Haifa, Acre und Rosh Hanikra – Ein Tagesausflug von Nazareth

Haifa, Acre und Rosh Hanikra – Ein Tagesausflug von Nazareth

Haifa hätte ich eigentlich schon bei meinem ersten Besuch in Israel vor drei Jahren gerne gesehen, aber irgendwie hat es nicht in den Plan gepasst. Daher wollte ich bei meinem dritten Besuch, als die Recherche für den Tel Aviv Guide für digitale Nomaden im Vordergrund stand, unbedingt auch Haifa anschauen. Also buchte ich im Abraham Hostel in Nazareth, in dem ich untergekommen war, gleich eine Tour. Die Haifa, Acre & Rosh Hanikra Tour.

 

Stopp #1 Mount of Precipice

Unser erster Stopp des Tages ist ein biblischer Ort – der Berg Mount Precipice: Dies soll die Klippe sein, von der Jesus von den wütenden Bürgern Nazareths gestürzt werden sollte, weil sie seine Lehren in der Synagoge nicht guthießen (Lukas 4,16-30). Mount Precipice befindet sich südlich von Nazareth in den Klippen des Mount Kedumim.

Der Panoramablick ins Jesreel Tal und auf Mount Tabor ist fantastisch und soll vor allem bei Sonnenaufgang ein Traum sein. Leider konnte ich selbst nicht zum Sonnenaufgang dort hin, da ich nicht mobil war.

Barbara in the Galilee

Wir bleiben eine gute halbe Stunde hier, um Fotos zu machen und den Ausblick zu genießen. Danach ging es weiter in die Hafenstadt Haifa.

 

Stopp #2 Haifa

Haifa ist die drittgrößte Stadt Israels nach Jerusalem und Tel Aviv. Hier befinden sich die Bahá’í-Gärten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und gleichzeitig die schönste Attraktion der Stadt sind. Es ist das spirituelle und administrative Zentrum des Bahá’í-Glaubens. Es liegt auf dem Berg Karmel und beherbergt zum Beispiel den Schrein des Bab, den Ort, an dem die sterblichen Überrest des Bab, dem Gründer des Babismus. Das ist das Gebäude mit der goldenen Kuppel auf dem folgenden Bild. Dies ist das Ziel zahlreicher Pilgerer und Reisender.

Daher steuern auch wir genau diese Gärten an. Es gibt verschiedene Ebenen. Zunächst schauen wir uns die reinen Gärten an. Achtung: Da es sich um einen heiligen Ort handelt, musst du hier Knie und Schultern bedecken. Nach etwa 30 Minuten fahren wir mit dem Auto zum oberen Teil, von wo du den bekannten Ausblick genießen kannst. Komischerweise musst du dich hier nicht so bedecken wie in den Gärten.

 

 

Stopp #3 Acre

    Acre (oder auch Akko bzw Akkon – sehr verwirrend mit den vielen Namen) ist ebenfalls eine Hafenstadt an der Nordküste Israels. Fund zeigen, dass es bereits in der Bronzezeit, also im 3. Jahrtausend vor Christus Siedlungen gab. Bekannt ist Acre vor allem wegen seiner Altstadt, die auf einer Landzunge am nördlichen Rand der Bucht von Haifa liegt. Diese ist auf der Landseite von einer Festungsanlage umgeben.

    Hier leben vor allem israelische Araber und Acre gilt als eine der orientalischsten Städte Israels. Dies zeigt sich dem Besucher vor allem am riesigen Shouk – dem arabischen Markt, auf dem Kleidung, lokaler Krims Krams und Gewürze, Obst sowie Gemüse feilgeboten werden. 

    Der Hafen der Stadt war im östlichen Mittelmeer über mehrere Jahrhunderte von zentraler Bedeutung. Heute ist er vor allem Ausgangspunkt für Fährfahrten zwischen Haifa und Acre, Rundfahrten und Bootsausflüge allgemein.

    Bekannt ist auch der 350 Meter lange Tunnel von der Templerfestung im Westen bis zum Hafen im Osten der Altstadt, der 1994 entdeckt wurde. Der Tunnel ist in Naturfels gehauen und ist eine der Attraktionen von Acre. Ich habe mich dagegen entschieden, durch den Tunnel zum Hafen zu laufen, da ich für eine 250 Meter lange Strecke keinen Eintritt zahlen wollte und lieber oberirdisch Fotos machen wollte.

    Wir hatten zwei Stunden, um Acre zu erkunden. Das ist gerade genug Zeit, um die Altstadt anzuschauen und zu Mittag zu essen. Danach ging es weiter zu den Höhlen von Rosh Hanikra.

     

    Stopp #4 Rosh Hanikra

    Die Grotten von Rosh Hanikra liegen unmittelbar an der Grenze zum Libanon. Es gibt am oberen Ende der Straße sogar ein Tor, das jedoch verschlossen ist, das den Libanon und Israel von einander trennt.

    Der Ort ist ein Touristenziel geworden, weil das Meer Grotten in die weißen Kalkfelsen gespült hat. Diese sind durch einen Pfad mit einander verbunden, den man ablaufen kann.

    Vom Parkplatz kannst du entweder eine Seilbahn zum Eingang der Höhlen hinab nehmen oder aber hinunterfahren. Weil wir an diesem Tag schon etwas spät dran waren, hat uns der Minivan nach unten gebracht. Von dort gibt es eine Treppe, die noch etwas tiefer in den Berg hinein führt.

    Durch die Grotten rauscht das Wasser des Mittelmeeres und prallt mit lautem Getöse gegen die Kalkfelsen. Dabei kann man auch mal nass werden, wenn man in guter Position steht, um Fotos zu machen. Lachende Kinder freuen sich darüber riesig.

    Alles in allem kam mir der Pfad mit den Grotten aber sehr kurz vor und ich hatte ein bisschen mehr erwartet. Trotzdem ist Rosh Hanikra ein wunderschöner Ort und vor allem der Moment, wenn du die Höhlen hinter dir lässt und wieder ins Freie trittst, ist atemberaubend. Die weißen Kalkfelsen setzen sich drastisch vom türkis-blauen Meer ab und blenden dich, nachdem du aus der Dunkelheit der Höhle hervorkommst. Ich gebe zu, dass das für mich ein unerwartetes Highlight war.

     

    Mein Fazit

    Die Tour nach Haifa, Acre und Rosh Hanikra war für mich schon ein Höhepunkt des diesjährigen Israel-Aufenthalts. Haifa stand, wie bereits erwähnt, schon seit meinem ersten Besuch in diesem Land auf meiner To Do Liste. Auch von Acre hatte ich bereits viel gehört. Rosh Hanikra war mir zwar vorher nicht geläufig, gehört aber seitdem definitiv auf meine Israel-Must See Liste. Daher bin ich sehr froh, dass ich diesen Tagesausflug mitgemacht habe.

    Warst du schon mal an einem dieser Orte? Berichte mir davon in den Kommentaren!

    Deine Barbara

    PS: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Abraham Tours entstanden. Ich wurde zur Tour „Haifa, Acre & Rosh Hanikra“ eingeladen. Eine Bezahlung habe ich nicht erhalten und meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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    Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

    Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

    Ich habe ja mittlerweile in zahlreichen Beiträgen sowie auf Instagram gezeigt, wie sehr ich Singapur liebe. Nicht umsonst habe ich hier in den letzten 1,5 Jahren drei ganze Monate verbracht. Außerdem habe ich über keinen Ort der Welt mehr Blogposts geschrieben. Daher kommt nun mein Post zu den Sehenswürdigkeiten, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

     

    #1 Gardens by the Bay

    Gardens by the Bay ist ein 101 Hektar großer Naturpark in der Nähe von Downtown Singapur, für den eine neue Landfläche aufgeschüttet wurde. Ziel war es, den Bürgern der Stadt mehr Grünflächen zu bieten und eine Art Naherholungsgebiet zu schaffen.

    Die Außenanlage von Gardens by the Bay steht kostenfrei zur Verfügung. Hier kannst du also so oft und so lange du möchtest für einen Spaziergang vorbeischauen.

    Die Gewächshäuser hingegen kosten knapp 30 SGD Eintritt. Das ist schon eine ganze Ecke, aber einmal kann man das schon investieren, finde ich.

    Super Tree Grove

    Über das Gelände verteilt, gibt es mehrere sogenannte Super Trees. Diese stählernen Bäume haben eine Höhe zwischen 25 und 50 Metern und sind mit seltenen Pflanzen bewachsen. Die Anlagen haben verschiedene Bezeichnungen: Die meisten Super Trees stehen im Super Tree Grove. Dort findet auch die Lichtshow jeden Abend statt (mehr Infos dazu folgen in wenigen Absätzen).

    Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

    Durch Photovoltaik erzeugen sie Elektrizität und durch das Sammeln des Regenwassers dient er Bewässerung und für die Kühlsysteme der Super Trees selbst sowie der Gewächshäuser.

    Zwei der Super Trees im Super Tree Grove werden durch eine Brücke mit einander verbunden: den SkyWalk.

    Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

    Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

    Flower Dome und Cloud Forest

    Auf dem Gelände warten zwei riesige Gewächshäuser – der Flower Dome und der Cloud Forest – in denen Pflanzen der mediterranen bzw. halbtrockenen Klimazonen gezeigt bzw. die tropische Vegetationszone nachgestellt werden. Der Flower Dome wurde als größtes Glasgewächshaus der Welt ins Guiness Buch der Rekorde eingetragen.

    Gardens by the Bay

    Cloud Forest

    Marina Barrage

    Marina Barrage ist eigentlich ein Damm, aber durch eine Parkanlage auf dem Dach, ist es ein beliebtes Ziel zum Picknicken und Drachensteigenlassen. Der Ausblick auf Gardens by the Bay und Marina Bay Sands und die Skyline ist fantastisch. Wenn du auch noch einen Tag erwischt, an dem es nicht bewölkt ist, kannst du hier einen atemberaubenden Sonnenuntergang erleben. Und ein zusätzlicher Pluspunkt: Hier findest du viel mehr Locals bzw. Expats als Touristen.

    Marina Barrage

    Und hier der Ausblick ohne den Park im Vordergrund:

    Marina Barrage

    Die Lightshow in Gardens by the Bay

    Jeden Abend um 19:45 Uhr und um 20:45 Uhr kannst du eine Lichtershow im Super Tree Grove bestaunen. Zu einem bestimmten Thema wird eine 15-minütige Musik gespielt, die durch ein Lichtspielt der Super Trees untermalt wird. Das ist ein Spektakel, das ich immer wieder gerne genieße und möglichst mindest einmal bei jedem Besuch in Singapur auf meiner To Do Liste habe.

    Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

    Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

    Auch diese Attraktion steht kostenfrei zur Verfügung.

     

     #2 Marina Bay

    Die Marina Bay ist zwar das jüngste Stadtviertel Singapurs, dafür beherbergt es aber die wahrscheinlich bekanntesten touristischen Attraktionen der Stadt. Wenn du zum ersten Mal in der südostasiatischen Metropole bist oder nur einen kurzen Layover hast, wird dich dein Weg sicherlich zunächst hierher führen.

    Marina Bay Panorama

    Der Merlion

    Der Merlion ist das Wahrzeichen Singapurs. Das Wesen ist halb Fisch, halb Löwe und soll die Bewohner Singapurs der Legende nach von Angreifern und einem schlimmen Unwetter beschützt haben. Danach wurde der Kreatur eine 37 Meter hohe Statue errichtet und die Stadt bekam den Beinamen Lion City – Löwenstadt.

    Marina Bay Merlion

    Die Helixbrücke

    Die Helixbrücke hat ihren Namen von ihrer Struktur: Sie sieht aus wie ein DNS-Strang.

    Helix Bridge – Marina Bay

    Das Museum of Artscience

    Das Museum, das an eine Lotusblüte erinnert, besteht aus 21 Gallerien. Drei von ihnen beherbergen permanente Ausstellungen zum Thema: Curiosity, Inspiration, Expression. Die anderen Säle werden für regelmäßig wechselnde Ausstellungen genutzt.

    Museum of Artscience

    Museum of Artscience – Helix Bridge – Marina Bay

    Marina Bay Sands

    Das wahrscheinlich berühmteste Hotel der Welt ist eigentlich auch eine Art Wahrzeichen der Stadt. Jedes Mal wenn ich die drei Gebäudesäulen mit der gigantischen Dachterrasse sehe, geht mir persönlich das Herz auf. Für mich ist der Anblick genauso schön wie der der Frankfurter Skyline. Er bedeutet Zuhause.

    Marina Bay Sands

    Die Dachterrasse wartet mit dem weltbekannten Infinity Pool auf, der nur Hotelgästen vorbehalten ist.

    Mittig der Terrasse befindet sich eine Bar, das C’est la vie. Tagsüber ist es eine Art Lounge, während es abends zu einem Restaurant wird. Aber vorsichtig: Der Dresscode wird streng beachtet! Shorts oder Bikinis sind hier fehl am Platz.

    Marina Bay – Marina Bay Sands SkyPark

    Und zu guter letzt gibt es auf der Terrasse des Marina Bay Sands auch einen öffentlichen Bereich: Das Observation Deck namens SkyPark. Der Eintritt kostet hierzu jedoch 23 SGD. Allerdings finde ich, dass er sich lohnt. Der Ausblick ist wirklich fantastisch. Und dies ist der einzige Ort, von dem aus du beide Lightshows – die in Gardens by the Bay und die in der Marina Bay – von oben betrachten kannst.

    Gardens by the Bay – Marina Bay Sands SkyPark

     

    Die Lightshow in Marina Bay

    Wie in Gardens by the Bay gibt es auch in der Marina Bay eine Lightshow. Täglich kannst du das Spektakel kostenfrei um 20 Uhr sowie 21 Uhr bewundern. Wenn du ganz nah dran sein möchtest, gehst du einfach einmal durch das Einkaufszentrum The Shoppes hindurch. Die imposante Skyline im Hintergrund, werden bunte Lichter auf tanzende Wasserfontänen projeziert. Auch hier gibt es eine musikalische Untermalung.

    Marina Bay Lightshow

    Von der anderen Seite der Bucht siehst du zwar die Wassfontänen nicht so gut, dafür aber die Lasershow vom Marina Bay Sands.

    Marina Bay Lightshow – Marina Bay Sands

     

    #3 Arab Street

    Arab Street ist, anders als der Name vermuten lässt, nicht nur eine Straße, sondern eigentlich ein eigenes Viertel in Singapur. Rund um die Masjid Sultan Mosque gibt es mehrere Straßen, die die Hipster-Gegend der Stadt beherbergen. Hier leben die Kreativen und Partyhungrigen. Bunte Stoffe, handgeknüpfte persische Teppiche und aromatische arabische Tees – das ist das arabische Viertel von Singapur.

    Sultan Mosque

    Das Herzstück der Arab Street bildet die Masjid Sultan Moschee, deren Geschichte nahezu 200 Jahre zurückreicht. An dieser touristischen Sehenswürdigkeit kannst du über muslimische Geschichte lernen oder einfach die außergewöhnliche Atmosphäre auf dich wirken lassen. Im Gebetsraum finden bis zu 5000 Betende Platz.

    Arab Street

     

    #4 Sentosa

    Vor Singapur liegt die kleine Insel Sentosa. Sie ist künstlich angelegt und ist quasi ein Freizeitpark. Zahlreiche Attraktionen warten auf Familien und Besucher, die bespaßt werden wollen. Ich habe auch ein paar Dinge ausprobiert, aber wirklich überzeugt haben mich ehrlich gesagt nur die Strände und die Beach Bars. Auch wenn vor der Küste Tanker liegen, empfand ich sie als eine Oase.

    Siloso Beach

    Universal Studios

    Die Universal Studios sind ein Themenpark innerhalb der Resorts World auf der Insel Sentosa in Singapur. Hier erwarten dich 28 Fahrgeschäfte, Shows und Attraktionen in sieben verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichen Themen.

    Singapore Cable Car

    Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich liebe Seilbahnfahrten! Daher ist das Cable Car für mich auch die coolste Art, nach Sentosa zu gelangen. Du kannst entweder über die Fußgängerbrücke laufen, mit einem Taxi fahren, den Sentosa Express nehmen oder eben die besagte Gondel. Das ist auf jeden Fall die teuerste Variante, aber mindestens einmal solltest du das schon einplanen. Du kannst von Harbourfront oder Mount Faber fahren.

    Pro Tipp: Die Henderson Waves sind von der Station Mount Faber nur fünf Minuten zu Fuß entfernt. Du kannst diese zwei Highlights also wunderbar mit einander kombinieren.

    Adventure Cove Waterpark

    Dieser Freizeitpark dreht sich rund um das Thema Wasser und bietet Spaß für die ganze Familie. Es gibt ein Aquarium, Wasserrutschen, ein Wellenbad, du kannst schnorcheln und mehr. Leider war ich selbst noch nicht da, werde das aber mit Sicherheit früher oder später nachholen.

    S.E.A. Aquarium

    Da ich das Einsperren von Tieren nicht unterstützen möchte, war ich auch noch nicht im Aquarium. Vorenthalten möchte ich es dir dennoch nicht. Hier gibt es über 100.000 Meerestiere aus knapp 1.000 verschiedenen Spezies. 50 Becken bieten ein Blick in die Unterwasserwelt und sind quasi ein Fenster in den Ozean.

    Die Lightshow Crane Dance

    Die dritte und letzte Lightshow Singapurs wartet auf Sentosa. Jeden Tag tanzen zwei mechanische Kraniche und erzählen dabei eine Geschichte der Liebe. Wasser, Lichter und Musik untermalen das Schauspiel. Ich persönlich finde die anderen beiden Lightshows viel schöner. Aber wenn du schon auf Sentosa bist, kannst du Show, die täglich um 20 Uhr stattfindet, ruhig mitnehmen. Danach kannst du gemütlich über den Boardwalk zurück zur Harbourfront schlendern.

    Die Strände

    Ich höre immer wieder, dass die meisten Singapur als Betonstadt sehen. Für mich ist das ein völlig falsches Bild. Ja, die Strände sind künstlich. Zumindest hier auf Sentosa. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass du im Sand liegen oder eine frische Kokosnuss in einer Beach Bar genießen kannst.

    Es gibt insgesamt drei Strände auf der Insel: Siloso, Palawan und Tanjong.

    Am Palawan-Strand gibt es eine kleine Hängebrücke, die zu einer vogelagerten Insel führt. Vor allem Familien mit Kindern kommen an diesen Strand. Mir persönlich war ein bisschen zu viel los, auch wenn ich die Hängebrücke echt fotogen fand.

    Palawan Beach

    Der Tanjong Beach ist besser für dich geeignet, wenn du nach Ruhe und Entspannung suchst. Er ist relativ weit von der Bahnstation entfernt, von der du wahrscheinlich kommst. Du kannst aber entweder ein Taxi oder den Shuttle-Service der Insel nehmen. Vor allem an heißen Tagen kann der 30-minütige Spaziergang ganz schön anstrengend sein.

    Dort angekommen, kannst du dich dann aber vollkommen entspannen. Im Tanjong Beach Club gibt es erfrischende Cocktails und wenn du keine Lust auf Sand zwischen den Zehen hast, kannst du dich dort einfach an den Pool legen.

    Tanjong Beach Club

    Tanjong Beach Club

    #5 Chinatown

    Auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbeliebt mache: Ich bin kein großer Fan von China Town. Ich kann das gar nicht wirklich begründen. Es ist mehr ein Gefühl. Während ich mich in den meisten Teilen Singapurs pudelwohl fühle, bin ich in China Town irgendwie gar nicht „angekommen“. Dennoch habe ich mir auch diesen Teil der Stadt angeschaut und kann dir daher drei Orte besonders ans Herz legen:

    Chinatown Complex Food Center

    In Singapur gibt es sogenannte Hawker Center. Das sind Food Center, in denen du lokale Gerichte zu günstigen Preisen bekommst. Das bekannteste und mit 260 Ständen auch größte ist das Chinatown Complex Food Center, in dem es sogar einen Stand gibt, der mit einem Michelinstern ausgezeichnet wurde. Das empfohlene Gericht ist Chicken Rice und kostet ein bis zwei Euro. Die Schlange ist teilweise jedoch so lang, dass du Wartezeiten von bis zu einer Stunde in Kauf nehmen musst.

    Buddha Tooth Relic Temple

    Der Buddha Tooth Relic Temple wurde 2007 erbaut. Die reich gestalteten Innenräume und umfassenden Ausstellungen zur buddhistischen Kunst und Geschichte erzählen Hunderten von Jahren alter Kultur. Im Tempel befindet sich ein Schrein mit einem Zahn, der angeblich der linke Eckzahn Buddhas gewesen sein soll. Er soll vom Scheiterhaufen in Kushinagar, Indien, geborgen und dann hier ausgestellt worden sein.

    Sri Mariamman Temple

    Der älteste Hindutempel der Stadt ist der Muttergöttin Mariamman geweiht und wurde 1827 errichtet. Er ist das Gebetshaus der meisten Tamilen und der Hindu-Bevölkerung von Singapur. Aufgrund seiner historischen Bedeutung wurde er 1972 zum nationalen Denkmal erklärt.

    #6 Naturreservate & Grünanlagen

    Der Grund, warum ich Singapur so sehr liebe, ist, dass es zwar ein Großstadt mit all ihren Vorzügen ist, aber gleichzeitig so viele Parks und Naturreservate schnell erreichbar sind, dass man dem Hustle and Bustle ruck zuck entgehen kann. Daher hier jetzt ein paar Ausflugsmöglichkeiten. Leider habe ich immer noch lange nicht alles getestet. Aber ich werde bestimmt noch öfter in Singapur sein und definitiv weiter auf kleine Wanderungen gehen.

    Macritchie Reservoir

    Das MacRitchie Reservoir ist Singapurs ältester Stausee. Er wurde 1868 gebaut, um die Trinkwasserversorgung in Singapur zu gewährleisten. Heute ist es vor allem ein Naherholungsgebiet. Hier kann man joggen gehen, Kajakfahren oder einfach die Ruhe abseits der Metropole genießen.

    MacRitchie Reservoire

    Macritchie Nature Trails

    Mitten im Herzen Singapurs finden sich 11 km um das Macitchie Reservoir herum. Es ist gut möglich, dass du hier auf einem Spaziergang auf verschiedene Tiere triffst, z.B. Makaken, Warane, Eichhörnchen, fliegende Lemuren oder Eulen.

    Du kannst zwischen verschiedenen Strecken wählen und so genau die für dich perfekte Länge bestimmen. Schilder weisen dir stets den Weg, sodass du immer genau weißt, wo du bist, wie lange es noch zu dem Punkt dauert, den du erreichen willst, und welche anderen Trails du gehen kannst. Denk aber unbedingt daran, genügend Wasser mitzubringen, da du hier keines kaufen kannst.

    MacRitchie Reservoire – MacRitchie Nature Trails

    Das Highlight der Macritchie Nautre Trails ist jedoch der nächste Punkt:

    TreeTop Walk

    Der TreeTop Walk ist Teil des MacRitchie Trails. Der gesamte Rundweg mit dem TreeTop Walk in seiner Mitte ist ca. 7 km lang. Leider gibt es keine MRT-Station in der Nähe des Startpunktes, so dass du mit dem Bus zum Parkplatz am Eingang Venus Drive fahren oder mit dem Grab oder Taxi dorthin fahren musst. Von dort aus folgst du einfach den Schildern.

    Auf der 250 Meter langen Hängebrücke erwartet dich ein Panoramablick auf den Regenwald, während du 25 Meter über dem Boden wanderst.

    Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

    Bukit Timah Nature Reserve

    Nur 12 km vom geschäftigen Stadtzentrum Singapurs entfernt liegt das Naturreservat Bukit Timah, das 1883 gegründet wurde und eines der ersten Waldreservate des Landes war. Es verfügt über ein reiches Ökosystem, sodass du als Besucher zahlreiche Pflanzen und Tiere der Region bestaunen kannst. Hier wandelt du förmlich durch ursprüngliche, tropische Vegetation und kannst Singapur so erleben, wie es vor vielen Jahrzehnten mal ausgesehen haben mag.

    BUKIT TIMAH NATURE RESERVE

    Pulau Ubin

    Pulau Ubin ist Malayisch und bedeutet „Granit Insel“ und tatsächlich findet man auf der Insel einige verlassene Granit-Steinbrüche. Sie ist vor allem dafür bekannt, dass sie der letzte Kampong (so nennt man typische Dörfer in Singapur) ist, der noch nicht vollkommen urbanisiert und modernisiert wurde. Hier kann man sich auf Zeitreise begeben. Denn so soll, SIngapur in den 1960er-Jahren ausgesehen haben.

    Pulau Ubin

    Pulau Serangoon aka. Coney Island

    Coney Island oder Pulau Serangoon ist eine 133 Hektar große Insel vor der Nordostküste Singapurs zwischen der eben erwähnten Insel Pulau Ubin im Nordosten und dem Festland im Südwesten.

    Der 50 Hektar große Naturpark beherbergt Küstenwälder, Grasland und Mangroven. Viele Singapurer kommen zum Wandern oder Mountainbiken hierher. Auch campen ist hier angesagt. Leider habe ich es noch nicht auf diese Insel geschafft. Auch sie steht noch auf meiner Singapur To Do Liste…

    Southern Ridges

    Die Southern Ridges sind ein neun Kilometer langer Weg durchs Grüne, aber mitten in der Stadt! Die Wege sind in kleinere Einheiten unterteilt und du kannst deinen Spaziergang jederzeit beginnen oder aufhören.

    Ich habe am Alexandra Arch begonnen und bin zunächst über den Forest Walk gelaufen. Dass du dort in einer Großstadt bist, musst du dir wirklich vor Augen halten. Andernfalls kannst du leicht das Gefühl bekommen, in den tiesten Urwald gebeamt worden zu sein!

    Danach geht der Forest Walk in den Hilltop Walk über. Das Highlight folgt kurz darauf: Die Henderson Waves sind eine Brücke, die sich in Wellen über die Autobahn schlängelt. Von den Autos bekommst du von oben nicht wirklich was mit. Mir wurde das erst bewusst, als ich danach zum Bus gelaufen bin und sie von unten gesehen habe.

    Henderson Waves

    Botanic Garden

    Der Botanische Gardens ist 158 Jahre alt und liegt am Rande der Orchard Road – der bekannten Einkaufsstraße Singapurs. Er ist als Weltkulturerbe ausgezeichnet worden und damit die einzige bei der UNESCO gelistete Stätte Singapurs.

    Da der Garten sehr einfach zu erreichen ist (die Metrostation ist direkt vor dem Eingang) und keinen Eintritt kostet, suchen viele Singapurer hier ein wenig Ruhe. Ein Picknick in der Mittagspause oder ein Spaziergang nach Feierabend… Das geht hier völlig unkompliziert.

    Mich persönlich hat der Park dennoch nicht umgehauen. Vielleicht auch kein Wunder: Nach Gardens by the Bay, Marina Barrage und Co. fehlte mir hier das Besondere. Kein Dschungel, kein Ausblick auf futuristische Strukturen, keine Skyline im Hintergrund. Einfach nur ein Park mit tropischen Pflanzen.

    Singapur Botanischer Garten – Singapore Botanic Garden

    Wie du siehst, Singapur hat einiges zu bieten. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie so mancher behaupten kann, da würden zwei Tage locker reichen. Hoffentlich konnte ich dir ein bisschen einen Eindruck verschaffen, wie vielfältig und abwechslungsreich dieses Land ist.

    Für noch mehr Input schau doch mal bei Michelle vorbei, die einen ausführlichen Blogpost zu ihrem halben Jahr in Singapur geschrieben hat.

    Welche dieser Sehenswürdigkeiten fasziniert dich am meisten? Was möchtest du unbedingt mal sehen? Oder wenn du schon einmal in Singapur warst: Was hat dir am besten gefallen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

    Deine Barbara

    The Singapore Guide for Digital Nomads

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    Strand, Sonne und Berge – Zwei Tage in Da Nang

    Strand, Sonne und Berge – Zwei Tage in Da Nang

    Wie viel hatte ich schon von dem Küstenort Da Nang gehört… Und nie hat es geklappt, mir die kleine Stadt selbst anzuschauen. Dies wollte ich unbedingt ändern, also bin ich bei meinem letzten Aufenthalt in Vietnam von Hanoi nach Da Nang geflogen.

    Die Anreise nach Da Nang

    Inlandsflüge sind in Asien zum Glück relativ günstig, sodass du für maximal 60 Euro selbst kurzfristig von Orten wie Hanoi oder Saigon anreisen kannst. Am häufigsten fliegen Jetstar Airlines und VietJetAir.

    Ich bin schon mit beiden Airlines geflogen und hatte nicht so gute Erfahrungen mit VietJetAir.

    Klick, wenn du meinen kurzen Erfahrungsbericht lesen möchtest:

    Meine Erfahrung mit VietJetAir

    Leider habe ich nach meiner Buchung über deren Website keine Bestätigungsmail bekommen und natürlich das, was ich sonst IMMER tue, nicht gemacht: Einen Screenshot meiner Buchung. So hatte ich keinen Buchungscode, keinen Beweis, dass ich gebucht hatte. Ich hatte ehrlich gesagt dennoch nicht damit gerechnet, dass das so Probleme geben würde, aber leider war es so. Am Flughafen fand man zwar nach einigem hin und her meine Buchung, mir wurde aber nicht bescheinigt, dass ich einen Hin- und Rückflug gebucht hatte. Als ich in Vietnam angekommen war, musste ich einen neuen Flug buchen, da ich keinen Beweis für die Ausreise hatte. Ich würde daher nicht mehr VietJetAir fliegen, wenn es nicht unbedingt sein muss.

    Wenn du nicht fliegen möchtest, kannst du auch mit dem Bus fahren. Es gibt Nachtbusse, in denen du bequem liegen kannst. Allerdings muss ich hier darauf hinweisen, dass diese langen Busfahrten in Vietnam nicht ungefährlich sind. Ich weiß nicht genau, ob es an den schlechten Straßen, den teils rücksichtslosen Autofahrern oder an den übermüdeten und überarbeiteten Busfahrern selbst liegt. Aber es verunglücken viel zu häufig Langstreckenbusse. Ich habe bis jetzt nur eine Fahrt dieser Art unternommen und das waren 7 Stunden von Saigon nach Da Lat.

    Als letzte Alternative möchte ich noch hinzufügen, dass Vietnam ein beliebtes Land für Motorradfahrer ist. Ich kenne viele Reisende, die sich hier ein Motorrad gekauft  und einmal das S-förmige Land durchquert haben. Auch das ist nicht ungefährlich, aber wahrscheinlich das bekannteste Land in Südostasien für solch lange Roadtrips mit dem Zweirad.

     

    Die Unterkunft in Da Nang

    Normalerweise mache ich ja House Sitting* oder miete ein Airbnb*, um so zu leben wie die Locals. Aber in Da Nang hatte ich ausnahmsweise ein Hotel gebucht, weil ich mit einem Freund unterwegs war, der kein digitaler Nomade ist. Unsere Wahl fiel auf das Aria Hotel in zweiter Reihe vom Strand inklusive Meerblick von der Dachterrasse.

    Beeindruckend war die Freundlichkeit des Personals, das wirklich versucht hat, uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

    Das Zimmer war etwas beengt, obwohl wir schon die größere Version gewählt hatten. Aber sonst war es sehr hübsch und auch das Bad klein aber fein. Spannend fand ich, dass es im Bad eine Jalousie gab, um die Fensterscheibe zum Schlafszimmer zu ver- oder enthüllen. Das scheint aktuell mega im Trend zu sein.

    Auch die Lage war ideal: Wie bereits erwähnt, stand es in zweiter Reihe vom Meer und innerhalb von drei Minuten bist du an der langen Strandpromenade, die zum Schlendern einlädt. In erster Reihe gibt es zahlreiche Restaurants und auch Hotels mit Roof Tops, wenn du den Ausblick über das Meer genießen willst.

     

    Was kann man in Da Nang unternehmen?

    Ich muss gestehen, dass es mich zunächst an einen Ort außerhalb Da Nangs zog: Ich wollte zu einer Brücke, die von riesigen Händen getragen wird. Ich hatte sie schon häufig auf Instagram gesehen und mir war klar: Das ist mein Must See in Da Nang. Im Hotel vergewissern wir uns nochmal, dass wir den richtigen Ort ansteuern. Er ist nämlich in den Bergen und komischerweise können wir die Brücke selbst auf Google Maps nicht finden. Im Hotel wird uns gesagt, dass der Ort korrekt sei und wir 700.000 Dong Eintritt zahlen müssten. Wir schauen uns irritiert an. Knapp 30 Euro, um eine Brücke anzusehen? Wir winken ab und sagen, dass wir ja nur zur Brücke wollen und uns nichts anderes interessiert.

    Wir fahren mit unserem Mietroller los und brauchen mit kurzer Tankpause fast eine Stunde, bis wir da sind. Die Fahrt ist idyllisch, durch kleine Dörfer, an einem Fluss entlang, durch den Wald. Erst gegen Ende geht es plötzlich merklich bergauf. Als wir ankommen, verstehen wir, was es mit dem Eintrittsgeld auf sich hat: Die Brücke liegt in einer Art Vergnügungspark.

    Gut, jetzt sind wir so weit gefahren… Also zahlen wir und gehen rein.

    Das SunWorld

    Zunächst soll es mit einem Cable Car in luftige Höhen gehen. Leichter gesagt, als getan. Denn es gibt drei Cable Car Linien und die, die wir nehmen wollten, war geschlossen. Also folgten wir den Schildern zum nächsten. Irgendwie sind wir da aber an der falschen Stelle abgebogen, sodass wir eine Rolltreppe nach der anderen nehmen.

    Irgendwann haben wir es aber geschafft: Wir sitzen endlich in der Gondel. Ich mache wie wild Fotos. Besonders toll finde ich den Glasboden! Es geht immer höher und höher und nach gut 15 Minuten fahren wir plötzlich in die Wolken hinein. Es wird alles weiß und die Stimmung ist ganz schön mystisch. Dann brechen wir wieder durch die Wolkendecke durch und fahren darüber weiter.

    Die gesamte Fahrt dauert eine gute halbe Stunde. Oben angekommen, verstehe ich die Welt nicht mehr. Der Vergnügungspark soll wohl Paris darstellen. Winterlich geschmückt, erheben sich eine barocke Kirche und das Moulin Rouge vor uns. Es wirkt ein bisschen, als wären wir im falschen Film gelandet. Zudem sind wir mehr oder weniger die einzigen Westler, die sich hierher verirrt haben.

    Wir laufen umher und suchen nach den Attraktionen. Enttäuscht müssen wir feststellen, dass es nur eine gibt: eine Sommerrodelbahn. Also stellen wir uns in die Schlange und warten. Und warten. Und warten. Nach einer knappen Stunde haben wir uns 10m bewegt und geben auf.

    Dann bleibt nur noch eins: Wir suchen endlich die Brücke mit den Händen. Dafür müssen wir erneut mit dem Cable Car fahren. Die Linie, die außer Betrieb war, hätte nämlich auf halber Höhe gehalten und uns direkt zur Brücke gebracht.

    Ein weiteres Mal fahren wir durch die Wolken und kaum sind wir hindurch, sehen wir auch schon den Teil des Parks, zu dem die Brücke gehört.

    Wir steigen aus und sehen sie direkt. Die Suche ist vorbei. Und ja, sie ist schön! Wirklich schön. Musst du 700.000 VND Eintritt bezahlen, weil man sie unbedingt gesehen haben muss? Ich würde mal ganz vorsichtig ‚nein’ sagen.

    Ein letztes Mal fahren wir mit dem Cable Car und zum Abschluss bieten uns myriaden von Farbtönen zum Sonnenuntergang den herrlichsten Ausblick des Tages.

    Auch Wasserfälle sehen wir zwischen den Hängen dahinplätschern.

    Unten angekommen, schlendern wir noch durch die schönen chinesischen Gärten des Parks.

    Als wir wieder am Eingang sind, ist gerade die Sonne verschwunden. Also machen wir uns in der Abenddämmerung auf den Weg zurück ins Hotel.

     

    Lady Buddha at the Linh Ung Pagoda

    Am nächsten Tag entscheiden wir uns für eine kleine Rollertour entlang der Küste. Vom Strand aus sieht man eine weibliche Buddhastatue auf der anderen Seite der Bucht und auf Google Maps sehen wir, dass man da gut hinkommt. Eigentlich ist es sogar eine Halbinsel mit dem Namen Son Tra Peninsula.

    Die Fahrt dauert eine knappe halbe Stunde und als wir die lange Strandpromenade hinter uns lassen, geht es aufwärts. Links von uns der Dschungel, rechts von uns das Meer haben wir einen fantastischen Ausblick.

    Immer wieder gibt es Haltebuchten, die dazu einladen, das Panorama zu genießen. Wir machen nur kurze Stopps, weil wir leider nicht mehr viel Zeit haben, bis unser Flieger weiter nach Saigon geht, und wir uns vorher noch die Kathedrale und die Drachenbrücke anschauen wollen.

     

    Die Kathedrale

    Die Kathedrale im Herzen Da Nangs wurde im Jahre 1923 von dem französischen Priester Louis Vallet erbaut. Auch wenn sie nicht ganz so strahlend pink ist wie ihre Schwester in Saigon (hier ist ein Foto von mir auf Instagram von der pinkfarbenen Kathedrale in Saigon), ist sie dennoch bekannt für ihre besondere Farbe. Auf dem Kirchturm befindet sich die Statue eines Hahns, wodurch sie auch den Beinamen Con Ga Church (Hahnenkirche) trägt.

     

    Die Drachenbrücke

    Die ikonische Drachenbrücke verbindet das Stadtzentrum von Da Nang und die Halbinsel mit der Strandpromenade. Sie ist 666 Meter lang und ist eine sechsspurige Autostraße. Sie ist definitiv ein Highlight und wenn du übers Wochenende in Da Nang sein solltest, kannst du den Drachen sogar Feuer spucken sehen. Dies tut er jeden Samstag und Sonntag um 21 Uhr.

     

    Hoi An

    Für einen Besuch in Hoi An hat unsere Zeit leider nicht gereicht. Wenn du es irgendwie einrichten kannst, solltest du dort aber auf jeden Fall vorbeischauen. Ich habe nur gute Dinge darüber gehört und allein die Fahrt ist es angeblich wert, den Ausflug zu machen.

     

    Mein Fazit zu Da Nang

    Da ich zuvor nur die Großstädte Saigon und Hanoi kannte, war Da Nang eine willkommene Abwechslung von den vietnamesischen Großstädten. Der Verkehr ist deutlich weniger aggressiv, es wird so gut wie gar nicht gehupt, der gelegentliche Ausblick aufs Meer ist Balsam für die Seele und auch für Vegetarier hat Da Nang einiges zu bieten. Ich werde daher sicher wiederkommen und der Stadt ein wenig mehr Zeit schenken.

    Warst du schon mal dort?

    Deine Barbara

    PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links.

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    Cu Chi Tunnel – Halbtagstour zu Saigons Kriegsmuseum im Untergrund

    Cu Chi Tunnel – Halbtagstour zu Saigons Kriegsmuseum im Untergrund

    Bei meinem letzten Besuch in Saigon standen einige touristische Highlights auf meiner Liste. So habe ich zum Beispiel eine Halbtagstour zu den Cu Chi Tunneln unternommen. Da ich mich bis zu diesem Zeitpunkt ein bisschen um das Thema gedrückt hatte, war es allerhöchste Zeit, mich damit auseinander zu setzen.

    Denn der Vietnamkrieg oder Amerikakrieg, wie er hierzulande genannt wird, ist vor allem im Süden Vietnams ziemlich präsent. Bei meinem Tagesausflug ins Mekong Delta war ich zum Beispiel überrascht, dass er immer wieder zur Sprache kam. Aber ich hatte ja bereits in Ho Chi Minh City wahrgenommen, wie wichtig dieses Thema bis heute ist. So ist das bekannteste Museum der Stadt das War Remnants Museum.

    Also buchte ich in einem Hotel die Halbtagstour zu den Cu Chi Tunneln. Im Preis von 314.000 VND (knapp 12 Euro) enthalten, war die Fahrt zu den Tunneln und wieder zurück sowie der Eintrittspreis von 110.000 VND inklusive einer Führung. Auf dem Gelände gibt es auch eine Kleinigkeit zu essen und Tee.

    Cu Chi – Ein idyllischer Rückzugsort wird zum Kriegsgebiet

    Cu Chi war ein Ort der Sommerfrische der Bewohner Saigons. Am Wochenende und während der Schulferien sammelten Familien hier unvergessliche Erinnerungen: Sie verbrachten ihre Zeit auf weiten Feldern, im Wald, am See.

    Als der Vietnamkrieg ausbrach, hatte dies jedoch ein Ende. Was viele nicht wissen: Nicht nur die Guerrilla-Kämpfer selbst versteckten sich in Tunneln, deren Eingänge im Wald unter Laub und Zweigen nahzu unsichtbar waren, sondern auch Tausende Bewohner von Cu Chi und der Umgebung. Sie bauten ein Tunnelsystem und brachten die Bevölkerung unter Tage in Sicherheit. Das Tunnelsystem enthielt Schlafräume, Lagerräume, eine Krankenstation und sogar ein Küche, um ihr Leben unter der Erde fortsetzen zu können.

    Cu Chi Tunnel – Die Halbtagstour

    Zu Beginn wurde ich in meinem Hotel abgeholt. Mit dem Minibus und etwa 20 anderen Reisenden ging es dann Richtung Nordwesten. Die Fahrt dauerte circa 90 Minuten.

    Nach einer guten Stunde haben wir einen Stopp eingelegt und uns eine Behindertenwerkstatt angeschaut, in der Dekoartikel hergestellt und lackiert werden. Ein Teil der Muster wird in Mosaiktechnik mit zerbrochenen Eierschalen hergestellt. Die kleinen Eierschalenstücke werden so angeordnet, dass sie Figuren darstellen. Danach wird alles lackiert und blitzblank poliert.

    Faszinierend! Und alles Handarbeit…

    Nach einer weiteren halben Stunde kamen wir dann am Eingang an. Der Guide bezahlte für unsere Tickets als Gruppe, sodass wir uns nicht in die Schlange stellen mussten. In meinem Preis war das Ticket mit inbegriffen, aber andere im Bus mussten dein Eintritt vor Ort zahlen. Schlussendlich sind sie damit sogar etwas günstiger weggekommen. Sie haben insgesamt nur 260.000 VND bezahlt.

    Danach wurden wir in den Wald geführt. Auf einer Lichtung blieben wir stehen und ich hatte kaum Zeit zu überlegen, was es hier zu sehen gibt, da öffnete unser Guide bereits ein Loch im Boden, das von Blättern bedeckt und nicht zu sehen gewesen war. Ein Mitarbeiter war sofort zur Stelle, um uns zu zeigen, um was genau es sich handelte: Es war ein Versteck im Boden für die Guerrilla-Kämpfer.

    Cu Chi Tunnels

    Entschuldige bitte, dass das Bild verwackelt ist. Ich hatte keine Zeit meine Kamera auf das geringe Licht einzustellen, so schnell war der Mitarbeiter im Boden verschwunden und wieder draußen.

    Wir wunderten uns, wie sich die Menschen die genauen Standorte dieser Verstecke merken konnten, aber den ehemaligen Städtern blieb nichts anderes übrig als sich nahezu jeden Baum im Wald einzuprägen. Da zeigt sich, dass der Mensch zu Außergwöhnlichem fähig ist, wenn es um Leben oder Tod geht.

    Wir liefen weiter. Vorbei an unscheinbaren Hügeln, die nur durch kleine Löcher, die als Belüftungssystem dienten, erkennen ließen, dass sich darunter viel mehr verbarg, als es aus unserer Perspektive den Anschein machte.

    Cu Chi Tunnels

    Durch Laub bedeckt, waren auch die Löcher nicht sichtbar. Ein ausgeklügeltes System sorgte zudem dafür, dass Schlangen, Ratten und Regen abgehalten wurden. Durch Gewürze und Chilischoten, die an den Löchern verteilt wurden, wurden Spürhunde von der Fährte abgebracht.

    Als nächstes gingen wir zu den Fallen. Angeblich dienten sie vor allem der Abschreckung und nicht dazu, den Feind in Massen zu töten. Verschiedene Vorrichtungen, die mich an Indiana Jones erinnerten, sollten den eindringenden Amerikaner aufspießen.

    Cu Chi Tunnels

    Während wir jede einzelne Falle erklärt bekamen, hörten wir die Schüsse immer deutlicher. Ich konnte mir bereits denken, was als nächstes kommen sollte: uns erwartete ein Schießfeld, auf dem man in sicherem Umfeld die Gewehre, die im Vietnamkrieg verwendet wurden, testen konnte. 600.000 VND (etwa 27 Euro) kostete ein Magazin und die Schlange war erschreckend lang.

    Ich habe weder geschossen, noch konnte ich näher rangehen, um ein Foto zu machen. Aber ich finde, es gibt Dinge, die muss man auch nicht fotografieren. Wir warteten also bei ständigen und etwas nervenden Schüssen darauf, dass wir endlich weitergingen.

    Als nächstes kam das Highlight: Wir durften in einen der Tunnel. Damals war er noch enger, aber er wurde erweitert, damit heute auch Touristen durchpassen. Die Menschen im Krieg haben sich auf dem Bauch robbend durch die Tunnel bewegt. Aber ich muss sagen, es war auch so schon beklemmend genug. Man konnte etwa alle 20 Meter aussteigen, was einige der anderen Gruppenmitglieder auch dankend annahmen, aber ich bin die ganzen 100 Meter durchgegangen. Sofern  man das tatsächlich gehen nennen kann.

    Cu Chi Tunnels

    Cu Chi Tunnels

    Ich leide wirklich nicht unter Klaustrophobie, aber der Gedanke, in diesem Tunnelsystem gefangen zu sein, war wirklich beängstigend. Ich war mehr als froh, nach einer gefühlten Ewigkeit die stickige, heiße Enge hinter mir zu lassen. Selten habe ich so geschwitzt und ich bin sicher, dass es nicht an der Hitze lag.

    Danach gab es einen kleinen „Snack“. Natürlich nicht irgendwas, sondern Tapioca-Wurzeln. Davon ernährten sich die Menschen aus Cu Chi tagelang, um nicht zu verhungern. Die Wurzeln und der Tee wurde für uns sogar in einer unterirdischen Küche zubereitet, wo dies auch die Guerrilla-Kämpfer taten.

    Zum Abschluss wurde uns ein Film gezeigt, der nochmal die Hintergründe beleuchtete.

    Cu Chi Tunnels

    Danach endete der Halbtagstour und wir kehrten nach Saigon zurück. Wir kamen gegen 19 Uhr zurück und wurden vor der Benh Thanh Food Street abgesetzt.

    Cu Chi Tunnel – Mein Fazit

    Es ist ein unangenehmes Thema. Ich persönlich setze mich nicht gerne mit Kriegen aus einander – das gebe ich zu. Aber es ist ein wichtiger Teil der Geschichte und Kultur Vietnams und ich finde es wichtig sich dem gegenüber nicht zu verschließen. Und wenn es nur aus Respekt den Vietnamesen gegenüber geschicht. Daher bin ich froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und mir diesen Ort mit eigenen Augen angesehen habe.

    Deine Barbara

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    Das Mekong Delta – Ein Tagesausflug zu Vietnams bekanntester Sehenswürdigkeit

    Das Mekong Delta – Ein Tagesausflug zu Vietnams bekanntester Sehenswürdigkeit

    Der Tagesausflug ins Mekong-Delta beginnt um 7:45 Uhr, als mich der Reiseleiter in der Lobby in einem Hotel in der Innenstadt von Saigon abholt.

    Ich schlafe sofort ein, nachdem ich meinen Sitzplatz im Kleinbus gewählt habe. Die Fahrt dauert etwa 90 Minuten und obwohl ich immer wieder kurz wach werde, döse ich gleich wieder weg und höre so den Reiseleiter kaum, als er über die Geschichte der Region spricht.

    Das Mekong Delta

    Der Fluss ist 4.220 km lang. Er entspringt der tibetischen Hochebene und fließt durch China, Laos, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Vietnam, wo er ins Südchinesische Meer mündet. Er ist der 12. längste Fluss der Welt und der größte in Südostasien.

    Das Mekong Delta hat rund 40.000 Quadratkilometer und 17 Millionen Einwohner, was einem Fünftel der Gesamtbevölkerung des Landes entspricht. Es ist das bevölkerungsreichste Gebiet Vietnams. Da der Fluss eine große Wasserquelle darstellt, gibt es in seiner Umgebung viele Reisfelder, sodass das Land einer der weltweit führenden Exporteure von Reis ist. Das Mekong Delta ist daher entscheidend für die Wirtschaft Vietnams.

    Der Guide spricht über den Krieg und darüber, dass das Mekong Delta Schauplatz von Guerillaangriffen war und für den Transport von Waffen und Lebensmitteln genutzt wurde.

    Tagestrip ins Mekong Delta

    Als wir an der Bootsstation My Tho ankommen, werfe ich einen ersten Blick auf den Fluss – er ist breit und hat tief braunes Wasser, durch das man nicht hindurchsehen kann. Zuerst nehmen wir ein Motorboot und sehen vier Inseln: Dragon, Unicorn, Tortoise und Phoenix.

    Day Trip Mekong Delta

    Day Trip Mekong Delta

    Wir halten auf einer der Inseln, wo wir einige lokale Köstlichkeiten probieren dürfen: Royal Jelly (ein Honigbienensekret), Erdnussbonbons und Früchte wie die vietnamesische Birne. Der Reiseleiter erklärt, wie Royal Jelly hergestellt wird und zeigt uns eine Wabe. Gleichzeitig schlürfen wir den köstlichen Grünen Tee mit viel leckerem und gesundem Honig. Einheimische Frauen laufen umher und verkaufen den Tee, den Honig, das Royal Jelly und die Süßigkeiten.

    Wir gehen weiter und nehmen wieder das Motorboot, um an einen anderen Ort zu gelangen. Von der Anlegestelle aus nehmen andere Gruppen ein von Pferden gezogenes Tuk Tuk. Ich bin froh, dass unser Reiseleiter motorisierte Tuk Tuks organisiert hat. Er sagt, dass die Pferde in einem schlechten Zustand und zu schwach sind, um Wagen mit vier Personen über die steinige Insel zu ziehen. Da kann ich ihm leider nur beipflichten.

    Day Trip Mekong Delta

    Day Trip Mekong Delta

    Day Trip Mekong Delta

    Auf der anderen Seite erwarten uns bereits Ruderboote. Einer nach dem anderen steigen wir in die kleinen Boote, die bis zu sieben Personen aufnehmen können. Dann beginnt der berühmteste Teil und wir gleiten langsam und lautlos durch das friedliche Wasser. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies noch vor wenigen Jahrzehnten der Schauplatz eines blutigen Krieges war.

    Day Trip Mekong Delta

    Day Trip Mekong Delta

    Ich halte Ausschau nach Krokodilen, obwohl uns gesagt wurde, dass es keine mehr gebe. Aber ich kann nicht anders und vermute sie in Palmenblättern und im Schatten liegend. Zu gut würden sie in diese Umgebung passen.

    Day Trip Mekong Delta

    Aber die einzigen Krokodile, die noch übrig sind, sitzen in tiefen Becken auf der Insel, um ihre wilde und rohe Natur zu demonstrieren. Eigentlich sehen sie aus, als seien sie gar nicht echt. Sie liegen unbeweglich in der Sonne. Kaum wird ein Fisch in das Becken gehalten, beweisen sie jedoch ihre Stärke und ihren „Biss“. Ich schwanke zwischen Angst, Demut und Mitleid.

    Die Urzeitechsen sind Teil von einer Art Minizoo, in dem Tiere gezeigt werden, die früher im Mekong Delta lebten: Krokodile, Frösche und Schlangen. Ich mag die Praxis nicht, Tiere in Gefangenschaft zu halten, also nutze ich die Zeit lieber, um mit den anderen Leuten in meiner Gruppe ins Gesrpäch zu kommen. Dann geht es wieder auf das Motorboot, das uns zurück zum Festland bringt, wo unser Minibus bereits auf unsere Rückkehr wartet.

    Day Trip Mekong Delta

    Day Trip Mekong Delta

    Der letzte Halt ist ein Geschenk. Zumindest sagt das unser Reiseleiter. Ich habe keine Ahnung, ob andere Gruppen ihren Tagesausflug ins Mekong Delta auch hier beenden. Aber er sagt, dass kein anderer Guide die Leute dorthin bringt. Es handelt sich um eine Pagode mit mehreren Buddha-Statuen – ein schöner Ort, der den perfekten Abschluss eines wunderbaren Tages bildet.

    Vinh Trang pagoda

    Vinh Trang pagoda

    Vinh Trang pagoda

    Wenn du die Chance hast, an der Vinh Trang Pagode vorbeizuschauen, dann tu es!

     

    Wie kommst du ins Mekong Delta?

    Der einfachste Weg ist, eine Tour zu buchen. Da ich mit einem Freund aus Deutschland unterwegs war, haben wir uns für diese Option entschieden. Du kannst zwischen einer 1-, 2-, oder 3-tägigen Tour wählen. Ich war auf einem Tagesausflug ins Mekong Delta, der 500.000 VND gekostet hat, etwa 20 Euro.

    Im Preis enthalten waren:

    Die Fahrt im Minibus mit einer Gruppe von maximal 20 Leuten

    Die Fahrt mit dem Motorboot von My Tho zu den vier Inseln

    Die Fahrt mit dem Ruderboot durch die kleinen Nebenarme des Mekong Delta

    Das Mittagessen aus lokalen Gerichten (auf Anfrage aus vegetarischen Speisen)

    Wie bereits erwähnt, dauert die Fahrt nur 90 Minuten. Wenn der Fahrer die Nationalstraße statt der Autobahn nimmt, sind es zwei Stunden pro Strecke. Anscheinend sieht man die Reisfelder jedoch nur auf dem langsameren Weg, so dass es sich lohnen könnte, die Nationalstraße zu nehmen.

    Alternativ kannst du auch eine eigene Reise organisieren und zum Beispiel mit dem Motorrad fahren. Dann kannst du die Reisfelder genießen und so lange im Mekong Delta bleiben, wie du möchtest.

     

    Mein Fazit

    Das Mekong Delta steht schon seit geraumer Zeit auf meiner Wunschliste und ich bin wirklich froh, dass ich es endlich geschafft habe, den Tagesausflug zu machen. Es war interessant, den Fluss mit seinen kleineren Armen, mit den Inseln und mit seiner Geschichte mit meinen eigenen Augen zu sehen.

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    Die Sticky Waterfalls – Ein Ausflug zu den Bua Tong Wasserfällen

    Die Sticky Waterfalls – Ein Ausflug zu den Bua Tong Wasserfällen

    Die Sticky Waterfalls stehen auf meiner Bucket List, seit ich Chiang Mai zum ersten Mal besucht habe. Sie heißen eigentlich Bua Tong Wasserfälle, was „goldene Blume“ bedeutet.

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    Was sind die Sticky Waterfalls?

    Normalerweise sind Wasserfälle rutschig, diese sind es nicht. Anstelle von sprudelndem Wasser und glatten Oberflächen haben sie griffige Felsen, die es ermöglichen, den Wasserfall rauf und runter zu klettern. Wie ist das möglich? Dank der Ablagerung von Mineralstoffen sind die Wasserfälle hart und rutschfest. Nichts haftet daran – keine Algen, kein glitschiges Moos. Überall gibt es Seile, die dabei helfen, den Wasserfall zu erklimmen.

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    Bei den Sticky Waterfalls angekommen, bist du auf dem Gipfel des Berges mitten im Wald mit einem fantastischen Blick auf den Dschungel.

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    Es gibt drei Ebenen. Die erste hat einen Picknickplatz und einige kleine Becken. Sie sind nicht groß genug, um zu schwimmen, aber man kann sich etwas abkühlen, die Füße im Wasser baumeln lassen oder einfach ein paar Fotos machen.

    Von dort aus führen Holztreppen zur nächsten Ebene – für den Fall, dass du nicht klettern möchtest.

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    Die unterste Ebene erreichst du nur, wenn du kletterst. Das habe ich leider nicht getan, weil ich schon etwas spät dran war und keine Badesachen mitgenommen hatte. Ich saß daher einfach auf einem Baum und habe den Sonnenuntergang genossen.

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    Ein paar allgemeine Infos

    • Öffnungszeiten: 8 Uhr bis 17 Uhr
    • Anfahrt von Chiang Mai: ca. 1 Stunde
    • Lage: Nördlich von Chiang Mai im Si Lanna National Park

    Nördlich von Chiang Mai gelegen, brauchst du etwa eine Stunde mit dem Scooter bis du an den Sticky Waterfalls bist. Sie sind Teil des Si Lanna National Park, der eine Fläche von 1,5 Hektar einnimmt. Obwohl es diesen Nationalpark seit 1994 gibt, ist er noch immer ein kleiner Geheimtipp.

     

    Was du mitbringen solltest

    • Badesachen
    • Handtuch und Wechselkleidung
    • Kamera
    • Wasserschuhe
    • Toilettenpapier

    Da ich kein kaltes Wasser mag und keine Badesachen dabei hatte, habe ich die Wasserfälle nicht bestiegen. Aber ich habe gesehen, wie andere das gemacht haben. Bring also auf jeden Fall deine Badesachen und am besten auch Schuhe mit, die du im Wasser tragen kannst. Auch wenn du sie nicht brauchst, um nicht abzurutschen, ist es definitiv bequemer und die Gefahr für Schürfwunden und Kratzer ist geringer. Direkt neben den Wasserfällen gibt es zwei Hütten mit Toiletten. Toilettenpapier gibt es keines, also bring es mit, falls du welches brauchst.

    Die Locals kommen hier meistens für ein Picknick her… Also tu es ihnen doch gleich und bring Snacks und Getränke mit. Es gibt einige Tische und genügend Platz, um eine Picknickdecke aufzuschlagen. Falls du kein Essen mitbringen möchtest, kannst du auch an den Ständen am Eingang was kaufen – ich hatte ein leckeres Pad Thai und einen Smoothie. Neben dem Picknickplatz gibt es kleine Becken mit kristallklarem Wasser, in denen Kinder planschen können.

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    So kommst du zu den Sticky Waterfalls

    Der einfachste Weg zu den Bua Tong Wasserfällen ist mit dem eigenen Roller. Pro Tag bezahlst du zwischen 200 und 350 Baht, je nach Größe und Leistung. Für eine monatliche Miete zahlst du zwischen 2.000 und 3.000 Baht. Beachte jedoch, dass es viele Polizeikontrollen gibt und du ohne internationalen Motorrad-Führerschein einen Strafzettel bekommst. Die Geldstrafe beträgt in der Regel 500 Baht. Du kannst bis zu 200 Baht runter handeln, da das der Preis ist, den du direkt auf der Polizeiwache zahlen würdest. Einmal bezahlt, kannst du mit dem Strafzettel drei Tage lang fahren, ohne eine weitere Geldstrafe zu fürchten.

    Wenn du keinen Roller mieten möchtest, hast du drei Möglichkeiten:

    #1 Mach eine Tour. Du kannst ganz bequem von Chiang Mai aus eine eine Tour zu den Sticky Waterfalls buchen und den Badespaß zusammen mit einer kleinen Reisegruppe genießen.

    #2 Buch einen Fahrer. Sprich einfach mit deinem Fahrer, wenn du mal mit Grab fährst. Die meisten Fahrer freuen sich, wenn sie für eine Tagestour gebucht werden. Ein ganzer Tag kostet in der Regel ca. 3.000 Baht und wenn du den ganzen Tag Zeit hast, kannst du den Ausflug zu den Wasserfällen ganz einfach mit einem Besuch des Doi Suthep kombinieren.

    #3 Miete ein Songthaew. Die Pick-Up-ähnlichen Autos, die auch als Red Cars bezeichnet werden, können bis zu 10 Personen aufnehmen. Frag einfach einen Fahrer, ob er für einen Ausflug zur Verfügung steht. Vier Stunden sollten ausreichen. Die Preise variieren und hängen auch davon ab, wie viele Personen teilnehmen. Am Ende kostet der Ausflug wahrscheinlich etwa 200 bis 300 Baht pro Person, wenn du mindestens fünf Personen zusammen bekommst.

    Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

    Mein Fazit

    Die Sticky Waterfalls sind einen Ausflug absolut wert. Auch wenn du nur ein paar Stunden Zeit hast, lohnt es sich, denn die Sticky Waterfalls sind wirklich eine einzigartige Naturerfahrung.

    Und als letzter Tipp: Ich war am späten Nachmittag dort. Da die meisten Besucher den Wasserfall erklimmen und ins Wasser wollen, tun sie das tagsüber. Zum Sonnenuntergang wurde es dafür etwas zu kalt. Wenn du, so wie ich, dort mehr oder weniger aalleine sein möchtest, dann plane gegen 16 Uhr dort zu sein. Viel Spaß!

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