Tagesausflug zum See Genezareth und den Golanhöhen

Tagesausflug zum See Genezareth und den Golanhöhen

Bei meinen vorherigen Besuchen in Israel habe ich es nur einmal geschafft, ein paar Tage in den Golanhöhen zu verbringen. Es war eine kalte Januarwoche vor drei Jahren und ich habe damals relativ wenig von der Gegend gesehen. Am See Genezareth bin ich nur vorbei gefahren, sodass der definitiv noch auf meiner Liste stand. Bei meinem letzten Besuch war ich mit Abraham Hostel unterwegs, um einen City Guide zu Tel Aviv und zu Jerusalem zu erstellen, und war in diesem Rahmen auch fünf Tage in Nazareth. Da ich in meinen Guides auch über die Ausflugsmöglichkeiten berichte, war klar: ich muss Israel noch ein wenig mehr erkunden und besser kennenlernen. Neben dem Nordosten Israels mit Haifa und Acre, wollte ich auch nochmal an den See Genezareth. Daher kam dieser Tagesausflug in den hohen Norden Israels wie gelegen.

 

Stopp #1 Kapernaum – See Genezareth

Kapernaum liegt direkt am See Genezareth und war ein Fischerdorf in Galiläa. Hier soll der Überlieferung zufolge Jesus einige Zeit gelebt und gewirkt haben. Außerdem stammten einige der Jünger aus Kapernaum, so zum Beispiel Petrus, bei dem Jesus während seines Aufenthalts gewohnt haben soll.

An der Stelle, an der das Haus Petrus vermutet wird, wurde eine Gedenkstätte errichtet. Unterhalb des Hauses kann man die archäologische Ausgrabungsstätte betrachten. Das Überreste des Privathauses stammen aus dem 1. Jahrhundert. Darüber wurde zweimal eine Kirche gebaut, weswegen die Vermutung aufkam, dass es sich hierbei um das Wohnhaus von Petrus handelt.

Weitere archäologische Funde zeigen eine Synagoge aus dem 4. Jahrhundert. Obwohl es sich dabei nicht um die Synagoge handeln kann, in der Jesus gewirkt und gelehrt hat, so ist es dennoch eine der ältesten der Welt und für mich ist es immer atemberaubend durch solch alte Gemäuer laufen zu dürfen.

Und die Kulisse mit dem See Genezareth sowie den mediterranen Pflanzen ist wirklich spektakulär.

Tipp: Bring am besten einen Sarong mit! Da es sich um eine heilige Stätte handelt, darfst du hier nur hinein, wenn Schultern und Knie bedeckt sind.

 

Stopp #2 Mount of Beatitudes – Kirche der Seligpreisungen

Im Anschluss ging es auf den Mount of Beatitudes. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich konnte damit erstmal nicht viel anfangen. Erst als ich dann verstanden hatte, dass die Kirche der Seligpreisungen der Ort ist, an dem Jesus die Bergpredigt gehalten haben soll, wurde mir die Bedeutung dieses Hügels klar.

 

 

Hier haben wir ein verhältnismäßig langen Stopp gemacht, obwohl es nur um die eine Kirche ging. Es war also genug Zeit, um in der Sonne zu sitzen und im Shop eine Erfrischung zu besorgen.

 

Stopp #3 Banias

In den Golanhöhen am Fuße des Mount Hermon, dem höchsten Berg Israels im Grenzgebiet zu Syrien und dem Libanon, liegt eine antike Stätte um eine Quelle herum: Banias. Wie durch einen Schrein zu erkennen ist, wurde diese einst mit dem griechischen Gott Pan verbunden. Es handelt sich dabei außerdem um einen Nebenfluss des Jordan, der eine große Bedeutung für die Trinkwasserversorgung des Landes hat. Archäologen entdeckten außerdem die Überreste einer antiken Stadt aus der Zeit nach der Eroberung durch Alexander den Großen. Diese wurde bereits in den Evangelien von Matthäus und Markus unter dem Namen Cäsarea Philippi erwähnt.

Auch hier machen wir eine gute Stunde Halt. In der Zeit können wir den Fluss entlang laufen. Einen Wasserfall gibt es ebenfalls. Leider habe ich davon keine Fotos machen können.

Am Eingang gibt es ein kleines Restaurant.

 

Stopp #4 Mount Bental

Für die Station Mount Bental benötigt es ein wenig Hintergrundwissen:

Bis 1967 gehörten die Hänge im Südwesten von Mount Hermon zum Nachbarland Syrien. Israel eroberte diese Gegend jedoch am 10. Juni 1967 und 1981 wurde sie annektiert. Seitdem ist der Berg für Israel von strategischer Bedeutung. Dort befinden sich vor allem Beobachtungsposten, von denen der israelische Geheimdienst weite Teile Westsyriens überblicken kann. Hier befindet sich auch der weltweit höchstgelegene Stützpunkt der Vereinten Nationen, der mit Soldaten besetzt ist.

Ein Schauplatz des Krieges stellt Mount Bental dar. Dort bekommt man einen kleinen Einblick, wie die Gefechtsstätte damals ausgesehen hat: Bunker und Wehrgräben sind für Besucher geöffnet, sodass man sich einen Eindruck verschaffen kann.

 

Das Tal am Fuße des Mount Hermon wird zu Ehren der Soldaten und zur Erinnerung an die Gräuel des Krieges „Tal der Tränen“ genannt. Dennoch bietet Mount Bental ein fantastisches Panorama und es ist trotzdem der Bunker unvorstellbar, was sich hier zu Zeiten des Yom Kippur Krieges abgespielt haben muss.

Heute ist dieser Ort eine Touristenattraktion. Davon zeugt auch das angrenzende Café, in dem man kalte sowie warme Getränke und Snacks bekommt. 

 

Stopp #5 Weinkeller in den Golanhöhen

Danach ging es weiter: Ein Weinkeller in einem Kibbuz stand auf dem Plan. Ein Kibbuz ist eine ländliche Kollektivsiedlung, die man am besten mit einer Kommune vergleichen kann. Dort herrschen gemeinsames Eigentum und basisdemokratische Strukturen.

Im Kibbuz Ein Zivan gibt es den Weinkeller Bahat, wo jährlich rund 10.000 Flaschen Wein der Reben Cabernet Sauvignon, Merlot und Shiraz produziert werden. Auch für mich als nichtAlkohol-Trinkerin war es interessant, die Vorgänge von der Ernte bis zum Flaschenkorken erklärt zu bekommen.

Die Weinprobe war inklusive, auch wenn ich dankend abgelehnt habe.

 

Stopp #6 Schwimmen im See Genezareth

Zu guter Letzt durften wir uns noch eine Stunde entspannen: Wir hielten an einem Strand am See Genezareth, wo wir eine Stunde plantschen oder relaxen durften. Erfreulicherweise war relativ wenig los, sodass wir beinahe allein waren und die Zeit wirklich genießen konnten.

 

 

Mein Fazit

Der See Genezareth und auch die Golanhöhen üben eine ganz besondere Faszination auf mich aus. Bereits bei meinem ersten Besuch vor drei Jahren fiel mir auf, dass von diesen Orten eine ganz besondere Energie ausgeht. So war es auch bei diesem Besuch. Ich finde die Gegend wirklich interessant und vor allem wunderschön.

Warst du schon mal am See Genezareth und in den Golanhöhen? Wie hat es dir gefallen? Berichte mir davon in den Kommentaren!

 

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Abraham Tours entstanden. Ich wurde zur Tour an den See Genezareth und in die Golanhöhen eingeladen. Eine Bezahlung habe ich nicht erhalten und meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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Haifa, Acre und Rosh Hanikra – Ein Tagesausflug von Nazareth

Haifa, Acre und Rosh Hanikra – Ein Tagesausflug von Nazareth

Haifa hätte ich eigentlich schon bei meinem ersten Besuch in Israel vor drei Jahren gerne gesehen, aber irgendwie hat es nicht in den Plan gepasst. Daher wollte ich bei meinem dritten Besuch, als die Recherche für den Tel Aviv Guide für digitale Nomaden im Vordergrund stand, unbedingt auch Haifa anschauen. Also buchte ich im Abraham Hostel in Nazareth, in dem ich untergekommen war, gleich eine Tour. Die Haifa, Acre & Rosh Hanikra Tour.

 

Stopp #1 Mount of Precipice

Unser erster Stopp des Tages ist ein biblischer Ort – der Berg Mount Precipice: Dies soll die Klippe sein, von der Jesus von den wütenden Bürgern Nazareths gestürzt werden sollte, weil sie seine Lehren in der Synagoge nicht guthießen (Lukas 4,16-30). Mount Precipice befindet sich südlich von Nazareth in den Klippen des Mount Kedumim.

Der Panoramablick ins Jesreel Tal und auf Mount Tabor ist fantastisch und soll vor allem bei Sonnenaufgang ein Traum sein. Leider konnte ich selbst nicht zum Sonnenaufgang dort hin, da ich nicht mobil war.

Barbara in the Galilee

Wir bleiben eine gute halbe Stunde hier, um Fotos zu machen und den Ausblick zu genießen. Danach ging es weiter in die Hafenstadt Haifa.

 

Stopp #2 Haifa

Haifa ist die drittgrößte Stadt Israels nach Jerusalem und Tel Aviv. Hier befinden sich die Bahá’í-Gärten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und gleichzeitig die schönste Attraktion der Stadt sind. Es ist das spirituelle und administrative Zentrum des Bahá’í-Glaubens. Es liegt auf dem Berg Karmel und beherbergt zum Beispiel den Schrein des Bab, den Ort, an dem die sterblichen Überrest des Bab, dem Gründer des Babismus. Das ist das Gebäude mit der goldenen Kuppel auf dem folgenden Bild. Dies ist das Ziel zahlreicher Pilgerer und Reisender.

Daher steuern auch wir genau diese Gärten an. Es gibt verschiedene Ebenen. Zunächst schauen wir uns die reinen Gärten an. Achtung: Da es sich um einen heiligen Ort handelt, musst du hier Knie und Schultern bedecken. Nach etwa 30 Minuten fahren wir mit dem Auto zum oberen Teil, von wo du den bekannten Ausblick genießen kannst. Komischerweise musst du dich hier nicht so bedecken wie in den Gärten.

 

 

Stopp #3 Acre

    Acre (oder auch Akko bzw Akkon – sehr verwirrend mit den vielen Namen) ist ebenfalls eine Hafenstadt an der Nordküste Israels. Fund zeigen, dass es bereits in der Bronzezeit, also im 3. Jahrtausend vor Christus Siedlungen gab. Bekannt ist Acre vor allem wegen seiner Altstadt, die auf einer Landzunge am nördlichen Rand der Bucht von Haifa liegt. Diese ist auf der Landseite von einer Festungsanlage umgeben.

    Hier leben vor allem israelische Araber und Acre gilt als eine der orientalischsten Städte Israels. Dies zeigt sich dem Besucher vor allem am riesigen Shouk – dem arabischen Markt, auf dem Kleidung, lokaler Krims Krams und Gewürze, Obst sowie Gemüse feilgeboten werden. 

    Der Hafen der Stadt war im östlichen Mittelmeer über mehrere Jahrhunderte von zentraler Bedeutung. Heute ist er vor allem Ausgangspunkt für Fährfahrten zwischen Haifa und Acre, Rundfahrten und Bootsausflüge allgemein.

    Bekannt ist auch der 350 Meter lange Tunnel von der Templerfestung im Westen bis zum Hafen im Osten der Altstadt, der 1994 entdeckt wurde. Der Tunnel ist in Naturfels gehauen und ist eine der Attraktionen von Acre. Ich habe mich dagegen entschieden, durch den Tunnel zum Hafen zu laufen, da ich für eine 250 Meter lange Strecke keinen Eintritt zahlen wollte und lieber oberirdisch Fotos machen wollte.

    Wir hatten zwei Stunden, um Acre zu erkunden. Das ist gerade genug Zeit, um die Altstadt anzuschauen und zu Mittag zu essen. Danach ging es weiter zu den Höhlen von Rosh Hanikra.

     

    Stopp #4 Rosh Hanikra

    Die Grotten von Rosh Hanikra liegen unmittelbar an der Grenze zum Libanon. Es gibt am oberen Ende der Straße sogar ein Tor, das jedoch verschlossen ist, das den Libanon und Israel von einander trennt.

    Der Ort ist ein Touristenziel geworden, weil das Meer Grotten in die weißen Kalkfelsen gespült hat. Diese sind durch einen Pfad mit einander verbunden, den man ablaufen kann.

    Vom Parkplatz kannst du entweder eine Seilbahn zum Eingang der Höhlen hinab nehmen oder aber hinunterfahren. Weil wir an diesem Tag schon etwas spät dran waren, hat uns der Minivan nach unten gebracht. Von dort gibt es eine Treppe, die noch etwas tiefer in den Berg hinein führt.

    Durch die Grotten rauscht das Wasser des Mittelmeeres und prallt mit lautem Getöse gegen die Kalkfelsen. Dabei kann man auch mal nass werden, wenn man in guter Position steht, um Fotos zu machen. Lachende Kinder freuen sich darüber riesig.

    Alles in allem kam mir der Pfad mit den Grotten aber sehr kurz vor und ich hatte ein bisschen mehr erwartet. Trotzdem ist Rosh Hanikra ein wunderschöner Ort und vor allem der Moment, wenn du die Höhlen hinter dir lässt und wieder ins Freie trittst, ist atemberaubend. Die weißen Kalkfelsen setzen sich drastisch vom türkis-blauen Meer ab und blenden dich, nachdem du aus der Dunkelheit der Höhle hervorkommst. Ich gebe zu, dass das für mich ein unerwartetes Highlight war.

     

    Mein Fazit

    Die Tour nach Haifa, Acre und Rosh Hanikra war für mich schon ein Höhepunkt des diesjährigen Israel-Aufenthalts. Haifa stand, wie bereits erwähnt, schon seit meinem ersten Besuch in diesem Land auf meiner To Do Liste. Auch von Acre hatte ich bereits viel gehört. Rosh Hanikra war mir zwar vorher nicht geläufig, gehört aber seitdem definitiv auf meine Israel-Must See Liste. Daher bin ich sehr froh, dass ich diesen Tagesausflug mitgemacht habe.

    Warst du schon mal an einem dieser Orte? Berichte mir davon in den Kommentaren!

    Deine Barbara

    PS: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Abraham Tours entstanden. Ich wurde zur Tour „Haifa, Acre & Rosh Hanikra“ eingeladen. Eine Bezahlung habe ich nicht erhalten und meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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    Tagesausflug ans Tote Meer – Von Jerusalem zum tiefsten Punkt der Welt

    Tagesausflug ans Tote Meer – Von Jerusalem zum tiefsten Punkt der Welt

    Drei Mal war ich bereits in Israel und zweimal bin ich ans Tote Meer gereist. Bei meinem allerersten Besuch habe ich es leider gar nicht geschafft. Aber beim zweiten Mal wollte ich ans Tote Meer – komme was wolle. Also buchte ich im Abraham Hostel in Jerusalem, in dem ich untergekommen war, gleich eine Tour.

    Ein paar Worte vorneweg: Das Wasser des Toten Meeres enthält so viel Salz, dass es tödlich wäre, es zu schlucken. Deswegen solltest du dich nicht auf den Bauch drehen. Mit dem Wasser zu spritzen ist sogar verboten. Sei also bei deinem Besuch vorsichtig.

     

    #1 Tagesausflug ans Tote Meer: Die Masada Sunrise, Ein Gedi & the Dead Sea Tour

    Die Masada Sunrise, Ein Gedi & the Dead Sea Tour brachte mich nicht nur ans Tote Meer, sondern wie der Name bereits sagt, auch an die antike Festung Masada sowie die Wüstenoase Ein Gedi. Klick einfach auf den Namen der Tour, um meinen ausführlichen Bericht dieser Tagestour zu lesen.

    Dieser Ausflug ist perfekt, wenn du Wanderungen liebst und gerne Geschichte und Natur aus erster Hand erlebst.

    Totes Meer von Masada – Dead Sea from Masada

    Der Hike zur Festung Masada hat es schon ein bisschen in sich. Nicht sehr lang, aber dafür anstrengend ist der Weg den Felsen hinauf. Und du läufst gegen das Licht an. Denn wenn du dich schon um 3:30 Uhr nachts aus dem Bett quälst, willst du natürlich auch den Sonnenaufgang von der Festung aus sehen. Ich habe es damals gerade so geschafft und meine Kamera etwa eine Minute, bevor die ersten Strahlen der Sonne das Tal fluteten, ausgepackt und bereit gehabt.

    Tagesausflug ans Tote Meer – Masada Sunrise, Ein Gedi & the Dead Sea

    Das war das erste Mal, dass ich das Tote Meer erblickte. Es war ein Moment voller Erfurcht und ich habe das frühe Aufstehen keine Sekunde bereut.

    Auch der Ausflug in die Oase war wirklich schön. Aber ich konnte es kaum erwarten, endlich ans Tote Meer zu gelangen. Ich weiß gar nicht, warum der Ort so eine immense Faszination in mir auslöst. Aber er tut es bis heute.

    Als wir endlich ankamen, waren alle müde. Wir waren früh aufgestanden, sind zur Festung Masada hinauf gewandert und dann noch durch die Oase Ein Gedi marschiert. Wir waren müde. Das Tote Meer war zwar ein willkommene Wohltat für unsere angestrengten Glieder, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich dem Gewässer die Aufmerksamkeit schenken konnte, die ich wollte.

    Totes Meer – Dead Sea

    Ich plante also bereits, bei einem nächsten Aufenthalt einen erneuten Versuch zu starten.

     

    #2 Halbtagsausflug ans Tote Meer: Dead Sea Chillout

    Gleiches Hostel, gleicher Ausgangpunkt, andere Tour.

    Als ich dieses Jahr erneut in Jerusalem war, startete ich also einen zweiten Versuch. Und um dem Toten Meer die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, wählte ich diesmal eine Tour, bei der es keine Ablenkung gab: Sie hieß Dead Sea Chillout.

    Wir fuhren also direkt zum Toten Meer. Keine Festung, keine Oase, keine Wanderung.

    Totes Meer – Dead Sea

    Man könnte fast meinen, das sei ein wenig langweilig. Aber nein, es war wirklich schön.

    In diesen Spas am Toten Meer stehen überall Liegen mit Sonnenschirmen, sodass du dich sehr gut entspannen kannst. Die meisten bevorzugen es allerdings, den heilsamen Schlamm auf die Haut aufzutragen und ihn ein bisschen einwirken zu lassen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn er hart wird.

    Du kannst auch ein bisschen auf dem Gelände herumlaufen, aber leider kannst du nicht wirklich aus dem Spa raus und auf die Suche nach coolen Fotospots gehen. Das hätte ich gerne gemacht, aber leider musste die Gruppe zusammenbleiben. Aber ich gebe auch zu, dass es so heiß war, dass ich gar nicht groß durch die Gegend laufen wollte.

    Totes Meer – Dead Sea

    Am Ende gab es noch leckere Datteln und Tee und wir konnten uns im angrenzenden Shop ein wenig umsehen, wo es alles mögliche gab, was aus Totem Meersalz hergestellt worden war.

    Totes Meer – Dead Sea

    #3 Selbst organisierter Ausflug ans Tote Meer

    Sollte ich nochmal nach Israel reisen, möchte ich auf jeden Fall eine Tour selbst organisieren. Das hat den Vorteil, dass du zum Einen in das Spa gehen kannst, das dir gefällt, und du zum Anderen einfach an der Straße halten kannst, um Fotos zu machen. Ich finde es mehr als schade, dass ich bei meinen zwei Besuchen kein einziges wirklich schönes Foto vom Toten Meer machen konnte. Daher steht das nun ganz oben auf meiner Israel-Bucket List.

    Solltest du dich also für eine selbstorganisierte Tour entscheiden, kannst du einfach ein Auto mieten und  von Tel Aviv oder Jerusalem rüberfahren. Einen Mietwagen kannst du ab 10 Euro pro Tag in Jerusalem bekommen. Dafür reicht sogar dein normaler Führerschein. Den international benötigst du nicht.

    Auf diese Weise kannst du auch die Festung Masada oder die Oase Ein Gedi zu der Uhrzeit besuchen, die dir lieb ist und so lange bleiben, wie du möchtest Außerdem habe ich tolle Fotos vom Qumran National Park gesehen, der leider bei keiner der organisierten Touren auf dem Plan steht. Den kannst du dann auch noch mitnehmen. 

    Das solltest du zu deinem Tagesausflug ans Tote Meer mitbringen:

    • Deinen Pass (da das Tote Meer in der Westbank ist, kann es sein, dass du dich ausweisen musst)
    • Genügend Wasser
    • Schwimmsachen und Badeschuhe
    • Wanderkleidung und -schuhe
    • Sonnencreme

    Zudem gibt es viele Hotels am Toten Meer, sodass du auch gleich ein ganzes Wochenende dort verbringen kannst, wenn du genügend Zeit zur Verfügung hast. Dann klappt es bestimmt auch mit dem perfekten Foto!

     

    Deine Barbara

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    Abraham Hostels – So einfach war Reisen in Israel noch nie!

    Abraham Hostels – So einfach war Reisen in Israel noch nie!

    WERBUNG – UNBEZAHLT – KOOPERATION

    Israel empfinde ich grundsätzlich als verhältnismäßig einfach zum Reisen. Fast jeder spricht Englisch, die Infrastrukturen sind gut und das Land ist generell sehr touristenfreundlich. Für alle, die aber dennoch Zweifel hatten, ob sie sich in einem Land zurecht finden, in dem man die Straßenschilder nicht lesen kann – außer man ist des Hebräischen mächtig – oder Angst hatten, in einem Land aufgeschmissen zu sein, dass immerhin an Länder grenzt, die Krisengebiete sind, bietet Abraham Hostels nun die Pauschallösung!

    Abraham Hostels

    Der Name

    Beim Namen haben sich die Gründer von keinem geringeren als Abraham, dem Vater des Monotheismus, orientiert. Er sei der erste Mensch, von dem man heute weiß, dass er den Nahen Osten bereist haben soll. Bekannt für seine Gastfreundschaft, teilte er sein Brot mit jedem, der ihn darum bat. Dieselbe Gastfreundschaft soll den Reisenden in den Abraham Hostels zuteil werden.

    Die Hostels

    Abraham Hostels hat aktuell drei Hostels: eines in Jerusalem, eines in Tel Aviv und eines in Nazareth. Das Schöne ist, dass die Hostels mit einander quasi verbunden sind und du ganz einfach zwischen ihnen hin und her reisen kannst.

    Abraham Hostel Jerusalem

    Das erste Hostel der Kette öffnete im Jahr 2010 seine Tore. Was damals mit sechs Mehrbettzimmern und einer Handvoll Einzelzimmern begann, ist heute eine stattliche Einrichtung mit 75 Zimmern und 285 Betten im Herzen Jerusalems. Zu Fuß bist du in 15 Minuten in der Altstadt und 5 Minuten am Markt Mahane Yehuda. Das Hostel ist aber nicht nur perfekt, um die heilige Stadt zu erkunden, sondern auch andere Teile des Landes sowie über die Region über Landesgrenzen hinaus. Touren gehen in die Wüste, zum Toten Meer und vor allem ins Westjordanland. Auch einen Ausflug nach Petra in Jordanien kannst du von hier machen.

    Abraham Hostel Tel Aviv

    Abraham Hostel Tel Aviv Lounge

    Aus den Erfahrungen in Jerusalem haben die Gründer von Abraham Hostel ein neues in Tel Aviv eröffnet. Trendy und hip mit einem Schwerpunkt auf Nachtleben, aber auch Kultur, bietet die Location 390 Menschen in 90 Zimmern einen Platz zum Schlafen und zum Kennenlernen der Traditionen. Neben Pub Crawl und Konzerten stehen nämlich auch Hebräischkurse, tägliches Yoga und das freitägliche Shabbat Dinner auf dem Plan.

    Fauzi Azar Inn Nazareth

    Fauzi Azar Inn Nazareth

    Das Fauzi Azar besteht bereits seit 2005, wurde jedoch erst später in die Kette integriert. Es befindet sich in einer alten, arabischen Villa inmitten der Altstadt von Nazareth mit einem zauberhaften Innenhof. Es liegt direkt am sogenannten Jesus Trail – eine Wanderroute, die dich in den Fußstapfen Jesu laufen lässt. So zumindest die Werbekampagne. Der Trail führt über 65 Kilometer von Nazareth nach Capernaum.

    Abraham Tours

    Abraham Tours – Barbara in Rosh Hanikra

    Ein wichtiger Teil des Konzepts von Abraham Hostel sind die Touren. Die Betten sollen günstig sein, damit die Reisenden ihr Geld für wichtigere Dinge ausgeben können: nämlich Israel kennenzulernen und zu erkunden. Touren gibt es nicht nur in alle Himmelsrichtungen innerhalb des Landes, sondern auch ins Westjordanland, bzw. Palästina, sowie nach Jordanien und Ägypten. Ich glaube, ich habe mittlerweile mindestens 80 Prozent der Touren mitgemacht und finde die Tourleiter jedes Mal super. Das Tolle an den Touren ist nicht nur, dass man die Orte kennenlernt, sondern auch die Leute. Locals spielen eine zentrale Rolle in diesem Konzept. Ob es ein Besuch in einer Weinkellerei ist oder bei einer örtlichen Ölmühle (ich kannte ehrlich gesagt das Wort nicht einmal…). Jede Tour hat das gewisse Etwas, das die Verbindung zu lokalen Bevölkerung herstellt.

    Übrigens kannst du die Touren auch buchen, wenn du eine andere Unterkunft wie Airbnb* gewählt hast. Das kann ich dir auf jeden Fall empfehlen!

    Der Shuttle Service

    Wenn du in einem der Abraham Hostels untergekommen bist und dann in eine der beiden anderen Städte möchtest, kannst du den hauseigenen Shuttle Service nutzen. Dieser fährt von Tür zu Tür der Hostels. Du kannst aber nach deiner Ankunft woanders hingehen. Das Shuttle ist also nicht nur nutzbar, wenn du an beiden Orten in einem Abraham Hostel unterkommst.

    Mein Fazit

    Abraham Hostels bieten dir eine ideale Komplettlösung. Wenn du entweder nicht so viel Erfahrung im Solo-Reisen hast und gerne noch etwas mehr Unterstützung hast oder wenn du einfach keine Lust hast, viel Planung selbst in die Hand zu nehmen… In jedem Fall bietet dir Abraham Hostels einen idealen Ausgangspunkt, um mal abzuschalten und dieses Land, das so anders ist als alles, wohin man sonst so reist, zu erkunden und dabei auch die lokale Bevölkerung ein bisschen kennenzulernen.

    Deine Barbara
    PS: Dieser Beitrag ist mit Unterstützung von Abraham Hostels entstanden. Ich habe für diesen Beitrag keine finanzielle Vergütung erhalten, wurde aber zu den Übernachtungen in den Hostels eingeladen. Meine Meinung bleibt von der Zusammenarbeit unbeeinflusst und ist und bleibt die meinige.

    PPS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links (einfach klicken, wenn du nicht weißt, was das ist).

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    Mit Germania von Berlin nach Tel Aviv – Mein Flug nach Sin City

    Mit Germania von Berlin nach Tel Aviv – Mein Flug nach Sin City

    WERBUNG – UNBEZAHLT – KOOPERATION Diesen August stand mal wieder ein ganz besonderes Ziel auf dem Plan: Ich war für einen Monat nach Israel eingeladen. Für den Hinflug wählte ich die Airline Germania, die unter anderem Flüge von Berlin nach Tel Aviv anbietet. Die Stadt steht im Kontrast zu Jerusalem – der heiligen Stadt – und wird daher von Locals gerne als Sin City bezeichnet, die Stadt der Sünde.

    Germania – Wer, wie, was, wo?

    Germania gehört zu den eher unbekannten deutschen Airlines, obwohl sie schon seit 1979 besteht. Mit nur drei Maschinen launchten sie in Köln/Bonn und haben mittlerweile 36 Maschinen (Stand: Juli 2018). Die Flotte besteht vor allem aus dem Airbus A319-100, aber auch aus dem Airbus A321-200 und dem Boeing 737-700. Ticketpreise für One Way-Flüge gehen bei 59 Euro los und schließen Ziele im Mittelmeerraum, sowie Nord- und Osteuropa, aber auch den Nahen Osten ein. Bei meiner Flugsuche von Berlin nach Tel Aviv bin ich daher recht schnell auf Germania gestoßen. Ich gebe zu, ich hatte zwar schon gelegentlich, wenn ich in Südeuropa unterwegs war und nach Flügen zurück nach Deutschland geschaut habe, den Namen der Airline gelesen, habe aber am Ende nie gebucht. Dies sollte sich nun ändern und ich trat am 30. Juli meinen ersten Germaniaflug an.

    Anreise zum Flughafen

    In meinem Ticket war ein Rail & Fly Ticket inklusive. Ich konnte frei jeden Zug am Tag meines Fluges buchen. Aber Achtung: Du musst den Zug auch wirklich buchen! Das Rail & Fly Ticket selbst berechtigt nicht zum Fahrtantritt! Mit deinem Buchungscode kannst du ganz einfach in der entsprechenden Eingabemaske den gewünschten Zug wählen und du bekommst dann, wie gewohnt, dein Bahnticket. Das mache ich immer über die App DB Navigator, um Papier zu sparen. Das hat auch mit dem Rail & Fly wunderbar geklappt. Für einen kurzen Moment hatte ich die Sorge, dass das Ticket allerdings nur für den Zug gelten würde und ich den TXL Express Bus – ein ganz normaler Bus in Berlin – noch extra zahlen müsste. Dies war jedoch nicht der Fall. Kleiner Tipp: Der TXL Express Bus ist kein Flughafenshuttle, wie du das vielleicht so kennst. Es ist ein ganz normaler Bus des Berliner Verkehrsverbundes und bietet daher keinen zusätzlichen Platz für dein Gepäck. Plane daher am besten ein, im Notfall, ein oder zwei Busse später zu fahren, wenn du mit viel Gepäck reist. Aber keine Sorge: Der Bus fährt alle sechs bis sieben Minuten.

    Gepäckabgabe, Check-in & Boarding bei Germania

    Der Bus schmeißt dich bei den Terminals A und B raus. Leider befindet sich der Check-in-Schalter von Germania in Terminal C, sodass du an den Terminals A und B links vorbeigehen und über eine Fußgängerbrücke ins Nachbarterminal musst. Das dauert etwa fünf Minuten. Leider war der Schalter noch nicht geöffnet, als ich ankam, obowhl ich gar nicht so früh da war, sodass es bereits eine lange Schlange gab. Am Ende lief aber alles glatt und mit meinem Pass – ohne ausgedruckte Bestätigung meines Tickets – bekam ich meinen Boarding Pass. Germania Flug von Berlin nach Tel Aviv – Flugahafen Berlin Tegel Dann hieß es: wieder über die Brücke drüber und ins Terminal A und B, wo es interessanterweise erstmal keine Sicherheitskontrollen gab. Ich suchte mein Gate und stieß dort auf die Kontrollen, die ich bereits vermisst hatte. Akribisch wurden sowohl mein Handgepäck als auch ich durchsucht, aber am Ende durfte ich mich zu den anderen auf das Boarding wartenden gesellen. Das Boarding fand zwar mit etwas Verspätung statt, lief dann aber schnell und reibungslos ab. Wir wurde mit zwei Bussen zur Aussenposition gebracht, von der wir abfliegen sollten. Dann begrüßte uns schon das freundliche Bordpersonal.

    Der Flug mit Germania von Berlin nach Tel Aviv

    Germania Flug von Berlin nach Tel Aviv Der Flug selbst verlief ohne Komplikationen oder Turbulenzen. Das einzige Problem war eine Passagierin, die sich über ihren Sitz beschwert hat, dessen Kippfunktion klemmte. Sie wurde laut und ausfallend, aber der Flugbegleiter blieb ganz ruhig und bat sie, die Unnannehmlichkeiten zu entschuldigen. Ich schlug vor, mit ihr zu tauschen, aber das wollte sie auch nicht.Tja, zaubern können nun mal leider auch die besten Flugbegleiter nicht. Mein persönliches Manko war eine Decke. Die hätte leider 6 Euro extra gekostet und es war wirklich kalt im Flieger. Ich befürchte mittlerweile, dass ich nicht mehr drum herum komme, eine Decke zu einem Teil meiner Grundausstattung fürs Handgepäck zu machen. Bei anderen Low Cost Airlines wie Scoot kosten diese nämlich ebenfalls extra. Bei meinem anstehenden Flug nach Singapur darf ich sie daher auf keinen Fall vergessen. Das Essen und der Getränkeservice waren einwandfrei und ich habe wie immer zwei Getränke bekommen: Tomatensaft und Cola. Ich weiß, dass das nicht zusammenpasst, aber was soll ich machen… Jeder hat seine Laster.

    Ankunft in Tel Aviv und Fazit

    Nach der Landung in Tel Aviv wurde ich leider relativ lange von den Beamten zu meinem Aufenthalt in Israel befragt. Ein Urlaub von vier Wochen scheint verdächtig zu sein und dass ich zum dritten Mal innerhalb von 30 Monaten einreiste, ebenso. Vielleicht war auch das Problem, dass ich Fragen nach Ländern, in denen ich mich aufgehalten habe, wahrheitsgemäßg beantwortete und somit auch bejahte, dass ich das Westjordanland bzw. Palästina bei meinen vergangenen Aufenthalten besucht habe. Nach drei Stunden des Wartens im auf arktische Temperaturen runtergekühltem Wartebereich und mehrmaligen Befragungen mit den immer gleichen Fragen wurde mir endlich mein Pass mit dem Einreiseschein in die Hand gedrückt. Mein Koffer wartete bereits neben dem Gepäckband auf mich, während die Sonne über Tel Aviv aufging. Germania Flug von Berlin nach Tel Aviv – Sonnenaufgang über Tel Aviv Ich würde jederzeit wieder mit Germania fliegen und freue mich darauf, weitere Strecken mit dieser tollen deutschen Airline zu testen. Wer weiß, vielleicht fliege ich ja beim nächsten Mal mit Germania nach Teheran? Der Iran steht schon lange auf meiner Bucket List…
    Deine Barbara
    PS: Die Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Germania entstanden. Ich wurde zu dem Flug eingeladen, habe jedoch keine finanzielle Vergütung erhalten. Meine Meinung ist und bleibt meine eigene und ist von dieser Kooperation unbeeinflusst.

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    Madeira – Low Budget Traveling
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    VIENNA HOUSE ANDREI’S BERLIN

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    Sonnenaufgang über dem Toten Meer – Einer meiner schönsten Sonnenaufgänge

    Sonnenaufgang über dem Toten Meer – Einer meiner schönsten Sonnenaufgänge

    Der Sonnenaufgang über dem Toten Meer von der Festung Masada aus war unglaublich!

    Eigentlich liebe ich Sonnenuntergänge! Ich kann einfach nicht genug davon kriegen und finde Fotos davon einfach wunderbar! Wahrscheinlich haben sie auch dazu beigetragen, dass ich überhaupt digitale Nomadin geworden bin. Denn so kann ich mir die schönsten „Sunset Spots“ einfach zum Arbeiten aussuchen… Sonnenaufgänge habe ich hingegen noch nicht so viele gesehen und kann sie wahrscheinlich an einer Hand abzählen.

    Hier geht’s zu Teil 1 der Sonnenaufgangs-Serie: Sonnenaufgang in Budapest

    Und hier geht es zu Teil 2 der Serie: Sonnaufgang in Angkor Wat

    Einer meiner schönsten Sonnenaufgänge: Von Masada aus über dem Toten Meer!

    Um 4 Uhr musste ich mich aus dem warmen Bett quälen, um um 4:30 Uhr im Auto Richtung Totes Meer zu sitzen. Es war noch stockdunkel, als ich durch den Eingang trat. Der Berg vor mir war in schwarze Nacht gehüllt und daher sah ich nichts als den Weg vormir, der von meiner Taschenlampe erhellt wurde. Nach einer 45-minütigen Wanderung, bei der es immer und immer heller wurde, war dieses Naturschauspiel wohl verdient. Wie der Himmel in ein starkes Pink getaucht wurde, war einfach unvergesslich.

     

    Du bist auch ein Fan von Sonnenuntergängen?

    Weil ich selbst so einige tolle Sonnenuntergänge gesehen habe und sich viele Reiseblogger auf meinen Aufruf gemeldet haben, ihren schönsten Sonnenuntergang auf Barbaralicious zu teilen, habe ich mich entschlossen, eine Serie daraus zu machen! Hier kommen die ersten fünf Reiseblogger mit ihrem schönsten Sonnenuntergang:

    Sarah von Solo Abroad

    Melanie von Einfach Rheingau: Sonnenaufgänge im Rheingau!

    So herrlich können die Sonnenaufgänge über dem Rhein im schönen Rheingau sein. Rosa Wolken, die aussehen wie Wattebällchen – Sonnenaufgänge zeigen sich Frühaufstehern derzeit von seiner schönsten Seite.

    Über Melanie und Einfach Rheingau

    Falls Du dich schon gefragt hast, wer hier durch den schönen Rheingau wandert und besondere Ecken für dich entdeckt, stelle ich mich gerne kurz vor: Ich bin Melanie Finster, lebe schon seit fast 5 Jahren im Rheingau und verwirkliche mit diesem Blog einen Traum von mir. In meiner Freizeit bin ich am liebsten zu Fuß oder mit dem Fahrrad und natürlich meiner Kamera in der Natur unterwegs.

    Da ich – um mich mal ein bisschen zu outen – sehr gerne und gut esse und auch ein typischer Rheingauer Schoppe nicht fehlen darf, bin ich immer auf der Suche nach Geheimtipps, urigen und originalgetreuen Gutsschänken, einer Terrasse mit wunderbarer Aussicht oder dem Café, in dem die eine Sahnetorte die andere übertrifft.

    Nun möchte ich meine Erlebnisse, Erfahrungen und Entdeckungen aber nicht für mich behalten, sondern dich an meinen schönsten Momenten und atemberaubendsten Ausblicken teilhaben lassen. Mein Motto heißt: Der Weg ist das Ziel!

    Immer wieder bin ich gespannt, was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt oder bleibe einfach stehen, um die einmalige Rheingau-Natur auf mich wirken zu lassen. Ich hoffe, dass ich dir etwas von diesem Zauber abgeben und dich auch für diese wunderbare Region Deutschlands begeistern kann.

    Und nun: Komm mit auf Entdeckungstour!

    John & Marc von 1 Thing To Do: Feuer über der Mönchsrepublik

    Wer Sonnenaufgänge sehen will, muss leiden. Wir zumindest. Auf Reisen stehen wir zwar immer früh auf, um möglichst viel vom Tag zu haben. Aber so früh? – Nun, auf der griechischen Halbinsel Chalkidikí war zumindest das frühe Aufstehen kein Problem. Da es in Vourvourou weit und breit kein Airbnb gab und auch die gängigen Hotelplattformen keine freien Zimmer mehr auswiesen, entschlossen wir uns, einfach am Strand zu schlafen. Und so weckte uns die langsam einsetzende Dämmerung von ganz alleine. Ein bisschen Leiden war trotzdem dabei: Im Seidenschlafsack waren wir ein leichtes Opfer für die Mücken der Nacht. Biester!

    Als wir aufwachten, hielt uns nichts mehr am Boden. Am Vorabend schon hatten wir überlegt, wo am nächsten Morgen die Sonne aufgehen würde, und sprinteten alsbald in Richtung Osten, wo wir die ersten Sonnenstrahlen erwarteten. Gespannt geduldeten sich unsere Augen, bis schließlich ein roter Feuerball über der gegenüberliegenden liegenden Mönchsrepublik und dem 2.033 Meter hohen Mount Athos erschien. Welch Farbenmeer! Und welch Anreiz, künftig häufiger ein einsames Plätzchen zu suchen, um gemeinsam mit der Sonne in den Tag zu starten. Vielleicht. An guten Tagen.

    Sabine von Fratuschi

    Über Marc, John und 1 Thing To Do

    1 THING TO DO, das sind zwei junge Berliner auf der Suche nach dem besonderen Reisemoment. Auf ihrem Reiseblog berichten John und Marc von Reisezielen, die so nicht jeder auf der Liste hat, und rufen dazu auf, den Kern des Reisens wieder zu entdecken.

    Jessica von Yummy Travel

    Claudia von Weltreize: Sonnenaufgang am Ende der Welt

    Auf der kleinen indonesischen Insel Flores, die vor allem für den Komodo-Nationalpark mit seinen Riesenechsen bekannt ist, gibt es einen Regierungsbezirk mit Namen Ende. Dort steht der Kelimutu – ein gut 1600 m hoher Vulkan. Als wir letztes Jahr nach der Tauchsafari die Landtour auf Flores gemacht haben, war der Sonnenaufgang auf dem Kelimutu eines der Highlights, auf das wir uns am meisten freuten.

    Vom kleinen Dorf, in dem wir untergekommen waren, brachen wir in vollkommener Dunkelheit auf. Das Licht der Autoscheinwerfer war das einzige, was wir sahen, als wir uns langsam die gewundenen, schmalen Straßen zum Kelimutu hocharbeiten. Bewaffnet mit Taschenlampen brachen wir zu einer halbstündigen Wanderung bis zum Vulkangipfel auf.

    Oben angekommen warteten wir gespannt auf den Sonnenaufgang, darauf hoffend, dass der Kelimutu uns einen nebellosen Blick auf seine drei berühmten Kraterseen gewähren würde. Das Besondere an diesen Seen? Jeder hat eine andere Farbe, die alle paar Jahre von Schwarz zu Türkis, Rotbraun oder Grün wechselt. Die Ursache: gelöste Mineralien. Die Einheimischen glauben allerdings, dass die Seelen der Verstorbenen in die Seen wandern und sie deshalb ihre Farbe wechseln.

    Gespannt warteten wir auf die Sonne am Horizont und erhaschten schließlich einen kurzen, erleuchteten Blick auf die tiefblauen Kraterseen, bevor der Nebel, und mit ihm die Bergpaviane kamen. Sie kannten das tägliche Prozedere und spekulierten darauf, dass die Besucher für eine Nahaufnahme mit der Kamera ihr Frühstück mit ihnen teilten. Sie wurden nicht enttäuscht.

    Über Claudia und Weltreize

    Claudia ist gebürtige Hamburgerin und schreibt gemeinsam mit ihrem Freund Dominik auf weltreize übers Reisen, besonders über’s Tauchen und ihre einjährige Weltreise.

     

    Kerstin und Klaus von Willkommen Fernweh: Sonnenaufgang auf einem Vulkan im Pazifik!

    Wir haben auf unseren Reisen bereits viele wunderschöne Sonnenaufgänge gesehen, den schönsten, spektakulärsten und eindrücklichsten konnten wir aber auf dem Haleakalā erleben. Der Vulkan auf der hawaiianischen Insel Maui heißt passenderweise übersetzt „Haus der Sonne“.

    Sonnenauf- und -untergänge gehen auf Hawaii dank der Nähe zum Äquator sehr schnell vonstatten. Und so fahren wir morgens um 3 Uhr in kompletter Dunkelheit hoch auf den Haleakalā, der auch Teil des gleichnamigen Nationalparks ist. Wir haben – so gar nicht typisch für einen Hawaii-Urlaub – dicke Jacken, Mützen und Handschuhe an, denn auf über 3000 Metern über dem Meeresspiegel ist es ganz schön kalt. Wer hier den Sonnenaufgang erleben will, muss früh sein, denn es ist ein beliebtes Touristenziel und so fahren wir mitten in einer Kolonne aus Fahrzeugen.

    Um halb sechs geht das Spektakel los: zuerst sieht man eine feine glühende Linie am Horizont und nach und nach wird die ganze wundervolle Landschaft in changierenden Farben von der Sonne bestrahlt. Das Besondere ist außerdem, dass wir uns über den Wolken befinden, die von oben angeleuchtet werden. Obwohl mit uns eine ganze Menge anderer Touristen dort oben sind, herrscht eine friedliche, andächtige und fast feierliche Atmosphäre. Es kommt uns ein bisschen wie Magie vor, auf einem hohen Berg mitten im Pazifik zu stehen und zu sehen, wie die Sonne aufgeht, diese einzigartig schöne Vulkan-Landschaft und das darunter befindliche Tal bestrahlt.

    Caroline von Leben à la Carte

    Über Kerstin, Klaus und Willkommen Fernweh

    Der Fokus von Willkommen Fernweh liegt auf individuell geplanten und durchgeführten Reisen, wobei wir besonders gerne Roadtrips machen und in Nordamerika obendrein unsere Liebe zum Camping entdeckt haben. Neben Reiseberichten liegen uns v.a. auch hilfreiche Tipps und Ratgeber-Beiträge für unsere Leser am Herzen.


    Deine Barbara

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