5 Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

5 Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

5 Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

Die Pfalz ist ein Traum für alle Landschaftsfotografen und speziell der Sonnenaufgang im Pfälzerwald mit seinen faszinierenden Felsformationen ist einfach atemberaubend. Deswegen habe ich mich in den letzten Monaten mehrmals auf den Weg gemacht, um diese beeindruckende Landschaft während der ersten Sonnenstrahlen des Tages zu bewundern – natürlich immer bewaffnet mit meiner Kamera. Diese Orte würde ich nun gerne mit dir teilen!

Der Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist ein Naturpark, der aus zwei großen Naturräumen besteht: dem Pfälzerwald selbst der sogenannten Weinstraße, die etwas weiter östlich liegt und eine Weinlandschaft ist. Die Vielseitigkeit wird auch dadurch bestimmt, dass es drei, große Bachtäler gibt, die von vielen, kleinen Seitentälern durchzogen werden. Die Haupttäler sind das Queichtal, das Hochspeyerbachtal, und das Isenachtal.

In Deutschland gibt es kein größeres Waldgebiet. Der Pfälzerwald besteht zu ca. 70 Prozent aus Nadelbäumen, vor allem aus Kiefern. Auch für die Eichen und Edelkastanien ist der Pfälzerwald bekannt. An der Weinstraße wird klar, warum diese Gegend auch Toaskana Deutschlands genannt wird: Das wärmste Klima des Landes sorgt dafür, dass Obst- und Mandelbäume gedeihen wie nirgendwo sonst in Deutschland. Das zeigt sich auch in den Weinbergen. Kaum ein Hang an der Weinstraße ist nicht mit Reben bedeckt. Von Weindorf zu Weindorf kann man die Weinstraße entlang fahren, das Panorama genießen und einkehren.

Hier wie auch an anderen Orte im Pfälzerwald ist das Landschaftsbild zusätzlich geprägt von Burgen und Ruinen. Die bedeutendsten sind die Festung Trifels mit Nachbildungen der Reichsinsignien, die legendäre Raubritterburg Berwartsteinburg und das Hambacher Schloss, das Wahrzeichen für den Freiheitswillen des deutschen Volkes gilt.

So ist der Pfälzerwald ein abwechslungsreiches Ausflugsziel für Wanderer, Freunde des Slow Travel sowie Fotografen.

 

Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

Du kannst dir sicher vorstellen, dass sich diese spektakuläre Landschaft anbietet, um den schönsten Moment des Tages festzuhalten – den Sonnenaufgang. Meine 5 Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald findest du alle im Waldgebiet. Über die Weinstraße wird ein separater Blogpost folgen.

Kommen wir nun zu den einzelnen Spots:

 

Der Haferfels

Der Haferfels war der erste Spot an dem ich den Sonnenaufgang im Pfälzerwald fotografiert habe. Somit wird er mir immer in besonderer Erinnerung bleiben.

Er liegt südwestlich der Burgruine Altdahn an der sogenannten Schützenwand. Vom Gipfel hast du einen herrlichen Ausblick auf die Burg und ins umliegende Tal. Die Hügel werfen unwirkliche Schatten in verschiedenen Ebenen, die die Fotos zu etwas ganz Besonderem machen. Der einzelne Baum am linken Rand trägt zur speziellen Stimmung bei und verleiht den Fotos einen zusätzlich surrealen Touch, weil er eher nach Afrika als nach Deutschland zu passen scheint.

Achtung: Wenn du einen Ausflug hierher planst, prüfe bitte vorher, ob zu der Zeit gerade Vögel nisten. Dann sind die Felsen nämlich gesperrt und dürfen berechtigterweise nicht betreten werden.

Sonnenaufgang im Pfälzerwald – Sonnenaufgang über Dahn

Sonnenaufgang Haferfels

So kommst du hin: Lass dich von deinem Navigationssystem zum Parkplatz der Ruine Alt-Dahn navigieren. Vom Parkplatz führt eine kleine Straße aus Beton Richtung Süden bis zur Wand. Dann verläuft rechts ein Pfad zum Fels hinauf. 

 

Teufelstisch

Den Teufelstisch kann man getrost als Naturwunder Deutschlands bezeichnen. Es ist außerdem das Wahrzeichen des Pfälzerwalds. Der 14 Meter hohe Felsen erinnert an einen Pilz oder an einen einbeinigen Tisch – daher auch sein Name. Er ist aus Buntsandstein und durch Erosion entstanden.

Die Entstehungsgeschichte geht auf den Pfälzer Dichter Johann Martin Jäger zurück. Er beschrieb, dass der Teufel eines Tages durch den Pfälzerwald wanderte und dort nach einer Möglichkeit suchte, sich auszuruhen. Er nahm zwei Felsen, weil er keinen angemessenen Ort gefunden hatte, und erschuf den Teufelstisch, um an ihm zu speisen. Als er weiterzog, ließ er den Tisch stehen.

Ich gebe zu, den Sonnenaufgang selbst kannst du vom Teufelstisch gar nicht sehen. Dennoch ist das Licht am Morgen einfach so viel schöner und du kannst den Spot quasi alleine genießen, da die Wanderer erst später am Tag hier vorbeikommen. 

Teufelstisch

Am Teufelstisch

Sonnenaufgang Teufelstisch

So kommst du hin: Lass dich von deinem Navigationssystem zum Hotel und Landgasthof Am Teufelstisch navigieren. Vom Parkplatz führt ein kleiner Weg bis zum Tisch. Du kannst ihn nicht verfehlen und es ist auch nur ein kurzer Marsch. Es ist fast schon irritierend, wie nah der Teufelstisch am Ort steht. 

 

Sprinzelfels

Der Sprinzelfelsen liegt auf dem Dickenberg und bietet einen wundervollen Blick auf Busenberg und die umliegenden Hügel. Ob mit Nebel im Tal oder klarem Himmel – hier kannst du fast jeden Morgen geniale Fotos zum Sonnenaufgang machen. Als ich da war, war es so bewölkt, dass man die Sonne kaum gesehen hat. Trotzdem sind die Fotos wirklich schön geworden.

Neben Landschaftsfotos aus verschiedenen Perspektiven kannst du hier auch coole Fotos von dir selbst machen. Dafür eignen sich die Felsen ganz hervorragend und du bekommst wirklich spektakuläre Fotos von dir. 

Sprinzelfelsen Sonnenaufgang

So kommst du hin: Navigiere zum Parkplatz zwischen Busenberg und Schindhard, der ca. 200 Meter nach der Kuppe liegt. Gegenüber von der Parkplatzeinfahrt führt links von dem gelben Pfosten ein Weg Richtung Dickenberg und an den Eilöchelfelsen vorbei. Dann geht es aus dem Wald heraus und links über eine Straße. Ca. 20 Meter weiter führt ein Forstweg links hoch. Unter der Dickenbergwand vorbei und weiter zum Dickenbergturm. In der Biegung führt ein Weg zum Felsfuß.  

 

 

Luitpoldturm

Auf dem 610 Meter hohen Weißenberg thront in der Gemarkung der Gemeinde Merzalben der Luitpolturm. Er ist 30 Meter hoch und wenn du die Aussichtsterrasse erklimmen möchtest, musst du 184 Stufen hinaufsteigen. Von oben hast du ein wunderschönes Panorama über den Pfälzerwald, das bei gutem Wetter den Blick bis in die Rheinebene erlaubt. Auch das Elsass und die Vogesen können zu sehen sein.

Ich war an einem kalten Dezembermorgen dort oben. Auch wenn es unglaublich schön war, war es doch auch sehr kalt. Ich würde dir also neben deiner Fotoausrüstung ganz klar noch dicke Kleidung, heißen Tee und vielleicht – je nachdem in welchem Monat du dort bist – auch Wärmekissen empfehlen, die du dir unter die Kleidung stecken oder mit denen du deine Hände wärmen kannst.

Sonnenaufgang im Pfälzerwald – Sonnenstern Luitpold Turm

Unschärfe Luitpold Turm

Sonnenaufgang Luitpold Turm

Luitpold Turm von unten

So kommst du hin: Lass dich von deinem Navigationssystem zum Wander-Parkplatz am Luitpoldturm navigieren. Vom Parkplatz verläuft eine kleine Straße bis zum Turm. Dann führen 184 Stufen auf den Turm hinauf. 

 

Wachtfelsen

Mein Favorit unter den Spots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald kommt aber nun last but not least: Der Wachtfelsen in Wernersberg (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Felsen in Dahn, der nur etwa 15 Kilometer entfernt liegt).

Die Aussichtskanzel bietet einen herrlichen Blick auf Wernersberg, Trifels und die umliegenden Hügel. Ich war im Dezember dort und so war das Kreuz mit der Christusfigur von einem riesigen Weihnachtsbaum verdeckt. Das hat den Spot jedoch nicht weniger interessant gemacht.

Wachtfels Sonnenaufgang Nebel

Wachtfels Sonnenaufgang mit Weihnachtsbaum

Wachtfels Sonnenaufgang Kreuz

Sonnenaufgang vom Wachtfels

Barbara Sonnenaufgang Wachtfels

Barbara im Sonnenaufgang am Wachtfels

So kommst du hin: Such dir in Wernersberg einen Parkplatz. Von dort läufst du zum Schützenhaus und folgst dem ausgeschilderten Pfad zum Aussichtsfels.

 

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du nicht nur gerne Fotospots im Pfälzerwald erkundest, sondern auch wandern gehen möchtest und andere Regionen erkunden willst, kann ich dir den Taunus, Odenwald und Spessart anzuschauen. Zu diesen Regionen werden noch mehr Blogposts folgen. Hier ein paar allgemeine Tipps zu Ausflugszielen:

  • Mainzer Sand: Der Mainzer Sand hat mich ja ein bisschen geflasht… Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in die afrikanische Savanne gebeamt worden. Eigentlich ist es aber ein Relikt aus der Eiszeit und eine von wenigen Binnendünen in Deutschland.
  • Felsenmeer: Das Felsenmeer ist nicht nur der wohl bekannteste Ort des Odenwalds, sondern auch ein tolles Ausflugsziel für Outdoorfans jeden Alters.Du kannst eintauchen in die Sagenwelt zur Entstehung des Felsenmeeres, in die Zeit der Römer, die sich hier ausgetobt haben, oder in die Erdgeschichte. Und nebenbei macht es auch noch einen Riesenspaß über die Felsen zu klettern.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren zu den Fotospots im Taunus unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

Rucksäcke

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den DaylitePlus oder den Sylva. Die sind klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen. Auf dem folgenden Bild (das übrigens auf dem Wachtfelsen in Dahn entstanden ist) habe ich den Osprey DaylitePlus auf.

Barbara Dahner Felsenland Wachtfelsen

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Auch auf dieser Wanderung hatte ich Wanderschuhe von Decathlon an, die meine Füße bei diesen Temperaturen warm halten  und wasserdicht sind: Gefütterte Winterwanderschuhe*. Auch die Jacke*, das Stirnband* und sogar die Handschuhe* habe ich bei Decathlon gekauft.

 

Kamera & Stativ

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zu den Spots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

Auch wenn es für mich immer bedeutet, dass ich mitten in der Nacht rausmuss, fahre ich jederzeit gerne los, um Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald zu erkunden. Das Licht ist einfach einzigartig und die Fotos sind fast immer so schön, dass ich sie am liebsten gleich drucken lassen möchte.

Welcher ist dein liebster Fotospot? Oder kennst du gar noch weitere Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald? Lass mich gerne in den Kommentaren davon wissen!

Deine Barbara

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Dahner Felsenpfad Felsen

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Mandelblüte Roadtrip – Mit dem Auto durch die rosa Pracht

Mandelblüte Roadtrip – Mit dem Auto durch die rosa Pracht

Mandelblüte Roadtrip – Mit dem Auto durch die rosa Pracht

Die Mandelblüte ist einmal im Jahr in aller Munde. Sie lässt die Mandelbäume in einer rosafarbenen Pracht erstrahlen, die Menschen von nah und fern anzieht. Dieses wie bereits letztes Jahr stellte das jedoch ein kleines Problem dar: Die Pandemie hat uns weiter fest im Griff und solche Ereignisse – auch wenn sie an der frischen Luft stattfinden – sorgen für Menschenansammlungen und somit ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Der Mandelblüten-Hotspot Gimmeldingen ist jedes Wochenende gesperrt. Andere Städte mit vielen Mandelbäumen machen es teilweise nach. Während dies hier sonst die schönste Zeit des Jahr ist, müssen heute leider Maßnahmen ergriffen werden, um Menschenansammlungen und Ballungszentren solcher Art zu vermeiden. Und das absolut zurecht!

Deswegen möchte ich auch betonen, dass ich mit diesem Artikel nicht dazu aufrufen möchte, sich einen schönen Spot auszusuchen und dort gezielt hinzufahren. Mit meiner Freundin Katrin von beforewedie.de bin ich losgezogen, um die Mandelblüte mal auf eine andere Art zu erkunden: Hier berichte ich dir daher von unserem Mandelblüten-Roadtrip entlang der Deutschen Weinstraße! Ich bin mir darüber im Klaren, dass ein solcher Roadtrip nicht gerade im Zeichen von Nachhaltigkeit steht, aber man muss nun mal Prioritäten setzen und in diesem Fall steht der Schutz der Anwohner, aber auch von uns selbst, an erster Stelle.

Ich wünsche dir daher viel Freude beim Lesen dieses Posts und vielleicht kann ich dich ja zu einem kleinen Roadtrip inspirieren…

Mandeln in der Pfalz und die Mandelblüte

Die Pfalz trägt nicht umsonst den Beinamen Toskana Deutschlands. Das Klima ist hier mild und fast schon mediterran. Ideal für exotische Pflanzen, die hier Dank der vielen Sonnenstunden wunderbar gedeihen. Mandeln, Kiwis, Feigen und Esskastanien fühlen sich hier heimisch. Aber wie kam es dazu, dass Mandeln überhaupt ihren Weg in diese Region fanden?  Ursprünglich stammen Mandeln wohl aus Persien bzw. Afghanistan, von wo sie nach Zentralasien kamen. Alexander der Große brachte sie schließlich im 4. Jahrhunder vor Christus nach Europa.

Innerhalb Europas sorgten dann wie so oft die Römer dafür, dass Mandelbäume in immer mehr europäischen Regionen angepflanzt wurden. Gemeinsam mit den Weinreiben brachten sie sie in wärmere Teile Germaniens und vor allem in die Pfalz.

Heute werden Mandelbäume nicht mehr gepflanzt, um das leckere Steinobst für Arzneimittel oder Hautpflegeprodukte zu verwenden, sondern vor allem weil die Blüte so schön ist. So gibt es mittlerweile sogar Pflanzaktionen entlang der Deutschen Weinstraße, um Lücken zu füllen.

Aus diesem Grunde verwandelt sich die Pfalz jedes Jahr im März und April in ein rosa Blütenmeer.

 

Der Pfälzer Mandelpfad

Der Pfälzer Mandelpfad führt über 100 Kilometer durch die Weinlandschaft entlang der Weinstraße – also viel Platz, um sich aus dem Weg zu gehen und die Blütenpracht zu genießen. Von Bockenheim an der Weinstraße (nicht zu verwechseln mit dem Frankfurter Stadtteil Bockenheim) bis Schweigen-Rechtenbach verläuft er an Mandelalleen und Hainen entlang, oft gesäumt von Weinbergen. Wenn sich hier die typische rosafarbene Färbung einstellt, ist endlich der Frühling eingekehrt!

Der Wanderweg ist allerdings nicht nur während der Mandelwochen zu empfehlen. Da sich der Pfälzer Mandelpfad mit der Weinstraße überschneidet, gibt es immer etwas zu sehen: Ob Mandelbäume im Frühling, grüne Reben im Sommer, bunte Weinlandschaft im Herbst oder die romantischen Winzerdörfer im Winter… Spannend und fotogen ist die Landschaft das ganze Jahr über!

 

Mandelblüte Edenkoben

 

Stopp 1: Bockenheim an der Weinstraße

Der Wanderweg  und damit auch unser Roadtrip beginnt in Bockenheim an der Weinstraße. Hier warten die ersten Haine am Haus der Deutschen Weinstraße. Sie stehen direkt an der Straße, sodass du eigentlich nicht groß suchen musst. Bei einem kurzen Fotostop kannst du den Beginn des Roadtrips festhalten. Dann geht es immer geradeaus durch den Ort hindurch.

Mandelblüte Bockenheim

 

Stopp 2: Ruhebank an den Mandelbäumen

Kurz nach dem Ortsausgang erscheint plötzlich eine Bank am Wegesrand. Diese ist sogar ausgeschildert als Ruhebank an den Mandelbäumen. Ideal für eine erst kleine Pause und ein paar Fotos!

Ruhebank an den Mandelbäumen Bockenheim

Mandelblüten

 

Stopp 3: Der Flaggenturm in Bad Dürkheim

Der nächste Spot ist der Flaggenturm in Bad Dürkheim. Im Volksmund wird er liebevoll Kaffeemühlchen genannt. Er wurde 1854 aus Spenden der Bürger errichtet, um den Kurgästen ein Ausflugsziel mit schönem Aussichtspunkt zu bieten, nachdem 1847 das erste Solebad in Bad Dürkheim gebaut worden war.

Da die Mandelbäume die Landstraße säumen, kannst du Fotos mit ihnen im Vordergrund nur von unten machen. Bei einem Spaziergang zum Turm selbst wirst du keinen Mandelblüten begegnen. Schön ist es dennoch! An Wochenenden kann allerdings ziemlich viel los sein…

Flaggenturm durch Mandelbäume

Flaggenturm Bad Dürkheim zur Mandelblüte

Im Flaggenturm Bad Dürkheim

Blick vom Flaggenturm Bad Dürkheim

 

Stopp 4: Die Ruine Wachtenburg

Die Ruine Wachtenburg liegt auf dem Schloßberg bei Wachenheim an der Weinstraße und gilt es Wahrzeichen des Ortes. Auch hier verläuft der Weg entlang und die Landstraße wird von blühenden Mandelbäumen begleitet. Das Burggelände ist theoretisch ganzjährig geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Burgschänke sorgt für dein leibliches Wohl und Wanderwege warten, falls du die Gegend zu Fuß erkunden möchtest. Weitere Infos findest du hier: Ruine Wachtenburg.

Fotos mit den Mandelbäume kannst du nur von der Straße aus machen. Aber Vorsicht! Dieser Teil der Landstraße hat keine Allee. Der Wanderweg verläuft nur auf einer Seite der Straße.

Ruine Wachtenburg zur Mandelblüte

 

Stopp 5: Gimmeldingen

Gimmeldingen ist der Hotspot für die Mandelblüte. An den Wochenenden sowie über Ostern ist der Ort großräumig gesperrt, sodass ein Besuch gar nicht möglich ist. Unter der Woche geht es theoretisch, aber auch an dieser Stelle möchte ich dich zu Besonnenheit aufrufen. Bitte halte dich von Menschenansammlungen fern.

 

Stopp 6: Edenkoben

Edenkoben ist ein weiterer Hotspot, der mit der Villastraße eine wahre Flaniermeile der Mandelblüte liefert. Leider ist es auch hier an den Wochenenden sehr überfüllt und Sportautofahrer sowie Motorradfahrer nutzen die lange, gerade Strecke, um mal ordentlich auf die Tube zu drücken. Der Aufenthalt hier hinterlässt also ein bitteren Nachgeschmack und ich empfehle es nur unter der Woche. Andernfalls kannst du diesen Mandelblüten-Roadtrip auch nutzen, um die Blüten aus dem Auto zu bestaunen.

Villastraße Edenkoben

Edenkoben Mandelblüte

Mandelbäume in Edenkoben

Falls du unter der Woche dort bist, empfehle ich dir einen der drei Rundwege, die ich weiter unten vorstelle.

 

Stopp 7: Geilweilerhof

Das Hofgut Geilweilerhof liegt in Siebeldingen und ist ein Institut für Rebenzüchtung. Hier habe ich die einzige Mandelblüten-Allee gefunden, die nicht an einer Hauptstraße liegt. Hier kannst du die rosafarbenen Blüten rechts und links endlich mal genießen! Das ist auch ein perfekter Ort für Portraitaufnahmen, falls du welche machen möchtest.

Geilweiler Hof zur Mandelblüte

Am Geilweiler Hof zur Mandelblüte

 

Stopp 8: Birkweiler

Birkweiler liegt im Siebeldinger Tal und ist ein typischer Winzerort. An den Hängen fast rundherum ist Wein angepflanzt und ich zumindest habe bei meinem Mandelblüten-Roadtrip gelernt: Wo es Reben gibt, gibt es häufig auch Mandelbäume. So ist es nicht verwunderlich, dass ein kleiner Pfad überhalb von Birkweiler von Mandelbäumen begleitet wird, die aktuell rosarot leuchten. Der Ausblick ist herrlich und die Fotos mit Blick durch die Mandelbläten auf das Städtchen sind einfach fantastisch.

Am besten du suchst dir einen Parkplatz im Ort und läuft hoch zu dem Picknicktisch mit Panoramablick.

Mandelblüte in Birkweiler

Blick auf Birkweiler zur Mandelblüte

 

Stopp 9: Die Burgruine Landeck

Der vorletzte Stopp ist mit Blick auf eine weitere Burgruine – die Burg Landeck. Ein kleiner, aber sehr feiner Hain erwartet dich in der Nähe von Klingenmünster. Mir persönlich hat er vielleicht sogar am besten von allen gefallen. Das mag aber auch daran liegen, dass wir kurz vor Sonnenuntergang dort ankamen und keine Menschenseele zu sehen war. Die Blütenpracht mal in Ruhe zu genießen und dann auch noch mit Blick auf die beleuchtete Burgruine war ein besonderer (fast) Tagesabschluss und einfach nur schön!

Mandelblüte Blick auf Burg Landeck

Mandelblüte im Sonnenuntergang

Barbara im Mandelbaumhain

 

Stopp 10: Das Deutsche Weintor

Das Ende der Pfälzer Weinstraße und des Pfälzer Mandelpfads markiert das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach – ein denkmalgeschützer Torbogen, der das Pendant zum Haus der Deutschen Weinstraße ist Bockenheim ist.

Nun bist du nur noch einen Steinwurf von der Grenze zu Frankreich und zu Wissembourg entfernt. Auch hier erwartet dich noch einmal eine Pracht aus rosafarbenen Mandelblüten. Da es schon nach Sonnenuntergang war, als wir ankamen, war das Tor bereits beleuchtet. Mehr zum Rosa Leuchten erfährst du weiter unten.

Deutsches Weintor zur Mandelblüte mit Rosa Leuchten

Das rosa Leuchten in den Mandelwochen

Ab dem 1. Mäez erstrahlen bestimmte Gebäude entlang des Pfälzer Mandelpfads in rosarotem Gewand. Nach Sonnenuntergang werden sie rosafarben angestrahlt, um die fröhliche Erwartung auf die Mandelblüte zu zeigen. Dieses Jahr steht die Beleuchtung zusätzlich für die Hoffnung, dass die Pandemie bald vorüber ist und wir die Mandelblüte im kommenden Jahr wieder uneingeschränkt bewundern können.

Angestrahlt werden unter anderem folgende Gebäude:

  • Das Haus der Deutschen Weinstraße
  • Das Riesenfass in Bad Dürkheim
  • Die Wachtenburg
  • Das Historische Rathaus in Deidesheim
  • Das Hambacher Schloss
  • Schloss Villa Ludwigshöhe
  • Der Slevogthof
  • Die Madenburg
  • Die Burg Landeck
  • Das Deutsche Weintor

 

Weitere Tipps rund um die Mandelblüte

Hier kommen nun noch ein paar Tipps für deinen Ausflug zum Pfälzer Mandelpfad und zur Mandelblüte:

 

Rundwanderwege entlang des Pfälzer Mandelpfads

Es gibt verschiedene Rundwanderwege entlang des Pfälzer Mandelpfads. Einige sind sogar speziell für die Mandelblüte angelegt, sodass du die Mandelhaine gezielt zu Fuß erkunden kannst.

 

Einkehrmöglichkeiten

 Wenn du auf dem Einkehren möchtest

 

Mandelprodukte und Mandelrezepte

Wenn du Mandelprodukte bestellen möchtest, schau doch mal hier vorbei: Produkte Mandelblüte Pfalz. Hier findest du alle möglichen Produkte rund um Mandeln. Von Likören, Weinen, Schokolade bis hin zu Salami oder Pasta gibt es hier alles im Sortiment.

Falls du dich noch kulinarisch inspirieren lassen möchtest, kannst du hier ein paar Rezepte mit Mandeln nachlesen: Rezepte Mandelblüte Pfalz. Viel Spaß beim Nachkommen und Experimentieren mit der leckeren Steinfrucht!

 

Lesetipp

Das Thema Mandeln hat dich gepackt und nun möchtest du gerne mehr darüber wissen? Der gebürtige Bad Dürkheimer Philipp Eisenbarth hat ein ganzes Buch über die 28 einheimischen Sorten geschrieben: Einheimische Mandeln*.

 

Meine Ausrüstung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Sneaker sind beispielsweise diese hier: Walkingschuhe New Feel*. Die hatte ich auch bei meiner Fototour nach Monreal an. Auch für Wanderungen mag ich meine Schuhe von Decathlon: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*.

Sneaker Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zu unserem Mandelblüten-Roadtrip

Die Mandelblüte ist ein alljährliches Spektakel, die viele in ihren Bann zieht… Und das zurecht! Sie ist nämlich wunderschön und bietet einmalige Fotogelegenheiten.

Mir hat der Roadtrip viel Spaß gemacht: Zum einen fühlte es sich ein bisschen wie „normales Reisen“ an, wonach mit Sicherheit nicht nur ich mich sehne. Zum anderen konnte ich auf diese Weise gezielt den Hotspots und Menschenmassen ausweichen und war teilweise alleine mit Katrin bei den blühenden, rosafarbenen Mandelbäumen.

Wenn du mehr zu Ausflugszielen im Frühling und den verschiedenen bühenden Bäumen nachlesen willst, dann schau doch mal hier vorbei: Die schönsten Ausflugsziele Deutschlands im Frühling. Mein Blogpost ist auch Teil der Blogparade, zu der Susanne in ihrem Blogbeitrag aufruft.

Was sagst du? Kommt ein Mandelblüten-Roadtrip für dich infrage? Erzähl’s mir in den Kommentaren!

Deine Barbara

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Kirchenfragment aus dem 11. Jahrhundert Kloster Lorsch

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DAHNER FELSENPFAD

Der Dahner Felsenpfad – Eine Wanderung im Felsenland

Der Dahner Felsenpfad – Eine Wanderung im Felsenland

Der Dahner Felsenpfad – Eine Wanderung im Felsenland

Das Dahner Felsenland mutet an wie aus einer anderen Welt. Bizarre Felsformationen, zerklüftete Landschaft, märchenhafte Wälder. Kein Wunder, dass das Deutsche Wanderinstitut diese Region zum ersten Premium-Wandergebiet der Pfalz gemacht hat. Wer außergewöhnliche Fotos machen möchte, ist hier definitiv richtig. Und wer dabei auch noch eine coole Wanderung machen will, trifft mit dem Dahner Felsenpfad bestimmt ins Schwarze. Denn der Weg ist mit 12 Kilometern nicht allzu lang, mit etwas mehr als 200 Höhenmetern sind die Steigungen moderat und dennoch kommst du hier an zahlreichen Felsformationen vorbei und kannst tolle Aussichten genießen.

Startpunkt & Anreise

Der Dahner Felsenpfad beginnt am Parkplatz am FelsenGraf Steakhouse in Dahn. Im Ort selbst kannst du einfach der Beschilderung zum Felsenland Badeparadies folgen.

Dahner Felsenpfad Beginn

  • Mit dem Auto: Aus den Richtungen Ludwigshafen und Mannheim bzw Stuttgart und Karslruhe kommst du über die A65, die B10 und die B427 nach Dahn. Direkt am Startpunkt des Dahner Felsenpfads gibt es einen Parkplatz.
  • Mit der Bahn: Der Ausflugszug Bundenthaler und der Felsenland-Express fahren nach Dahn. So kommst du von Mannheim, Landau oder Karlsruhe schnell nach zum Felsenpfad. Allerdings fahren diese beiden Züge nicht das ganze Jahr durch. Du kannst bei der DB, beim VRN oder bei Rolph nach Fahrplänen bzw. Tickets schauen.
  • Mit dem Bus: In Dahn gibt es ein Ruftaxi. Fürs Dahner Felsenland sind das die Linien 2551, 2552 und 2553 und du kannst bei Taxi Traxel mit einer Vorbestellzeit von 60 Minuten unter der Telefonnummer 06391-1824 ein Ruftaxi zum Preis des Bustickets vorbestellen.

 

Dahner Felsenpfad

Der Dahner Felsenpfad ist ein Premiumwanderweg im Dahner Felsenland. Bei der Wanderung gelangst du zu insgesamt 15 verschiedenen Felsen, die zum Teil an sich schon Highlights sind. Andere warten mit tollen Aussichtsplattformen über den Pfälzerwald und die Dächer von Dahn auf. Langweilig wird dir hier so schnell nicht.

Felsformation

Folge also einfach der Markierung – einer schwarzen Felsenpyramide auf orangefarbenem Grund und dem Schriftzug „Dahner Felsenpfad“ direkt darunter. Der Weg ist wirklich gut ausgeschildert und eigentlich brauchst du nicht mit einer App navigieren. Falls du das trotzdem machen möchtest, findest du hier meinen Track: Track Dahner Felsenpfad bei Komoot.

Hier die Eckdaten zur Tour:

Gesamtlänge

13 Kilometer

Dauer

3,5 Stunden

)

Höhenmeter

220 Meter

Höchster Punkt

300 Meter

Der Wanderweg

Wie erwähnt beginnt die Wanderung am Steakhouse FelsenGraf. An dem Restaurant vorbei kannst du bald den ersten Felsen bewundern.

Felsen

Bald geht es in den Wald hinein und mir kommt das Felsenland vor wie ein Märchenland mit seinen Licht durchfluteten Wäldern und der besonderen Atmosphäre – gerade jetzt im goldenen Herbst.

Barbara Dahner Felsenpfad Wald

Dahner Felsenpfad Sonnenstern

Der Pfaffenfelsen ist der erste Aussichtspunkt. Von hier führt der Weg zum Schillerfelsen. Am Schillerfelsen fällt mir auch das erste Mal auf, dass die Felsen namentlich ausgeschildert sind. Manchmal muss man das Schild ein bisschen suchen, aber es sollte eigentlich überall dranstehen, um welchen Felsen es sich handelt. Durch einen Felsspalt geht es in Richtung der Aussichtskanzel des Schwalbenfelsens.

Felsspalte

Schwalbenfelsen

Der Schwalbenfelsen ist der erste Felsen, auf den du draufkannst. Über eine angelegte Treppe mit Geländer kommst du nach oben. Von dort hast du einen schönen Blick über Dahn, den Jungfernsprung (erkennbar an dem Kreuz, das auf der Klippe steht) und die Altdahner Felsengruppe.

Durch die Felsenarena hindurch geht es nun zur Hütte des Pfälzer Wald Vereins (PWV) im Schneiderfeld im Naturschutzgebiet Moosbachtal. Es wartet ein Erklärpfad mit Tafeln zu Flora und Fauna des Naturschutzgebiets. In der Hütte kannst du theoretisch einkehren und normalerweise sogar übernachten. Für Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten schau am besten direkt auf der Website vorbei. Im Normalfall organisiert der Verein auch Wanderungen, aber aktuell wurde alles auf Halt gesetzt und sie war geschlossen, als ich da war (Anfang November 2020).

Pfälzer Wald Verein Erklärpfad

Der Markierung folgend kommst du zu verschiedenen weiteren Felsen und dann zu einem Brunnen. Dann wartet der Ungeheuerfelsen. Da an mehreren Felsen ein Schild stand, gehe ich davon aus, dass es sich um eine Felsengruppe handelt. Du wanderst durch sie hindurch und kommst am Ende an den Büttelfelsen. Eines der Felsmassive auf dieser Tour. Über eine Leiter kommst du zu einer Aussichtsplattform, die nicht auf, sondern im Herzen des Felsen angelegt ist. Von dort erstreckt sich der Blick über den Wald und auf den Lämmerfelsen.

Büttelfelsen

Durchs Tal geht es in den Endspurt. Der letzte Ansteig folgt und bald ist ein letztes Felsmassiv erreicht, der Wachtfelsen, auf das du wieder über eine Treppe steigen kannst. Erneut kannst du die Aussicht auf Dahn und das erwanderte Dahner Felsenland genießen.

Aussichtsfelsen

Aussichtsfelsen

Nun ist es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt des Dahner Felsenpfads. Als letztes kannst du die Felsformation Braut und Bräutigam bestaunden, bevor du wieder am Auto bist.

 

Das Wunderland Dahner Felsenland

250 Millionen Jahre hat die Erde gebraucht, um die bizarren Buntsandstein-Massive zu formen, an denen wir uns heute erfreuen. Die Felsürme erheben sich über den grünen Wäldern und lassen die Szenerie wie aus einem Hollywood-Film erscheinen47 Naturdenkmale und 24 Aussichtsfelsen zählt das Dahner Felsenland und laden ein zu abenteuerlichen Erkundungstouren.  

 

Einkehrmöglichkeiten

Du hast vier Möglichkeiten zur Einkehr während deiner Wanderung auf dem Dahner Felsenpfad.

Pfälzer Wald Verein Einkehren

 

  1. Das Steakhouse FelsenGraf – direkt zu Beginn (bzw. am Ende) des Wanderweges
  2. Die Hütte des Pfälzer Wald Vereins im Schneiderfeld – etwa auf der Hälfte des Wanderweges (aber auch mit dem Auto direkt erreichbar)
  3. Gaststätte Büttelwoog des Campingplatzes Dahn – in der Nähe des Büttelfelsen, gegen Ende des Wanderwegs
  4. Hotel Pfalzblick Wald Spa Resort – in der Nähe des Büttelfelsen, gegen Ende des Wanderwegs

In der Hütte des Pfälzer Wald Vereins und im Hotel Pfalzblick kannst du auch übernachten. Auf dem Campingplatz kannst du selbstverständlich campen. So kannst du die Region noch ausgiebiger erkunden.

 

Eindrücke vom Dahner Felsenpfad

Zum Schluss möchte ich noch ein paar ungeordnete Fotos und Eindrücke vom Dahner Felsenpfad mit dir teilen, die dir ein Gefühl für den Wanderweg geben sollen:

Schuhe im Laub

Pilze

Im Felsenland

Im Dahner Felsenland

Fotos Dahner Felsenland

Fliegenpilz

Felsspalte

Dahner Felsenpfad Farn

Dahner Felsenpfad Blätter

Dahner Felsenpfad Ausblick

Chillen auf dem Dahner Felsenpfad

Bizarre Felsen

Baum auf Felsen 

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich dir empfehlen, den Odenwald, Spessart oder Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden mehr Blogposts folgen.

Wenn du das Dahner Felsenland und die  Umgebung erkunden möchtest, lege ich dir folgende Orte ans Herz::

  • Der Teufelstisch: Der Teufelstisch ist eine Felsformation ganz in der Nähe von Dahn, in Hinterweidenthal. Der 14 Meter hohe Pilzfelsen gilt als Wahrzeichen der Region und ist immer einen Besuch wert, wenn du Fotos von einem besonderen Ort machen möchtest.
  • Burg Altdahn: Die Burgruine liegt in 337 Metern Höhe und überragt die Umgebung. Die Anlage ist super schön und von Felsen in der Umgebung wie dem Haferfels gut zu fotografieren.
  • Burg Trifels: Die Felsenburg liegt in der Nähe von Annweiler. Sie hatte über 200 Jahre lang den Statur einer Reichsburg und zählt zum Kulturgut der Haager Konvention.
  • Speyer: Speyer war eine römische Gründung und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel in Rheinland Pfalz.

Leider war ich selbst noch nicht viel in Rheinland Pfalz unterwegs, obwohl ich dort sogar drei Jahre während meines zweiten Masters gelebt habe. Ich plane allerdings noch einige Ausflüge in den schönen Pfälzerwald und noch einige Blogposts. Also stay tuned!

 

Meine Ausstattung

Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

Rucksäcke

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel den Osprey DayLite Plus* – den hatte ich auch auf dem Dahner Felsenpfad dabei. Der ist klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen.

Barbara Osprey Daypack 1

 

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Auch auf dieser Wanderung hatte ich meine Wanderschuhe an, die mir einen guten Halt bieten und wasserdicht sind: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Auch Jacken, Wanderleggins und mein Stirnband* habe ich bei Decathlon gekauft.

 

Kamera & Stativ

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Ich bin ein großer Fan vom Dahner Felsenland. Bereits Anfang des Jahres war ich zum ersten Mal in der Gegend, als ich mit Freunden zum Sonnenaufgang zum Haferfelsen bin. Seit die Sonne mit den ersten Strahlen das Dahner Felsenland mit Licht geflutet hat, bin ich wie verzaubert. Mich zieht es hier immer wieder hin und ich hoffe, dass ich noch viele Fotos machen und Blogposts über diese wunderhafte und wild-romantische Region schreiben werde. Der Dahner Felsenpfad war nun meine erste Wanderung hier und sie hat meine Erwartungen voll erfüllt.

Kennst du den Dahner Felsenpfad bzw. das Dahner Felsenland? Warst du vielleicht sogar schon einmal dort? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

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