenswürdigkeiten bestaunen und doch nicht im Land angekommen sein. Urlauber könnten sich damit zufrieden geben. Als Reisender will ich aber mehr.

Ich bezeichne mich bewusst nicht als Urlauber. Das Reisen ist für mich eine Art meinen Horizont zu erweitern. Dazu zählen nicht nur visuelle Eindrücke, sondern vor allem auch emotionale. Wo kann ich meinen Emotionen freien lauf lassen? Genau, indem ich Menschen und deren Geschichten kennenlerne.

Ein Thema, das gar nicht mal so einfach ist. Generell lassen sich hier 2 Typen unterscheiden. Introvertiert und extrovertiert. Ich zähle ohne Zweifel zu der zweiten Sorte. Mir fällt es sehr einfach Kontakt zu knüpfen und mit anderen ins Gespräch zu kommen. So lerne ich auf Reisen immer viele einzigartige Persönlichkeiten kennen.

Damals war ich sehr verschlossen, genau das hat sich durch meine Neugier und das Reisen stark verändert. Solltest du etwas introvertierter sein: Smalltalk kann man lernen. So versuche ich ins Bars, auf Märkten oder auch in der Nachbarschaft immer Kontakte zu knüpfen. Vorbild dafür, meine zahlreichen Pub Besuche in Großbritannien. Hier steht Smalltalk auf der Pubordnung. Du wirkst merkwürdig wenn du Gespräche nur knapp oder gar nicht erwiderst. Bei meinem letzten Besuch bekam ich sogar das Kompliment: „Wow, this is so british!“

Also, verlasse mal deine Komfortzone uns stürze dich ins Leben. Und denke immer daran: Du bist nicht im Land angekommen, wenn du die Menschen nicht kennengelernt hast.

Über Jessica und Yummy Travel

Jessica schreibt auf ihrem Blog Yummy Travel über ihre Reiseerlebnisse auf der ganzen Welt, gewürzt mit einer Prise Fotografie. Ihr Herz hat sie an ihre Heimat – den Ruhrpott, verloren.

 

Carolin von Leben à la Carte: Geh unter Leute!

Wenn ich für ein paar Tage allein unterwegs bin, gibt es für mich meist nur eine Option: Ab ins Hostel! Nirgends lassen sich so einfach Leute kennenlernen wie zwischen vielen anderen Backpackern. Auch wenn ich mich manchmal gern in mein Bett verkrieche und mit absolut niemandem rede: Meist bin ich dann doch ein sehr geselliger Mensch und quatsche einfach irgendwen an. Wenn mich dann doch mal die Schüchternheit überkommt, koche ich zum Beispiel etwas. Genau genommen: viel zu viel. Im Normalfall riecht es dann nach kurzer Zeit so gut, dass ich mit jemandem ins Gespräch komme und mein Essen teile. Einige Hostels veranstalten auch ein Abendprogramm, dem ich mich dann natürlich gern anschließe. Ansonsten hilft es auch, die Augen offen zu halten (Handy und Laptop weg!), hin und wieder über seinen eigenen Schatten zu springen und nach Empfehlungen in der Umgebung oder Ähnlichem zu fragen. Oder je nach Situation einen coolen Spruch rauszuhauen, haha.

Eine richtig tolle Alternative ist für mich Couchsurfing oder auch Airbnb, denn da wurde ich schon oft einfach in den Freundeskreis integriert und habe mich nach ein paar Minuten nicht anders gefühlt, als wenn ich zu Hause mit meiner eigenen Clique um die Häuser ziehe. Wenn alle Stricke reißen und ich in meiner Unterkunft partout keinen Anschluss finde (was aber echt die Ausnahme ist), schaue ich mich extern nach Aktivitäten um, bei denen das Kennenlernen im Mittelpunkt steht. Über die Couchsurfing-Community finden in vielen größeren Städten Events statt – genauso gibt es eine Reihe von Facebook-Gruppen, in denen Veranstaltungen geteilt werden, an denen jeder einfach so teilnehmen kann. Free Walking Tours sind auch immer eine klasse Möglichkeit, auf andere gesprächswütige Alleinreisende zu treffen.

Caroline von Leben à la Carte

Über Carolin und Leben à la Carte

Caro schreibt auf Leben à la carte über ihr Leben als minimalistische Backpackerin und ihre Reisen um die Welt. Nach mehreren Abenteuern in Europa, Marokko, Thailand, Australien und einem halben Jahr in Paris, ist ihr Fernweh noch keineswegs gestillt. Aktuell plant sie eine Weltreise mit ihrem Mann Simon – Ende offen.

Melanie von Lifetravellerz

Melanie von Lifetravellerz: Such nach gemeinsamen Interessen!

Da wir zu 99,9% zu zweit unterwegs sind, stehen wir eigentlich nie unter „Druck“ auf Reisen Leute kennenlernen zu müssen. Meistens sind wir sehr froh, wenn wir abseits der Arbeit ein paar gemütliche Stunden zu zweit bei gemeinsamen Unternehmungen verbringen können. Allerdings ist es zwischendurch auch mal ganz nett, die eine oder andere Unterhaltung mit interessanten Menschen zu führen.
Meiner Meinung nach fällt es am leichtesten Leute kennenzulernen, wenn einem ein gemeinsames Hobby oder Interesse verbindet. Wir merken das sehr oft am Kitestrand oder auch beim Stand-Up Paddling. Man erkundigt sich kurz bei den Locals nach den Windbedingungen oder auf Dinge, die gefährlich werden könnten und schon ist man im Gespräch. Nicht selten entstehen daraus längere Gespräche oder man trifft sich nach dem Surfen oder Paddeln auf ein Bier oder ein Abendessen. Tatsächlich sind daraus auch schon ein paar Freundschaften entstanden.
Ganz besonders spannend fand ich zu diesem Thema unsere Reise nach Ägypten im vergangenen März. Das Hotel, in dem wir untergebracht waren, war hauptsächlich auf Kitesurfer und Taucher ausgerichtet. Beim Abendessen hatte man die Wahl, ob man lieber an einem Zweier- oder einem großen Achter-Tisch sitzen will. An den Achter-Tischen wurden die Gäste vom Servicepersonal so platziert, wie sie wohl am besten zusammenpassen. So ist es auch für Alleinreisende kein Problem Anschluss zu finden, man findet stets Gleichgesinnte zum Plaudern und man kannte schon einige Leute, wenn man am nächsten Tag zur Tauchbasis oder zum Kitestrand ging. Ziemlich cooles Konzept, bei dem man sich aber auch nicht zwangsbeglückt fühlt, da man stets die Wahl hat.

Über Melanie, Jürgen und Lifetravellerz

Auf Lifetravellerz.com schreiben Melanie & Jürgen über ihre Kite-Reisen, Roadtrips, Sport und gutes Essen. Mit ihrem VW-Bus „Luigi“ entdecken sie die schönsten Fleckchen Europas und im Winter zieht es die beiden meist in die Ferne – immer auf der Suche nach Wind und tollen Stränden!

Max von Hostelmax: Versuch, mit anderen Reisenden ins Gespräch zu kommen!

Ich bin als Hostelmax zur Zeit in Hostels unterwegs. Und ich bin grundsätzlich ein total schüchterner Mensch. Aber ein Hostel ist ein fantastischer Ort, um dagegen vorzugehen. Denn in einem Hostel kannst du problemlos mit Menschen ins Gespräch kommen. Die kommen von überall her. Aus nahezu jedem Land der Welt kannst du in einem Hostel interessante Geschichten sammeln. Erzählt von Menschen die du vorher noch nie gesehen hast. Und mit denen du vorher noch kein Wort gewechselt hast. Das Schöne ist, daß sie meistens absolut bereit für ein kurzes Gespräch sind! Und wenn es auf die neugierige Frage: Where are you from? nur die Antwort „Naja, ich komm aus Köln“ ist. Und genau diese eine Frage schafft ihr sicher! Manchmal steht ihr gemeinsam beim Einchecken. Dann gemeinsam unterwegs ins Zimmer. Manchmal ist es sogar dasselbe Zimmer. (Das passiert mir selbst in großen Hostels!) Da stehen wir dann zu zweit im Fahrstuhl, und steigen gemeinsam im dritten Stock aus. Gehen um zwei Ecken, nur um dann beide vor Zimmer 315 stehenzubleiben. In so einem Fall ist es fast schwer nichts zu sagen, findet ihr nicht? Ein Blick, ein Lächeln, ein Wort. Ihr seht selbst: Sogar als schüchterner Mensch habt ihr im Hostel jede Menge Möglichkeiten in ein Gespräch zu geraten. Habt ihr damit erst einmal angefangen, bieten sich euch Gelegenheiten das Gespräch zu vertiefen bestimmt beim Frühstück, eventuell an der Bar, im Gemeinschaftsbereich, oder rund um die Rezeption. Und vielleicht habt ihr dann plötzlich einen Bekannten in Südamerika! Ist euch zu weit weg? Dann reicht ja auch Österreich. Durchaus nahe genug dran, daß ihr vielleicht einmal zu einem Besuch dorthin fahrt. Und das alles nur weil ihr einmal in einem Hostel übernachtet habt. Und eine Gelegenheiten für ein Hallo genutzt habt.

Max Poodt von Hostelmax

Über Max und HostelMax

Als Hostelmax bin ich unterwegs und schaue mir Hostels an. Die stelle ich euch in Bild, Video und Text vor, so daß ihr entscheiden könnt, ob das eure Herberge für euren Trip wäre.

Corinna Laimer von Aussteigen Bitte

Corinna von Aussteigen Bitte: Ein Lächeln bricht fast immer das erste Eis!

Als Barbara mich gefragt hat, ob ich bei diesem RoundUp mitmachen möchte und die Frage gehört habe, habe ich als erstes einmal gestutzt. Nicht weil ich die Frage komisch finde, sondern weil ich mich ernsthaft gefragt habe „Ja… Wie lerne ich eigentlich Leute kennen?“

Da ich auf meinem Blog Aussteigen Bitte schon ein paar Artikel über Work&Travel in Neuseeland geschrieben habe, bekomme ich ab und an E-Mails, von Leuten, die das bald vorhaben. Die größte Sorge scheint immer zu sein, dass man alleine bleibt. Bis zu zwölf Monate in einem fremden Land und das ganz alleine ist natürlich etwas, das Angst macht. Meine Antwort darauf ist oft die gleiche: „Mach Dir keine Sorgen! Du WIRST auf jeden Fall Menschen treffen, mit denen Du reden und etwas unternehmen kannst. Du wirst mit fast 100 Prozentiger Wahrscheinlichkeit sogar Menschen treffen, die Deine Freunde werden und die Dich unglaublich prägen. Menschen die Deine Reise unvergesslich machen und die Du nie vergessen wirst.“

Doch wie lernt man diese Menschen jetzt kennen? Ich für meinen Teil, muss auf mein Geld achten, also übernachte ich, wenn ich unterwegs bin, zu 90 Prozent in Hostels und hier dann in Mehrbettzimmern. Alleine das sorgt schon dafür, dass ich Menschen kennenlerne. Glaube mir, ich war früher schüchtern. Sehr sogar. Ich konnte Menschen nicht in die Augen schauen und hier war ich nun, in einem Mehrbettzimmer mit fremden Menschen. Selbst wenn Du so ein Mensch bist. Einer der andere nicht ansprechen kann. Das macht überhaupt nichts. Ein Lächeln sagt manchmal mehr als tausend Worte. Lächele die fremde Person einfach an. Du wirst sehen, sie wird zurück lächeln und vielleicht kommt sie sogar auf Dich zu und fragt Dich wie Du heißt und woher Du kommst. Damit ist das erste Eis schon gebrochen.

Ich habe in Hostels ohnehin die Erfahrung gemacht, dass die selben 3 Fragen, zu den unterschiedlichsten und interessantesten Unterhaltungen führen.
1. Wie heißt Du?
2. Woher kommst Du?
3. Was machst Du hier?
Du glaubst gar nicht, wie unterschiedlich und interessant die Antworten darauf sein können.

Ich denke, ein Schlüssel, um Menschen unterwegs kennenzulernen ist, seine Scheu abzulegen. Das muss nicht mal viel sein. Es reicht schon, sich zu „überwinden“ die neue Person im Zimmer, die fremde Person auf der Straße, den Händler um die Ecke oder sonst wen einfach anzulächeln. Das ist der größte Eisbrecher überhaupt.

Etwas, dass mir auch geholfen hat, Menschen zu treffen war, einfach mein Essen in der Hostelküche zuzubereiten. Das Normalste der Welt und trotzdem habe ich hier die Coolsten Menschen getroffen. An einem meiner ersten Tage unterwegs hatte ich Eier übrig, also habe ich einfach alle zu Rührei verarbeitet. Viel zu viele für mich alleine, also habe ich sie auf den Tisch gestellt und den beiden, die dort auch gerade gefrühstückt habe, angeboten. Du glaubst gar nicht, wie glücklich die waren. Viele Backpacker in Neuseeland ernähren sich nämlich von Porec und das zu jeder erdenklichen Stunde des Tages. Andere Menschen habe ich in der Küche kennengelernt, weil ich Nüsse zerhacken wollte, aber kein ordentliches „Gerät“ dafür gefunden habe. Was habe ich gemacht? Die Nüsse zurück in die Packung gepackt, zugemacht, eine Pfanne genommen und auf die Packung eingedrescht. Meine Nüsse waren klein, eventuelle Aggressionen abgebaut und die anderen in der Küche haben gelacht und gemeint, dass sie mir wohl besser nicht zu nahekommen. Da habe ich auch gelacht und… Das Eis war gebrochen!

Mache Dir nicht zu viele Gedanken. Habe keine Angst! Du wirst Menschen auf Deiner Reise kennenlernen. Mehr als Du denkst. Du wirst mit Ihnen lachen, die tollsten Geschichten hören, manche bringen Dich vielleicht zum Weinen und Du wirst Erinnerungen sammeln, die Dir keiner mehr nehmen wird. Das, was Reisen doch eigentlich ausmacht, sind unsere Erlebnisse während wir unterwegs sind und diese Erlebnisse werden durch die Menschen einfach nur noch 1000 Mal besser! Happy Travels!

Über Corinna und Aussteigen bitte!

Ein bisschen verrückt, ein bisschen chaotisch und immer ein Lächeln auf den Lippen. Das ist Corinna. Auf Aussteigen Bitte schreibt sie über Ihre Reisen und Auszeiten. Auf einer 10-monatigen Neuseelandreise wurde Sie vom Travel Bug gebissen und ist seitdem ständig auf der Suche nach Dingen, die sie noch nicht entdeckt hat und nach Auszeiten, um den Alltag hinter sich zu lassen und wieder runter zu kommen.

Luisa von Sunnyside2Go: Richtig wertvolle Bekanntschaften habe ich in der Hostelküche gemacht!

Vor gut 6 Jahren bin ich für 10 Monate allein durch Australien gereist. Hier war es für mich natürlich besonders wichtig, schnell Anschluss zu finden und neue Leute kennenzulernen. Allerdings habe ich mir vor der Abreise gar keine großen Gedanken darüber gemacht und es einfach dem Zufall überlassen, wie ich Leute kennenlerne. Schließlich war ich als Backpackerin in Hostels unterwegs – ich habe einfach darauf vertraut, dass sich dort genug Leute aufhalten, mit denen ich was unternehmen kann.

Und so war es dann auch: die meisten Menschen habe ich im Hostel kennengelernt. Da ich mir oft mit 5, 9 oder sogar noch mehr Reisenden ein Dorm geteilt habe, war schnell ein Gesprächspartner gefunden. Diese Gespräche waren jedoch oft sehr oberflächlich und gingen nicht weiter als „Wo kommst du her? Wie lang bleibst du? Wie geht’s für dich weiter“?

Die richtig wertvollen Bekanntschaften habe ich tatsächlich in der Hostelküche beim Kochen kennengelernt. Hier kommt man einfach super schnell ins Gespräch. Frag z.B. was der andere gerade kocht oder leih dir eine fehlende Zutat aus. Irgendwie entwickeln sich Gespräche in Hostelküchen meiner Erfahrung nach am schnellsten. Wenn du alleine reist und viele Menschen kennenlernen möchtest, solltest du also möglichst auf Hotels verzichten – die sind zu unpersönlich und es ist viel schwerer Anschluss zu finden. In Hostels ist man als Alleinreisender definitiv besser aufgehoben.

Luisa Nebel von Sunnyside2Go

Über Luisa und Sunnyside2Go

Unter dem Motto „Schau dir die Welt mit eigenen Augen an“ schreibt Luisa auf www.sunnyside2go.de über ihre zwei größten Leidenschaften: das Reisen & die Fotografie. Auf ihrem Blog findest du u.a. Infos und Berichte zu verschiedenen Reisezielen, Reiseinspirationen, sowie Tipps zum Thema Fotografie.

Deine Barbara

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TRAVEL SOLO

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht Angst hätte, allein zu reisen. Ob ich mich nicht unwohl fühle, immer wieder neue Orte zu erkunden anstatt ein echtes Zuhause zu haben. Meine Antwort darauf ist dieses E-Book. Nach über zwei Jahren allein reisen, kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass ich es nicht nur liebe, Länder und Kulturen kennenzulernen, sondern auch dass ich daran gewachsen bin. Ich habe mich besser kennengelernt und Selbstbewusstsein, Vertrauen sowie Freiheit erlangt.

Wenn du noch zweifelst, ob du den Schritt wagen sollst, ist dieses Buch perfekt für dich! Denn ich zeige dir, wie Soloreisen auch dich verändern kann…

EUROPA

HELSINKI AN EINEM TAG

LATEINAMERIKA

7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA

ASIEN

ANGKOR WAT

3 Wege, wie du Kontakte auf Reisen knüpfen kannst

3 Wege, wie du Kontakte auf Reisen knüpfen kannst

Du bist Solo-Traveller und suchst manchmal Kontakte auf Reisen, aber es will nicht immer klappen? Dann habe ich heute genau das Richtige für dich! Joe Görbert (mehr Infos zu seiner Person findet ihr unter dem Beitrag), den ich auf der Nomad Cruise kennengelernt habe, ist seit viele Jahren unterwegs und hat seine besten Tipps für dich ausgepackt!

Vorhang auf für Joe:

Während der mittlerweile fünf Jahre, die ich entweder mit BrainHive.de in Remote Work Freelancertum oder mit Entsendungsauftrag in Anstellung/Quasi-Anstellung die Welt erkunden durfte, musste ich mir Dutzende Male von Null an ein soziales Zirkel aufbauen. Wer es versäumt, großartige Menschen um sich zu scharen, der verpasst das Beste – egal ob daheim oder auf Achse.

Ich bin von Natur aus eher introvertiert. Wer mich heute sieht, würde niemals glauben, woher ich komme. Noch heute machen meine ehemaligen Klassenkameraden Witze über mein Verhalten als Schulkind. Ich war ein echter Sonderling und Außenseiter, meine niedrige soziale und emotionale Intelligenz das Resultat meines Aufwachsens als Einzelkind in einem zuweilen äußerst skurril agierenden Elternhauses und einer Erziehung, die wohl am besten mit Wohlstandsverwahrlosung beschrieben ist. Ich habe hart an mir gearbeitet, mich ab dem ca. 14. Lebensjahr verschiedenen sozialen Tribes angeschlossen (Schulteam-Athleten, Hiphopper, Rastas, Skater) und hatte irgendwann das Glück, Freundschaft mit einem besonderen Mädchen zu schließen. All dies führte dazu, dass meine soziale Intelligenz sich mit rasantem Tempo entwickeln konnte.

Vom Outsider zum Yes-Man: Das Wandeln in den weiten Feldern

Heute bin ich derjenige, der alle kennt, den sie high-fiven und der Leute verbindet. Ich erkenne die Konflikte, Leidenschaften und Emotionen in meinem Gegenüber bevor jener diese verbalisieren muss und bewege mich mit vollendeter Eleganz durch verschiedenste Schichten auf den verschiedensten Parketten. Man könnte sagen, ich bin das ultimative soziale Chamäleon!

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Fashion-Party in Chicago, USA

In diesem Blogbeitrag werde ich versuchen, meine besten Tipps zum Jump-Starten eines einigermaßen potenten sozialen Zirkels und raschem Kennenlernen vernünftiger Menschen darzulegen. Ich verstehe, es geht hier um ein sensibles Thema und niemand will in der sozialen Interaktion mit anderen einem Taktiker gegenüberstehen. Ich möchte daher, bevor ich einsteige deutlich unterstreichen: Die schönste Interaktion ist von Fluidität, Luzidität und Intuition geprägt, ohne künstliche Motive, 100% authentisch und freiwillig. Alles andere ist Business – und es ist dann auch nur fair, dem anderen seine Motive relativ schnell auf die eine oder andere Weise klarzumachen.

Manipulative Interaktion, Value-Seeking und Circle-Hopping enthalten Komponenten von Gewalt und vergiften das Klima zwischen den Menschen. Wir, die das erkennen, sollten meiner Meinung nach jeden Tag versuchen, in diesen verdrehten Zeiten die Summe alles Schönen und Richtigen auf der Welt zu mehren. Ich bitte deshalb jeden, der dies liest, mit seiner Präsenz und wachen Wahrnehmung, Liebe und Integrität den Grundsatz, dass soziale Interaktion ethisch sein soll, in seiner gesamtumfänglichen Bedeutung zu respektieren.

1. The Obvious: Couchsurfing, Meetup.com & Facebook-Gruppen

Ohne Drumherum zu reden: Ist der Standort groß genug, lohnt es sich immer sofort Möglichkeiten zu prüfen, über das Internet bestehende Stammtische, Interessengruppen, gemeinsame Aktivitäten/Veranstaltungen und sonstige soziale Zusammenkünfte zu recherchieren. Dabei sollte man auch ruhig kreativ sein und verschiedene Quellen abklopfen. In manchen Städten sind etwa Language Exchange Gruppen (z.B. Toytown in München), Expat-Netzwerke (Internations) oder Studenten-Foren etc. die erste Wahl.

Die Erfahrung zeigt zwar, dass diese offenen und frei zugänglichen Zusammenkünfte häufig auch viele Menschen mit geringer sozialer Intelligenz anziehen, deren Umgang man manchmal nicht langfristig pflegen möchte. Trotzdem sind diese Gelegenheiten großartig, um sich warmzuschießen, ein „soziales Trampolin“ zu haben um interessante Menschen in der unmittelbaren Umgebung (Bar, Restaurant, Veranstaltungsraum) anzusprechen und wichtige Informationen zu anderen Möglichkeiten der sozialen Teilhabe am Standort zu sondieren.

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Couchsurfing-Meetup in Cali, Kolumbien

2. „Imposter“-Strategie: Hostel-Parties, Charity-/Training Events und Barcrawls

Sobald die grundsätzliche Recherche oder andere Aktivitäten zur Einholung von Informationen abgeschlossen sind, sollte man Pläne schmieden, um sich bei den etwas „höher“ gelagerten sozialen Zusammenkünften einzubringen. Unter normalen Umständen sind diese Zusammenkünfte Orte, wo man „nichts verloren hat“. Doch sind es genau diese, welche das nächste Level zum Aufbau potenter sozialer Zirkel erschließen.

Um ohne größere Kosten und Probleme mit Zugangsbarrieren auf diesen Zusammenkünften zugegen sein zu können, darf uns wie ich finde eigentlich jedes Mittel recht sein (denn wir sind ja ethisch*). Es reicht von dem wie auch immer gearteten Erwerb von Einladungen über das Replizieren von Stempeln und Bändchen, die kreative und/oder spontane Generierung von Rechtfertigungen, warum man just auf dieser Veranstaltung zugegen ist über ein gutes Timing und Abpassen und Annäherung an Organisatoren und andere Multiplikator-Personen. Dies gilt speziell für Bar Crawls, die häufig total überteuert sind, tendenziell aber sowieso immer in denselben Lokalitäten enden. Dort kann man dann einfach die Party crashen und Bekanntschaften zwischen lauter Newcomern knüpfen, die alle auf demselben sozialen Stand sind.

* = Ein Widerspruch? Nein, denn in der Welt herrschen derzeit wie gesagt verdrehte Energien; deren Führung und ihr fragwürdiges Regelwerk ist zu beachten, aber nicht in jedem Fall ethisch korrekt, aufgrund von dessen Kaputtheit, Krankheit und Unvollständigkeit.

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Hostel-Gathering in Santiago, Chile

3. Drei Fragen zu Social Hotspots, die du jedem Local stellen solltest

Noch einige spezielle Tipps zu den Fragen, die du sowohl zur Einholung von Informationen als auch zum Aufbau eines Gesprächsflusses nutzen kannst:

– Frage immer danach, wo sich die „kreative Szene“ des jeweiligen Standortes tummelt. Nicht nur kannst du so relativ schnell feststellen, ob der Gegenüber ein wertvoller Insider ist, auch gibt es eine Steilvorlage für Rückfragen rund um deinen eigenen Lifestyle, welche die Qualität der Interaktion verbessern. Und natürlich führt es dazu, dass du im Idealfall die hippsten Locations direkt serviert bekommst.

– Frage nach den öffentlichen Orten, Plätzen/Parks etc., wo sich „die jungen Leute“ tummeln. Auf diese Weise erfährst du, wo man mit einem billigen Bier in der Hand, einem Arsch in der Hose und einem Lächeln auf den Lippen sich ganz einfach zu den verschiedenen Gruppen gesellen kannst, bevor diese sich zu ihren jeweiligen Party-Locations aufmachen – idealerweise mit dir im Schlepptau.

– Frage nach besonderen Veranstaltungen, Ausstellungen und Märkten, die in der Stadt oder in der Region oder je nach Größe des Landes auch landesweit organisiert werden. Möglicherweise kommen so wertvolle Informationen zu frei zugänglichen als auch Insider-Events in deine Sphäre, wo du dein Netzwerk um weitere wertvolle Kontakte ergänzen kannst.

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Geburtstagsparty in Córdoba, Argentinien

Schlussfolgerung: Immer ohne Scheu reinhauen!

Es gibt auf jeden Fall noch eine ganze Menge mehr Ideen, um als Solo-Traveller schnell unter die Leute zu kommen und einen ganzen Sack voll, wenn es um Annäherung, Gesprächseinstieg, Vertiefung und Zielerfüllung geht. Der eigene Habitus (Style, Äußeres), Energie-Level, Voice, Mirroring und Parroting und eine ganze Menge weiterer Themen rund um Social Dynamics wie bspw. Value-Giving (gut riechen, Feuer, Kaugummi, Erdnüsse, Taschentuch, Lampe, Tabak oder was zu trinken dabeihaben, auch wenn man es selbst nicht konsumiert) und Interaktionspsychologie sind allesamt auch noch abzuklopfen.

Diese Punkte muss ich mir aus Platzgründen aber für einen anderen Post aufheben. Ich hoffe trotzdem, dass die hier dargestellten Ideen dem einen oder anderen nützlich sind. Das Wichtigste ist, dass man immer mutig ist, auch allein rausgeht (heißer Tipp: Während des Gangs zur Location schon auf der Straße in Zimmerlautstärke Lieblingslieder vor sich her singen! Nimmt einem im Vorfeld schon die Schüchternheit, speziell wenn die Passanten einen komisch angucken) und zur Not auch mal mit einiger Dreistigkeit in den Dialog einsteigt.

Speziell als Nomad/Traveller hat man schließlich nichts zu verlieren! Wobei ich allerdings auch manchmal gern mit Basecap und Fake-Nerdbrille unterwegs bin, falls ich doch mal geburnt werde. Ist man „verkleidet“, sind Burns leichter abzustreifen und verbleiben nicht im Alltagsgedächtnis. Ist vielleicht auch noch ein guter Tipp, besonders für die Anfänger.

 

Über den Autor

20150928-Joe-2015-circle-300x293Joe Görbert ist digitaler Nomade seit drei Jahren und seit acht Jahren mit einer Existenzgründerberatung namens BrainHive.de unterwegs, die er 2012 mit einer Digitalmarketingagentur namens BrainHive Ethical Marketing erweitert hat. Sein soziales Leben bewegt sich zwischen Blüten und einsamen Tälern mit dem Fluss seiner Reisen, wobei er jedoch mittlerweile auf der ganzen Welt tolle Menschen zu seinen Freunden zählt. Trotzdem fehlt ihm bis heute ein echter „Busenfreund“ fürs Leben, seine nächststehenden Freunde sind sämtlich weiblich. Früher oder später wird er wohl mal irgendwo anwurzeln und auch diese Lücke schließen. Bis dahin ist er heilfroh, einfach das Rolling Stone Ding rocken zu dürfen und durch die weiten Felder zu wandeln, Good Vibrations teilend mit all den Leuten, die er auf dem Weg antrifft.

 

Die besten Kreditkarten für Reisende

Die besten Kreditkarten für Reisende

Das Thema Konto und Kreditkarten für Reisende ist ziemlich nervig. Man muss vergleichen und alle haben Vor- aber auch Nachteile, die nicht immer gleich ersichtlich sind.

Welche sind denn nun die besten Kreditkarten für Reisende?

Die meisten Reiseblogger empfehlen die DKB Visa. Also habe ich bei eben dieser Bank vor meiner Weltreise ein Konto eröffnet. War das wirklich eine gute Entscheidung?

Und ob!

Die Vorteile der DKB Visa im Überblick:

  1. Keine Jahresgebühr oder sonstige (versteckte) Kosten für Aktivkunden
  2. Weltweit kostenlos Geld abheben
  3. Guthabenzins in Höhe von 0,2 %
  4. Kostenloses Girokonto
  5. Studenten-Visa

Keine Jahresgebühr oder sonstige (versteckte) Kosten

Bei der DKB kannst du sicher sein, dass du keine Kosten hast. Von der Kontoeröffnung über die Kontoführung bis zur Abhebung mit der dazugehörigen Kreditkarte ist hier alles kostenlos. Der einzige Kostenpunkt, der für Reisende relevant ist, ist für Zahlung mit der Kreditkarte im außer-europäischen Ausland. Dabei fällt ein Auslandseinsatz an, den du als Aktivkunde aber zurückerstattet bekommst. Du bist Aktivkunde, wenn du monatliche Geldeingänge von mindestens 700 Euro hast.

Weltweit kostenlos Geld abheben

Das Abheben an Geldautomaten ist mit der Visa der DKB kostenlos. Dadurch kannst du auch problemlos wenig Geld abheben und dafür öfter zur Bank gehen. Ich habe mich so viel wohler gefühlt, als wenn ich dauernd mit 100 oder gar 200 € in der Tasche rumgelaufen wäre. Ich weiß noch, dass ich 2010 für meine drei Tage in New York und vier Wochen Costa Rica 2010 800 US-Dollar in bar mitgenommen habe. Das fühlte sich gar nicht gut an, sag ich dir! Es kann jedoch vorkommen (in Thailand ist das zum Beispiel so), dass die Bank selbst eine Gebühr erhebt. Diese wurde früher von der DKB erstattet. Heute ist das leider nicht mehr der Fall, sodass du auf diesen Kosten sitzen bleibst.

Guthabenzins in Höhe von 0,2 %

Wenn du Geld auf dein Kreditkartenkonto einzahlst, erhältst du darauf als Aktivkunde 0,2 % jährlichen Guthabenzins. Das ist nicht die Welt, aber die Zinsen sind ja leider überall ziemlich niedrig. Auf dem Girokonto gibt es übrigens keine Zinsen, sodass sich die Überweisung lohnen kann. Mit der Einzahlung erhöht sich außerdem auch der Verfügungsrahmen. Dieser beträgt im Normalfall 500 €. Wenn du also mal mehr Geld abheben möchtest, musst du das Geld vorher auf das Kreditkartenkonto einzahlen.

Kostenloses Girokonto

Auch andere Banken bieten kostenfreie Kreditkarten an, dafür gibt es aber nicht immer ein Girokonto dazu. Das kann durchaus praktisch sein, denn dadurch ist es möglich, dass du dein Geld quasi einfach zwischen deinem Giro- und dem Kreditkartenkonto hin- und herschieben kannst.

Kreditkarte 180x114

Studenten-Visa

Wenn du noch Student bist, kannst du außerdem zusätzlich zur normalen Visa die DKB-Student-Card beantragen. Diese ist auf der linken Seite ein ISIC-Ausweis und auf der rechten Seite die normale Kreditkarte. Damit genießt du dieselben Vorteile, die du bei der DKB-Visa hast plus die Vorzüge der ISIC-Karte wie Vergünstigungen in 125 Ländern in Museen & Co. oder bei internationalen Partnern (Autovermietung etc.). Und das alles in einer Karte.

Ich hatte beide Visa-Karten auf der Weltreise dabei und war damit sehr zufrieden.

Trotzdem habe ich auch noch eine dritte Kreditkarte mitgenommen: Meine Mastercard von Miles&More, über die ich schon jahrelang Meilen gesammelt hatte und mir mein Round The World Ticket finanziert habe. Wie ich das gemacht habe?

Die Mastercard hat für mich den Vorteil, dass ich bei Bezahlung damit Meilen sammle und die wiederum gegen Flüge eintauschen kann.

Innerhalb der Eurozone ist Bezahlen mit dieser Karte kostenlos. Außerhalb davon werden Gebühren sowohl für Abhebungen als auch fürs Bezahlen fällig. Allerdings sind die Gebühren beim Zahlen niedriger als bei der DKB-Visa, sodass es sich im Notfall lohnen kann, sie auch noch dabei zu haben.

Generell finde ich es ratsam, zwei verschiedene (am besten natürlich Visa und Mastercard) Kreditkarten-Anbieter im Portemonnaie zu haben.

Es kann durchaus mal vorkommen, dass ein Automat nur Visa oder eben nur Mastercard akzeptiert. Wenn man nicht zum nächsten Automaten laufen möchte, um am Ende vielleicht wieder vor demselben Problem zu stehen, bietet es sich an, beide zur Verfügung zu haben. Kreditkarten für Reisende sind nämlich ein echter Segen und es gibt nichts schlimmeres, als in einem fremden Land vor einem Automaten zu stehen, der deine Kreditkarte nicht akzeptiert.

Vorteile der Mastercard von Miles&More:

  1. Meilensammeln
  2. Weitere Vorteile mit der Business Gold Card

Meilensammeln

Wie bereits erwähnt, sammelst du mit jedem Karteneinsatz Meilen bei Miles&More. Um genau zu sein bekommst du für einen Euro Umsatz eine Prämienmeile, wenn du die Karte nur geschäftlich nutzt. Andernfalls bekommst du 1 Meile für je zwei Euro. Zusätzlich gibt es Aktionen mit doppelten oder mehrfachen Meilen, sodass es manchmal recht schnell geht mit dem Wachstum des Meilenkontos. Mittlerweile kannst du sogar Überweisungen von dieser Kreditkarte machen, sodass man auch für die Zahlung der Miete oder sonstigem Meilen bekommt.

 

Weitere Vorteile mit der Business Gold Card

Abgesehen von den Meilen, die du als Willkommensbonus erhältst, gibt es noch weitere Vorteile, wie eine Reise-Rücktrittsversicherung, eine Auslands-Krankenversicherung und eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung (die letzten beiden sind nur bei Gold Business im Paket enthalten). Wenn du die zusätzlichen Versicherungen nutzt, lohnt sich der Preis dieser Kreditkarten für Reisende. Und damit kommen wir zu den Nachteilen:

Nachteile der Mastercard von Miles&More:

Diese Kreditkarte hat leider zwei große Nachteile. Wenn diese nicht wären, wäre sie mein absoluter Favorit.

Jahresgebühr zwischen 55 und 110 €

Im Vergleich zur kostenlosen DKB-Card kostet die Kreditkarte von Miles&More jährlich zwischen 55 und 110 €. Der Preis hängt von der Art der Kreditkarte ab:

  • Blue World: 55 €
  • Blue Business: 70 €
  • Gold World: 100 €
  • Gold Business: 110 €

Auslandseinsatz

Den zweiten Nachteil habe ich bereits erwähnt: Leider kann man mit dieser Mastercard nicht kostenlos Geld abheben und auch nicht kostenfrei außerhalb der Eurozone damit zahlen.

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Welche Kreditkarten für Reisende sind also gut?

Wenn ich in einem Land bin, in dem der Euro die Landeswährung ist, bevorzuge ich immer die Miles&More Mastercard.

Abgesehen davon, dass ich dann immer Meilen sammle, habe ich dort auch einen höheren Verfügungsrahmen – was nicht immer gut ist, das gebe ich zu!

Auf meiner Weltreise hatte ich sie aber nur für den Notfall dabei und habe grundsätzlich mit der DKB-Card abgehoben.

Für mich ist diese Kombination die beste Lösung!

Und du? Welche Kreditkarten für Reisende kannst du empfehlen? Ich freue mich auf deine Kommentare.

Deine Barbara

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