San Cristobal und Umgebung –  Ein Pueblo Mágico in Mexikos Bergen

San Cristobal und Umgebung – Ein Pueblo Mágico in Mexikos Bergen

San Cristobal und Umgebung – Ein Pueblo Mágico in Mexikos Bergen

San Cristobal de las Casas liegt in den Bergen des mexikanischen Bundesstaates Chiapas, im Südosten des Landes. Zusammen mit dem Weltkulturerbe Palenque ist es der touristisch bekannteste Ort der Gegend, der zudem als Pueblo Mágico (magischer Ort) ausgezeichnet wurde.

Guadalupe

Dank Shoestring und dem einfachen Baukastensystem, mit dem du dir deine Reise individuell zusammenstellen kannst, habe ich wundervolle 10 Tage in San Cristóbal verbringen können. Das war eine Individualreise. Wenn du lesen möchtest, wie eine Rundreise in einer kleinen Gruppe durch Mexiko aussehen kann, schau mal bei 2ontheGo vorbei!

Hier spürt man an jeder Ecke das Flair der Kolonialzeit. Die bunten Fassaden, die großen Plätze, die von Arkaden gesäumt sind, und die strahlenden Kirchen, in denen die bekehrten Ureinwohner zu einem fremden Gott beten sollten.

San Cristóbal

Fußgängerzone San Cristóbal

Ausblick Guadalupe

Wenn du mal hier sein solltest und einen Ort suchst, an dem du entspannt arbeiten möchtest, empfehle ich dir das Wakamole. Es ist ganz in der Nähe von der Plaza Central und ist auch noch ziemlich günstig. Ich habe einen Großteil meiner Zeit in San Cristobal hier verbracht, weil das WLAN das schnellste von allen Orten war, an denen ich es getestet habe.

San Juan Chamula

Bis heute leben in der Umgebung von San Cristobal vor allem Mayas, die meisten vom Stamm der Tzotzil. In Dörfern wie San Juan Chamula werden die Traditionen und Lebensweisen bis heute gepflegt, sodass man sie hautnah und live erleben kann.

Bei meinem Besuch dort konnte ich nicht nur sehen, wie sie in einer eigentlich katholischen Kirche zu den Göttern der Maya beten und ihnen sogar Tieropfer darbieten, sondern auch wie eine Prozession über den Platz vor der Kirche zog, die von Böllern und Feuerwerk begleitet wurde, wodurch das Ende eines bestimmten religiösen Kapitels angezeigt wird.

Kirche von Chamula

In der Kirche ist es leider verboten, Fotos oder Videos zu machen, sodass ich dir nicht zeigen kann, wie die Atmosphäre ist. Wenn du reinkommst, müssen sich deine Augen erst ein wenig an die Dunkelheit gewöhnen. Denn die Kirche ist ausschließlich von Kerzen beleuchtet. Davon gibt es jedoch unzählige.

Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinsehen sollte: Der Boden war nahezu vollständig mit vertrockneten Tannennadeln und Blättern bedeckt, während die Decke von den vielen Tüchern  und Segeln versteckt wurde.

An den Seiten stehen Statuen – eigentlich möchte ich sie fast schon als Puppen bezeichnen – von Heiligen, die alle einen Spiegel um den Hals tragen (der Heilige hält dir den Spiegel vor) und in Vitrinen untergebracht sind. Davor wiederum stehen Tische, auf denen dicht an dicht Kerzen in stillem Flackern herunterbrennen.

Auf dem Boden sitzen ganze Familien eng an einander geschmiegt, in ihr Gebet aus murmelndem Singsang versunken, Cola- und Limonadenflaschen neben sich, hunderte schmaler Kerzen vor sich. Schnell verstehe ich: So ein Gebet dauert etwas länger.

Ich erlebe mit, wie eine Gruppe aufbricht, nachdem die Kerzen runtergebracht sind. Die Fläche, auf der sie zuvor standen, besteht nur noch aus einer einzigen großen Wachsfläche. Mit einem Spachtel wird alles entfernt und in einem Eimer gegeben. Es dauert keine zwei Minuten, da kommen die nächsten, um hier im Gebet zu versinken.

Ich beobachte, wie sie die Kerzen aufbauen. Es gibt drei Päckchen, in Zeitungspapier eingewickelt. Jedes Päckchen enthält gut 100 schmale Kerzen. Der ältere Mann kniet sich hin, nimmt den ersten Packen mit Kerzen und tunkt immer drei gleichzeitig in das flüssige Wachs einer bereits brennenden, dicken Kerze und stellt sie dann schnell auf den Boden. So bleiben sie kleben. Es dauert eine Weile, bis das erste Päckchen leer ist. Darin waren weiße Kerzen.

Im zweiten Päckchen befinden sich bunte Kerzen, die ein wenig höher sind, aber ebenso schmal. Das Spiel geht von vorne los und nach weiteren Minuten, die ich wie in Trance auf die flinken Hände schaue, wie sie die Kerzen packen, in das Wachs tunken und auf den Boden stecken, entsteht plötzlich eine zweite Reihe. Selbes Spiel mit dem dritten Päckchen, das kurz darauf die dritte Reihe bildet. Nun beginnt die gesamte Familie zu beten.

Ein für mich unverständliches, aber faszinierendes Ritual.

Lagos de Montebello

Etwa drei Autostunden von San Cristóbal (aber nur wenig mehr als 100 Kilometer) liegen die bekannten Seen Lagos de Montebello. Dabei handelt es sich um über 50 Seen, von denen die meisten kristallklar sind und in verschiedenen Blautönen erstrahlen.

Ich habe mir zusammen mit meiner Bloggerkollegin Melanie von Good morning world ein Auto gemietet und wollte mich selbst davon überzeugen, wie schön sie wirklich sind.

Die erste Überraschung war die Fahrtdauer. Obwohl sie nicht einmal 150 Kilometer von San Cristóbal entfernt liegen, waren wir gute drei Stunden unterwegs. Der Hauptgrund dafür sind Straßenarbeiten und die in Mexiko beliebten Topes. So nennt man hier Bodenschwellen, die man vor allem um Orte herum in Abständen von nur 50 Metern findet. Das macht es schwer, mit einer normalen Geschwindigkeit zu fahren. Selbst 30 km/h sind manchmal nicht drin.

Vor Ort wird man damit überrascht, dass man zweimal Eintritt zahlen muss, um alle touristisch erschlossenen Seen anschauen zu dürfen. Einmal 31 und einmal 25 Mexikanische Pesos (etwa 6 Euro zusammen). Außerdem waren wir ziemlich schockiert, dass wir überall, wo es Verkaufsstände gab, belagert wurden, sobald wir geparkt hatten. Wir saßen noch im Auto, da fingen die Frauen an, uns entgegen zu schreien, was sie verkaufen.

Lagos de Montebello

Die Seen sind durchaus schön. Allerdings waren nicht alle kristallklar und schon gar nicht sauber. Einer hatte bräunliches Wasser und ein anderer sah so eklig aus, dass wir auf dem Absatz kehrt gemacht haben. Empfehlenswert ist der Mirador de los Cinco Lagos, ein Aussichtspunkt, von dem du den besten Ausblick im gesamten Park genießen kannst.

Cascadas de Velo de la Novia

Auf dem Rückweg nach San Cristóbal sind wir zum Wasserfall El Chiflón bzw. zu seinem höchsten Ableger Velo de la Novia. Vom Parkplatz geht man etwa 1,5 Kilometer an einem hell türkisblauen Fluss entlang, der immer wieder mit kleinen Wasserfällen verzückt.

Auf dem Weg zum Velo de la Novia

Zu guter letzt kommt man zum großen Wasserfall selbst, der fast 70 Meter hoch ist. Dort kann man auch schwimmen. Wenn du die Badehose also einpacken willst, kannst du das beruhigt tun.

Barbara vor dem Velo de la Novia

Abenteuerlustige können den Rückweg dann über eine Zipline antreten, anstatt zu laufen. Leider hatte sie schon geschlossen, als ich ankam. Der Ausflug hierher lohnt sich aber auf jeden Fall.

Sumidero Canyon

Der Sumidero ist ein Canyon, der an der tiefsten Stelle 1000 Meter misst. Wir haben uns für den Ausflug ein Taxi gemietet und sind erst runter an den Canyon, von wo wir eine Bootstour unternommen haben.

Vorm Sumidero Canyon

Der Sumidero Canyon

Die Landschaft dort unten ist wirklich atemberaubend.

Im Sumidero Canyon

Außerdem konnten wir neben vielen verschiedenen Vögeln auch zwei Krokodile beobachten (das zweite war im Wasser):

Reiher im Sumidero Canyon

Krokodil im Sumidero Canyon

Anschließend haben wir die einzelnen Aussichtsplattformen über dem Canyon abgefahren. Vor allem die letzte Plattform war absolut spektakulär.

Canyon Sumidero von oben 2

Canyon Sumidero von oben

Für das Taxi haben wir zu zweit 1400 Mexikanische Pesos (etwa 70 Euro) bezahlt. Wer es günstiger haben möchte, kann auch mit einem Bus nach Tuxtla, der Landeshauptstadt von Chiapas, fahren und von dort weiter zum Canyon.

Wir haben uns bewusst für die entspanntere Variante entschieden und es nicht bereut. Die Tour hat insgesamt bestimmt acht Stunden gedauert, wobei es am Morgen geregnet hat und wir deswegen nicht gleich aufs Boot konnten. Der Preis dafür war übrigens in der Tour enthalten.

Deine Barbara

PS: ***WERBUNG*** Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Shoestring entstanden, die mich auf die Reise eingeladen haben.

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Gruß aus Valladolid

Gruß aus Valladolid

Gruß aus Valladolid

Valladolid – für mich die vielleicht schönste Stadt der Halbinsel Yucatán.

Drei Nächte bin ich hier gewesen. Der Ort eignet sich nämlich auch wunderbar als Ausgangspunkt für Ausflüge. Für digitale Nomaden ideal!

Zum Beispiel liegt eines der Weltwunder nur etwa 40 Minuten mit dem Bus entfernt: Chichén Itzá. Der Eintritt zu den Mayaruinen kostet mit 12,50 Euro zwar beinahe so viel wie zu Angkor, der größten Tempelanlage der ganzen Welt, aber es lohnt sich.

Schild Chichén Itzá

Die Mayaruinen sind aus der späten Zeit der Ureinwohner. Die Anlage ist die größte und bedeutendste der Halbinsel und lockt daher massenhaft Touristen an. Seit 1988 ist sie Weltkulturerbe der UNESCO.

Barbara in Chichén Itzá

Da ich früh am Morgen dort war, hatte ich Glück und war teilweise allein vor den Ruinen und konnte mir die Zeit nehmen und dieses schöne Foto mit Selbstauslöser zu schießen:

Barbara springt Chichén Itzá

Noch dazu hatte ich einen wunderschönen Tag erwischt, sodass ich ich mich teilweise einfach in den Schatten gesetzt habe und mir vorgestellt habe, wie die Maya hier wohl gelebt haben.

Auch nach Ek Balam bin ich gefahren. Diese Ruinen kannst du im Vergleich zu den in Chichén Itzá anfassen und auf sie hinaufgehen.

Barbara in Ek Balam

Die Anlage umfasst eigentlich nur einen großen, länglichen Platz, um den alle Gebäude herum gebaut sind.

Ek Balam

Und Valladolid selbst? Valladolid ist nicht nur die schönste Stadt hier, die ich bisher gesehen habe. Auch seine Geschichte ist überaus faszinierend. Deswegen wird sie auch jeden Abend mit einer Lichtshow an das Kloster gestrahlt, musikalisch untermalt und mit Erklärungen. Der Anfang hat mir am besten gefallen, als die Mayazeit gezeigt wurde:

Lichtshow Valladolid

Die spanischen Eroberer bauten Valladolid einfach über die Mayastadt Saci und gaben ihr diesen Namen zu Ehren der damaligen Hauptstadt Spaniens. Ein Jahr später kam es zu einem Aufstand, den die Spanier abwehren konnten. Die Stadt war außerdem einer der Schauplätze des Kastenkrieges, eines Unabhängigkeitskrieges der Maya in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Neben der imposanten Kathedrale, die sich über einen wunderschönen Park erhebt, gibt es mitten in der Stadt eine beeindruckende Zenote, was das genau ist, erkläre ich meinem Vlog Gruß aus Valladolid:

Gruß aus Valladolid

Was meinst du? Ist Valladolid nicht ein ganz besonderer Ort?

Deine Barbara

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Wenn Du einem Amerikaner gegenüber erwähnst, dass Du vorhast, auf dem Highway 1 von LA nach San Francisco zu fahren, zaubert das für gewöhnlich ein Lächeln auf sein Gesicht.

Diese Straße ist nämlich bekannt dafür, dass sie traumhafte Ausblicke auf das Meer bietet.

Nach einigem Überlegen wegen des Preises habe ich mich also für einen Mietwagen entschieden, den ich in Los Angeles abgeholt und in San Francisco zurückgegeben habe.

Am darauffolgenden Tag habe ich es ausgenutzt, ein Auto zu haben, und bin nach Santa Monica an den Strand zum berühmten Santa Monica Pier gefahren und danach in den wunderschönen Griffith Park, der auf dem Gipfel eine Sternenwarte hat, von der man einen unglaublichen Ausblick auf LA hat. Außerdem ist es ein ausgezeichneter Ort, um das Hollywood-Zeichen zu fotografieren.

Dann ging es richtig los! Ich gab Santa Barbara als Ziel in mein Handy ein und fuhr los.

Schon diese kurze Strecke war wirklich wunderschön: Über Hügel und durch Täler bahnte ich mir meinen Weg in den Norden Kaliforniens.

Auch mit dem Wetter hatte ich Glück. Ganz anders als an den Tagen zuvor, schien durchgängig die Sonne und es war so warm, dass ich die Klimaanlage anschalten musste.

Nach knapp zwei Stunden kam ich in Santa Barbara an, suchte mir einen Parkplatz in der Nähe des Piers und aß am Meer, mit dem Rauschen der Wellen im Ohr zu Mittag.

20 Minuten später saß ich schon wieder im Auto, das Meer zu meiner Linken, und schon bog ich auf den bekannten und beliebten Highway 1 ab.

Sie führt direkt am Meer entlang und windet sich zum Teil durch die Serpentinen. In regelmäßigen Abständen gibt es Parkbuchten, damit man auch ja keine der vielen Postkarten-Aussichten verpasst und die Kamera stets zum Einsatz kommt.

Ein absolutes Highlight dieser Strecke war für mich, dass an einigen Stränden Seelöwen in der Sonne lagen.

Große und kleine, laute und schweigsame.

Schön war’s! Ich konnte mich kaum lösen, um weiter zu fahren.

Mein Ziel war Monterey!

Durch die Serpentinen kam ich nur langsam voran und erreichte mein Ziel deutlich nach Einbruch der Dunkelheit und übernachtete dort.

Eine Freundin von mir ist dort aufgewachsen und sie riet mir, die Fisherman’s Wharf zu besuchen und dort Clam Chowder zu essen. Das Besondere daran? Es wird in einem ausgehöhlten Laib Brot serviert! Köstlich!

Im Internet hatte ich mich nach Preisen für Whale Watching erkundigt. Die Touren beginnen alle an der Fisherman’s Wharf, sodass ich direkt am richtigen Ort war. Ich lief direkt zu dem von mir online erwählten Anbieter, bekam den versprochen Rabatt, wenn man auf die Website verweist, und handelte sogar noch weitere 2,50$ runter.

Die Whale Watching Tour dauerte knappe drei Stunden. Deutlich länger als die Tour, die ich in Patagonien gemacht habe.

Allerdings dauerte es auch deutlich länger, bis wir in offene Gewässer und damit in Reichweite von Walen kamen.

Als das Boot dann endlich anhielt und wir den Riesen der Meere nahe waren, kamen sie zwar recht häufig hoch, aber leider nicht wirklich in der Nähe des Bootes.

Diese Wale schienen scheuer gewesen zu sein als ihre Verwandten in Patagonien, denn dort schwammen sie ständig unter unserem Boot entlang und tauchten direkt daneben zum Luftholen auf.

Ein paar schöne Fotos konnte ich trotzdem schießen. Oder was meinst Du?

Am späten Nachmittag machte ich mich dann auf die Weiterreise: Nach San Francisco waren es noch knappe zwei Stunden.

Der Weg bis Santa Cruz (etwa eine halbe Stunde Autofahrt) führte weiter am Meer entlang, sodass ich zum zweiten Mal einen atemberaubenden Sonnenuntergang beobachten durfte.

Nach Santa Cruz ging es auf die Autobahn, womit meine zwei Tage auf dem Highway 1 endeten.

Noch nie zuvor hatte ich so viele schöne Strände, Sonnenuntergänge und Tiere gesehen.

Wenn du also mal nach Kalifornien reist, solltest du dir dieses Erlebnis und diese schöne Strecke nicht entgehen lassen.

Deine Barbara

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Ich war überrascht, wie unterschiedlich die Assoziationen zu San Francisco in Abhängigkeit von der Generation sind.

Die Hippies

Meine Eltern dachten sofort an Blumen im Haar und den Summer of Love. Interessanterweise waren es aber nicht sie, die anfingen zu singen, sondern mein kleiner Bruder, der durch seine Liebe zur Gitarre, zu Schallplatten und Musik allgemein dieselben Bilder im Kopf hatte wie sie.

If you’re going to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you’re going to San Francisco

Cable Car

Ich muss zugeben, dass ich bei der Erwähnung dieser wunderschönen Stadt gar nicht an die Hippies gedacht habe! Ich hatte Bilder von der Golden Gate Bridge und den vielen Hügeln im Kopf, auf die man mit dem Cable Car fährt, der bekannten Straßenbahn, die wir alle schon unzählige Male in Filmen gesehen haben.

 

Serien aus meiner Kindheit und Jugend

Ich denke an Serien aus meiner Kindheit wie Charmed und Full House.

Dementsprechend war für mich der Reihenhausblock namens painted ladies, in dem die Familie in Full House wohnt, auch ganz oben auf meiner Liste der Must-Sees in San Francisco. Dank des guten Frühlingswetters konnte ich den Ausblick eine ganze Weile genießen.

Auf dem Weg dorthin kam ich an unzähligen dieser Häuser vorbei: Alle im viktorianischen Stil, alle in unterschiedlichen Farben. In Downtown San Francisco weiß man nie, wo man hinschauen soll, weil jedes Haus seine eigene und vollkommene Schönheit besitzt.

Der Golden Gate Park

Auch der Golden Gate Park ist einen Ausflug wert. Ob zum Entspannen, den Besuch des Conservatory of Flowers oder um die Atmosphäre zu genießen – denn spätestens hier spürt man den Geist der Hippies tatsächlich! – im Golden Gate Park kann man nicht nur Dank der Museen Tage verbringen.

Baker Beach

Von dort ist nicht mehr weit zum Baker Beach, einem Strand mit perfektem Blick auf die Golden Gate Bridge.

Dort habe ich einen dieser absolut perfekten Momente auf Reisen erlebt:

Links der Sonnenuntergang, rechts die im Sonnenuntergang leuchtende Golden Gate Bridge und in der Mitte… das wirst du mir nicht glauben: Delphine!

Ehrlich wahr!

Die Kehrseite der Medaille

Etwas Negatives gibt es allerdings, wovon ich noch nicht habe reden hören.

Ob es die ehemaligen Hippies sind oder neue Bewohner der Stadt konnte mir keiner sagen. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem:

Downtown San Francisco hat enorm viele Obdachlose und Drogenabhängige, die sich teilweise bei Tageslicht ihre Spritzen setzen.

Ich muss zugeben, dass ich mich dort nicht durchgängig wohl und sicher gefühlt habe. Und ich empfand es als erschreckend, wie normal diese Situation von der Bevölkerung empfunden wird.

Yosemite und Muir Woods

Und wenn Du schon in San Francisco bist, solltest Du das unbedingt nutzen um erstens in den Yosemite Nationalpark zu fahren, der etwa vier Autostunden (sofern man sich an die amerikanische Geschwindigkeitsbegrenzung hält) entfernt ist und in dem man sich ganz wundervoll im Campen üben kann!

Zweitens solltest Du Dir Muir Woods National Monument nicht entgehen lassen: Ein absolut magischer Ort, an dem du zwischen den majestätischen Mammutbäumen wandeln darfst.

Und woran denkst du, wenn du San Francisco hörst?

 

Deine Barbara

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Muir Woods National Monument ist ein Schutzgebiet für Küstenmammutbäume knapp 20 km nördlich von San Francisco.

Küstenmammutbäume sind die höchsten Bäume der Welt und können bis zu 115 m Höhe erreichen. Im Muir Woods National Monument sind die höchsten Bäume um die 80 Meter hoch.

Red Woods im Muir Woods National Monument

Innerhalb dieses Parks gibt es verschiedene Trails. Die Beschilderung war hier deutlich besser als im Yosemite Nationalpark, sodass ich mir bewusst den längsten Trail (etwa 2,5 Stunden, der kürzeste Trail war mit einer halben Stunde ausgeschildert) raussuchen konnte. Ich gebe zu, ein Grund dafür, dass meine Wahl auf diesen Wanderweg gefallen war, war sein Name gewesen: Ocean View!

Leider wusste ich da noch nicht, dass der Name daher rührt, dass mal ein Brand den Blick bis zum Ozean freigegeben hatte. Heute sind die Bäume glücklicherweise nachgewachsen. Dadurch ist aber auch das Meer nicht mehr zu sehen.

Mal mehr, mal weniger steil ging es nach oben. Ich brauchte etwa 1,5 Stunden bis ich an meinem Ziel angekommen war. Auf dem Weg genoss ich die Ruhe und die außergewöhnliche Energie dieses Ortes. Es ist erstaunlich, wie friedselig man sich an so einem Ort fühlt. Geht dir das auch so?

Red Woods im Muir Woods National Monument

Red Woods im Muir Woods National Monument

 

Was würden diese Hunderte von Jahren alten Bäume wohl erzählen, wären sie in der Lage zu sprechen?

Dann bin ich langsam aus dem Meer aus Bäumen herausgestiegen.

Muir Woods National Monument

Von oben konnte ich mir das Muir Woods National Monument in aller Ruhe und im Sonnenschein betrachten. Es war ein herrlicher Tag!

Und ein fantastischer Ausblick!

Muir Woods National Monument

Danach ging es wieder ins kühle Dickicht. Auch im Sommer lassen die dichten Red Woods nur wenig Sonnenlicht hindurch, sodass es dort immer deutlich kühler ist. Pack dich also ruhig im Zwiebellook ein, damit du nicht frierst. Die meiste Zeit verbringst du sowieso im Dickicht.

Nach einer weiteren Stunde kam ich wieder unten an.

Der Hauptpfad, von dem alle Trails ausgehen, führt an einem Bach entlang, der durch sein leises aber stetiges Plätschern eine angenehme und fast schon meditative Stimmung erzeugt…

Red Woods im Muir Woods National Monument

Die Mammutbäume bekräftigen einem in diesem Gefühl. Denn ihre Größe und Erhabenheit lassen einen ehrfürchtig schweigen und genießen. Hier hätte ich viel mehr Zeit verbringen können.

Red Woods im Muir Woods National Monument

Selbst wer sonst nicht so naturverbunden ist, spürt hier – zwischen den 500 bis 700 Jahre alten Bäumen – etwas Magisches, das der Verstand nicht begreifen kann und auch niemals begreifen wird und das hoffentlich (!) noch viele hundert Jahre wirken wird und das Zeitalter der Menschen überdauern wird.

Hier geht es zu meinem Vlog auf Youtube: Gruß aus den Muir Woods!

Hast du schon mal vor diesen gigantischen Bäumen gestanden und sie sogar anfassen dürfen?

Ich finde ja, man kann ihre Größe erst begreifen, wenn man sie mit eigenen Augen gesehen hat.

Was meinst du?

Deine Barbara

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Der Yosemite Nationalpark liegt direkt an der Sierra Nevada im Norden von Kalifornien.

1984 wurde er wegen der beeindruckenden Granitfelsen, Wasserfälle und Red Woods (Mammutbäume) zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt.

Red Wood Tree Yosemite Nationalpark

Yosemite Nationalpark – Die Anreise

Ich bin an einem warmen und sonnigen Frühlingssamstag angereist. Mit dem Mietwagen kam ich von San Francisco. Das liegt etwa vier Stunden mit dem Auto entfernt.

Als Besucher zahlst du dann nur eine Eintrittsgebühr von 30 USD während der Sommermonate und 25 USD in den Wintermonaten pro Auto. Im Yosemite Nationalpark gibt es kostenlose Parkplätze. Da diese aber begrenzt sind, solltest du dir überlegen dennoch früh anzureisen. Im Park gibt es ein Shuttle-Bussystem, das dich überall hinbringt. So kannst du dich ganz auf die Natur einlassen.

 

Yosemite Nationalpark – Übernachten

Ich habe leider nur eine Nacht im Yosemite Nationalpark verbracht. Dabei habe ich in einem der Zelte im Yosemite Village geschlafen. Alternativ kannst du auch in einer Lodge übernachten, aber da sind die Preise natürlich nicht gerade Backpacker-freundlich. Schon die Preise für ein Zelt haben es in sich: Da kannst du mit rund 100 USD rechnen. Wenn du alleine unterwegs bist, ist das kein Schnäppchen…

 

Yosmite Nationalpark – Die Trails

Leider empfand ich die Karte, die ich am Eingang bekommen hatte, als nicht sonderlich hilfreich, sodass ich mehr oder weniger den ganzen ersten Tag gebraucht habe, um mich überhaupt orientieren zu können. Vielleicht solltest du da wirklich auf die Shuttlebusse zurückgreifen. Ich wollte unbedingt mit meinem Mietwagen allein auf Erkundungstour gehen. Das würde ich nicht noch einmal wagen.

Zudem sind die Trails nicht ausreichend beschildert. Sie zeigen meistens nur deren Namen, nicht aber Länge und Schwierigkeitsgrad sowie durchschnittliche Laufzeit an (so wie das im Muir Woods National Monument in der Nähe von San Francisco der Fall war).

Barbara im Yosemite Nationalpark

Deswegen habe ich mich ab 16 Uhr nicht mehr getraut, eine Wanderung zu beginnen. Ich hatte Angst, nur einen Bruchteil des Trails zu schaffen, bis ich wieder umkehren muss, damit ich nicht von der Dunkelheit überrascht werde.

So kam es, dass ich am Samstag nur die einzelnen Aussichtspunkte anfuhr, zu denen ich mit dem Auto fahren konnte.

Schön war es trotzdem!

Yosemite Nationalpark – Die Mirror Lake Tour

Am zweiten Tag entschied ich mich für die Tour zum Mirror Lake am Morgen und den 4-Miles-Trail am Mittag.

Der Mirror Lake war leider fast ausgetrocknet… Im Winter hat es wohl nicht sehr viel geschneit und das Eis ist noch nicht geschmolzen. Trotzdem konnte ich ein ganz schönes Foto machen, oder was meinst Du?

 

Yosemite Nationalpark – Der 4-Miles-Trail

Der 4-Miles-Trail war echt nicht ohne! Fast durchgängig ging es nach oben.

Es war ziemlich anstrengend, aber die Mühe hat sich gelohnt!

Denn der Ausblick war grandios!

Dort habe ich auch mein Vlog gemacht. Bei Youtube kannst du es dir anschauen: Gruß aus dem Yosemite Nationalpark!

 

Mein Fazit

Der Yosemite Nationalpark ist nicht nur ein absolutes Wahrzeichen Kaliforniens, sondern auch ein Muss für jeden Naturfreund. Hier fühlt man sich eins mit der Natur. Ich bin streckenweise keiner Menschenseele begegnet und hatte die Wanderweg fast für mich allein. Vielleicht lag das auch an der Jahreszeit. Das kann ich leider nicht sagen. Aber es war auf jeden Fall wunderschön!

Warst du schon mal im Yosemite Nationalpark? Ist es nicht einfach fantastisch dort?

Deine Barbara

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