Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne

Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne

Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich habe grundsätzlich eine ellenlange Leseliste, die irgendwie nicht mehr kürzer wird. Als Teenager war ich eine echte Leseratte und man traf mich quasi immer mit einem Buch in der Hand an. Aber spätestens seit ich selbst Bücher schreibe, kommt das Lesen viel zu kurz. Dennoch versuche ich, so viel wie möglich aufzunehmen – sei es durch physische Bücher, E-Books oder Hörbücher. Daher habe ich nun für diese schwierige Zeit ein paar Lesetipps zusammengestellt. Ich hoffe, da ist auch für dich etwas dabei!

Reisebücher

Da Barbaralicious vor allem ein Reiseblog ist und bleibt, lege ich mal los mit der Kategorie Reisebücher. Wie du dir vorstellen kannst, liebe ich es, mich von Autoren auf Reisen mitnehmen zu lassen und durch sie entweder mir bekannte Orte durch ihre Augen noch einmal zu bereisen oder neue Orte zu entdecken. Beides mag ich gleichermaßen. Wobei ich sagen muss, dass ich mittlerweile lieber zugreife, wenn es um Orte geht, die ich bereits kenne. So wird meine Bucket List nicht länger…

 

Reiseromane

Hier kommen ein paar Empfehlungen für Reiseromane. Die hier aufgeführten Reiseromane sind alle autobiographischer Natur. Der Autor bzw. die Autoren haben haben sich alle auf eine oder mehrere Reisen begeben und dann darüber ein Buch geschrieben. Die Autoren der ersten beiden Bücher kenne ich sogar persönlich:

 

Reiseführer

Reiseführer klingt erstmal eher trocken. Aber heutzutage gibt es echt tolle Reiseführer, die witzig und spannend gemacht sind. Vielleicht ist ja einer für eine Region dabei, die dich interessiert. Und bedenke, dass du in nächster Zeit vielleicht vor allem das erkunden wirst, was sich bei dir vor der Haustür befindet. Da kommt ein cooler Reiseführer doch eigentlich gerade recht, oder?

 

Reiseratgeber

Reiseratgeber können zu ganz unterschiedlichen Themen rund ums Reisen Hilfestellungen geben. Das können Tipps zu verschiedenen Stilen des Reisens sein oder aber zu einer bestimmten Destination.

 

Sachbücher

Ich muss zugeben, es hat lange gedauert, bis ich mich mit Sachbüchern angefreundet habe. In meiner Jugend habe ich vor allem Belletristik gelesen und Sachbücher nur in die Hand genommen, wenn ich sie für Schule bzw. Uni lesen musste. Meine Liebe zu Sachbüchern fing erst in dem Jahr an, in dem ich Nomadin wurde. Das erste Sachbuch habe ich von jemandem in die Hand gedrückt bekommen, den ich eigentlich gar nicht kannte. Ein Freund einer Freundin, die mich auf ein Stadtfest mitnahm, weil ich wegen Herzschmerz nur noch zuhause saß. Das Buch, das im Folgenden wahrscheinlich sogar mein Leben verändert hat, habe ich unter Persönlichkeitsentwicklung angeführt: Die Entscheidung liegt bei dir.

Aber nach und nach haben auch andere Genres Einzug in mein Leben bzw. in meine E-Book- und Hörbuch-Mediathek gefunden. Und darüber bin ich heute sehr froh. Denn sie haben mir viel beigebracht und mich gedanklich viel begleitet.

 

Achtsamkeit & Law of Attraction

Mit dem Thema Achtsamkeit habe ich mich tatsächlich erst sehr spät angefangen aus einander zu setzen. Bewusst habe ich das erst seit meinem Aufenthalt im Buddhistischen Kloster Wat Pa Tam Wua getan. Mit dem Law of Attraction hingegen habe ich mich schon früher angefangen zu beschäftigen.

 

Persönlichkeitsentwicklung

Auch mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung habe ich mich erst spät angefangen aus einander zu setzen. Vor mittlerweile drei Jahren begann ich ein Life Coaching mit Nik von Life Athletics, was für mich der Startschuss war. Ich fing an, an mir zu arbeiten und mich mehr zu analysieren. Der Höhepunkt dieses Prozesses war bisher meine Teilnahme an dem Event Unleash the Power Within von Tony Robbins.

 

Business

Wer eine Runde Motivation oder gar einen Tritt in den Allerwertesten braucht – vor allem als Selbstständiger – ist mit den folgenden Büchern sehr gut beraten. Abgesehen natürlich von der 4-Stunden Woche, die jeder digitale Nomade kennt, haben mich The 10X Rule und Expert Secrets stark geprägt. Beide habe ich zudem gelesen, während ich in Singapur war – einem Ort, an dem Geld und beruflicher Erfolg eine zentrale Rolle spielen. Das hat mich schon sehr gepusht.

 

Biografien

Biografien können eine echte Inspiration sein und sind eine tolle Abwechslung zwischen den anderen Sachbüchern. Meine Favoriten sind diese hier:

 

Andere Sachbücher

Sachbücher, von denen ich nicht wusste, in welche Kategorie ich sie hätte packen sollen, habe ich nun hier aufgelistet:

 

 

Belletristik

Wie bereits zuvor erwähnt, habe ich mehr als zwei Drittel meines Lebens so gut wie nur Belletristik gelesen. Und bis heute liebe ich Romane und ziehe sie häufig einem Sachbuch vor. Je nach Stimmung…

 

Historischer Roman

Geschichten, die mich durch die Zeit reisen lassen, haben mir schon immer besonders gut gefallen. Ob Pompeji, Atzteken oder Titanic… Ich habe Bücher verschlungen, die mir historische Ereignisse im Rahmen von Charakteren geschildert haben, die mich auf ihre Abenteuer mitgenommen haben.

  • Alles von Ken Follett – Ken Follett hatte seinen Durchbruch mit dem Beginn der Kingsbridge-Serie Die Säulen der Erde*. Ich habe seine Bücher aber schon vorher gelesen und geliebt, auch wenn er bis dahin eher Kriminalgeschichten bzw. Thriller geschrieben hat. Ein paar Jahre später schrieb er dann die Jahrhundert-Sage beginnend mit Sturz der Titanen*.
  • Der Junge, der Träume schenkte*, Das Mädchen, das den Himmel berührte* und Das Kind, das nachts die Sonne fand* von Luca di Fulvio – Die Charaktere der Bücher des italienischen Autors leben zumeist im italienischen Mittalter und die Geschichte beginnt, wenn sie noch Kinder sind. Sehr spannend und oft bewegend!
  • Alles von Ildefonso Falcones – Die Kathedrale des Meeres* ist mir während meines Spanischstudiums in die Hand gefallen und seit dem waren die Bücher von Ildefonso Falcones Pflichtlektüre für mich.
  • Die Cole-Trilogie und Der Medicus von Saragossa von Noah Gordon*
  • Das Geisterhaus* und Isabel Allende generell

 

Romantik

Und manchmal habe ich auch gerne ein Buch, das mir Pipi in die Augen treibt. Da habe ich eine ganze besondere Lieblingsautorin:

  • Alles von Jojo Moyes* – Jojo Moyes war für mich eine absolute Entdeckung. Ihre Geschichten sind kreativ und die Charaktere intelligent. Meistens stehen Frauen im Mittelpunkt. Auch von ihr habe ich mittlerweile alles gelesen. Das bekannteste Buch Ein ganzes halbes Jahr* hat sogar noch zwei Nachfolger, die nicht minder spannend und rührend sind. Ein absolutes Muss für alle, die gerne Sentimentalität mit Niveau wollen.
  • Alles von Kevin Kwan* – Kevin Kwan ist ein singapurischer Schriftsteller, der eine Trilogie über reiche Familien in Singapur und Asien geschrieben hat. Crazy Rich Asians*, Crazy Rich Girlfriend* und Rich People Problems* sind weltberühmt geworden und das nicht erst, seit der Verfilmung von Crazy Rich Asians* (die ich dreimal gesehen habe – herrlich zu hören, wie einige Charaktere Singlish sprechen). Ich liebe die Trilogie und die Charaktere und kann sie nur jedem empfehlen, der es romantisch mag und der sich in die asiatische High Society weglesen möchte.
  • Die Insel der ewigen Liebe* – Ein romantischer und magischer Roman, der in Kuba spielt, den ich ebenfalls in meinem Studium kennengelernt habe.
  • Zwei an einem Tag* – Ein romantischer Roman von David Nicholls, bei dem ich geweint habe, als gäbe es kein morgen mehr.

 

Komödie

 

Krimi, Action & Thriller

  • Alles von Nele Neuhaus* – Nele Neuhaus schreibt vor allem die Taunus-Krimis, also eine Krimiserie, die in der Gegend spielt, in der ich aufgewachsen bin und in der mein Vater noch immer lebt. Das erste Buch aus der aktuell 9-teiligen Reise ist Eine unbeliebte Frau*. Diese sind aber auch spannend, wenn du nicht aus dem Taunus kommen solltest. Davon bin ich überzeugt. Außerdem hat sie Unter Haien* veröffentlicht, was nicht minder spannend ist, aber in New York spielt. Davon gibt es mittlerweile einen zweiten Teil, der sich schon in meiner Mediathek befindet, den ich aber noch nicht gelesen habe. Außerdem hat sie unter ihrem Mädchennamen Löwenberg eine Reihe gestartet, die man wohl am besten als Jugendkrimis bezeichnen könnte. Das erste Buch Sommer der Wahrheit* habe ich auf meiner Weltreise gelesen.
  • Der Name der Rose* – Der Name der Rose ist einer der größten literarischen Erfolge und gleichzeitig ein historischer Roman sowie eine Kriminalgeschichte. Ich habe auch noch andere Bücher von Umberto Eco wie Der Friedhof in Prag* und Das Foucaultsche Pendel* gelesen. Generell ist Eco ein bisschen schwere Kost, aber wenn du beim Lesen nicht einfach abschalten willst und auch vor Weltliteratur nicht zurückschreckst, kann ich sie dennoch empfehlen.
  • Alles von Dan Brown* – Ja, bei Illuminati* und Co. scheiden sich die Geister. Ich mochte die Bücher aber von Anfang an und fand die Hintergründe sehr spannend. Zudem reisen die Charaktere Dan Browns hin und her, um die Rätsel zu lösen. Natürlich gefällt mir das und ich freue mich, wenn ich so von mir bereiste Orte aus einer völlig neuen Perspektive entdecke.
  • Alles von Ken Follett* – Die beiden Historientrilogien von Ken Follett (Die Kingsbridge-Romane und die Jahundert-Saga) sind deutlich bekannter, denke ich. Aber bereits davor hat Ken Follett einige Bücher geschrieben, die im Bereich Action und Thriller anzusiedeln sind und meist im 20. Jahrhundert spielen. Und da ich seine Geschichten immer spannend fand, habe ich mir vor vielen, vielen Jahren vorgenommen, alle seine Bücher zu lesen. Das habe ich geschafft. Zu meinen Favoriten gehören Das zweite Gedächtnis* oder Der dritte Zwilling*.
  • Frank Schätzing – Von seinen zehn Büchern habe ich bisher nur drei gelesen: Der Schwarm*, Limit* und Breaking News*. Die Tyrannei des Schmetterlings* liegt jedoch bereits in meinem Bücherregal. Frank Schätzings Bücher sind mitreißend und trotz ihrer Länge nicht langweilig. Zudem sind sie voller Hintergrundwissen zu verschiedenen Themen und daher sind auch diese Bücher nicht unbedingt die typische Gute-Nacht-Lektüre.

 

Fantasy

Vampire, Drachen, Zauberer und Co. sind nicht für jeden was. Ich persönlich habe mich immer gerne in diesen fremden Welten verloren, auch wenn ich in diesem Genre wählerischer bin als in anderen.

  • Game of Thrones* – Berühmt geworden durch die Serie, ist Game of Thrones ein wahres Epos. Leider ist es immer noch nicht fertig und der Autor George R. R. Martin lässt sich Zeit mit den letzten Bänden.
  • Die Twilight-Saga* – Vampire und Werwölfe sind die klassischen Protagonisten von Fantasy-Romanen. Diese bietet die Twilight-Saga ihren Lesern. Mir haben die Bücher gefallen (besser als die Filme!) und ich hätte auch noch mehr gelesen, wenn Stephenie Meyer mehr geschrieben hätte.
  • Die Eragon-Saga* – Der Film kam zwar leider nicht so gut an, aber die Buchreihe von Christopher Paolini war ein ziemlicher Erfolg. Ich persönlich war traurig, als es vorbei war und ich nicht weiter mit Eragon mitfiebern konnte.
  • Die Tintenherz-Saga* – Tintenherz ist eine fantastische Welt, in die die Autorin Cornelia Funke uns Leser mitnimmt. Spannend und rührend zugleich!
  • Harry Potter* – Ich weiß, es gibt viele, die die Harry Potter-Bücher nicht mal mit der Kneifzange anfassen würden. Ich mochte sie aber und hab sie sogar gleich in mehreren Sprachen gelesen. Jetzt weiß ich was Besen, Zauberstab und Tinte in vier Sprachen heißt…
  • Alles von Walter Moers* – Hier bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich in diese Rubrik gehört, aber es spielt in einer Fantasiewelt mit Fantasiecharakteren, sodass ich denke, dass die Bücher von Walter Moers hier am besten passen. Mein Favorit: Die Stadt der träumenden Bücher*. Spannend, lustig und was für den Kopf!

 

Mein Fazit

Wie du siehst, wenn es um das Genre von Büchern geht, bin ich nicht allzu wählerisch. Wenn mir aber ein Autor gefällt, dann lese ich mich am liebsten durch alles, was er oder sie geschrieben hat.

Wie ist das bei dir? Bist du eine Leseratte? Liest du gerne verschiedene Genres oder bleibst du grundsätzlich bei einem? Liest du dich wahllos durch Bücherregale oder bist du lieber deinem Lieblingsautor treu?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

 

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Geschichten aus Thailand – Rezension

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WERBUNG

Diesen Monat hatte ich eine Kooperation der anderen Art: Ich freue mich, dir heute Geschichten aus Thailand vorstellen zu dürfen. Das Buch beziehungsweise Hörbuch ist im HELLER VERLAG erschienen und von dem mittlerweile verstorbenen Bauingenieur Günther Ruffert geschrieben worden. Die bereits vierte Auflage ist nach seinem Tod erschienen und wurde von Susi Heller überarbeitet, damit jene Details, die nicht zeitlos sind, sondern sich mittlerweile geändert haben, dennoch stimmig sind. Den humorvollen Ton hat sie beibehalten können, sodass der Lese- bzw. Hörspaß erhalten bleibt.

Der Autor Günther Ruffert

1927 in Essen geboren, kam Günther Ruffert in den 60er-Jahren nach Thailand. Er war Bauingenieur und beschäftigte sich während seiner Aufenthalte stark mit seinen Gastgebern. Er studierte ihre Art zu Leben und zu denken und lernte Thai. Als er das Rentenalter erreichte, machte er das Land des Lächelns zu seiner Heimat und lebte fortan in einem Dort im Nordosten des Landes an der Grenze zu Kambodscha in einer Region namens Isan.

Neben Büchern über Thailand (Geschichten aus Thailand ist nur eines seiner Bücher) hat er in Magazinen über seine Erfahrungen mit Land und Leuten berichtet. Auch in seiner Kolumne „Ein Fenster zum Isan“ kannst du erkennen, wie er mit Witz und Charme, aber auch Verständnis über die Thais und ihre Eigenarten schreibt. Seine Themen umfassen alles, was mit Leben, Alltag und Kultur ganz allgemein zu tun haben.

2010 verstarb er im Alter von 82 Jahren in seiner Wahlheimat.

 

Das Buch Geschichten aus Thailand

In 34 Kapiteln und auf 184 Seiten beschreibt Günther Ruffert die Mentalität der Thais anhand verschiedener kleiner Anekdoten aus seinen vier Jahrzehnten in Thailand. Schon beim Lesen des Textes auf dem Buchrücken wird klar, dass wir uns bei der Lektüre darauf einstellen können, viel zu schmunzeln, zu lächeln, aber auch herzhaft zu lachen:

Kein Thai wird je verstehen, warum sich diese verrückten Europäer möglichst nackt in die pralle Sonne legen, wo doch in Thailand jedes kleine Kind schon lernt, dass man sich der sengenden Tropensonne so wenig wie möglich aussetzt. Umgekehrt fällt es den Europäern schwer, die für Thais so selbstverständlichen und allgegenwärtigen Geister zu begreifen, die doch ganz wesentlich alle Geschicke der Menschen beeinflussen. Man muss sich gut mit ihnen stellen, ihnen opfern und vor allem – sie ernst nehmen!
Mit viel Einfühlungsvermögen beschreibt der Autor in mehreren Kurzgeschichten diese und andere Differenzen zwischen östlicher und westlicher Welt sowie Stärken, Schwächen, Sitten, Gebräuche und Mentalität der Thais.

„Thais leben für das Heute, nicht für das Morgen und schon gar nicht für das Jenseits.“

Es fällt mir richtig schwer zu sagen, welche Kapitel mir am besten gefallen haben. Wahrscheinlich die mit den lustigsten Anekdoten wie zum Beispiel jene, wo die thailändische Frau eines deutschen Barbesitzers, die den Geist des verstorbenen Geschäftspartners ihres Ehemannes mit Leberwurst besänftigen wollte. Ärger auf jeder nur denkbaren Seite war hier vorprogrammiert. Dennoch konnte ich als Leser nicht anders als beinahe Tränen zu lachen.

 

Das Hörbuch Geschichten aus Thailand

Solltest du – wie ich – lieber zum Hörbuch greifen wollen, um zum Beispiel deine Augen zu schonen, kannst du dir Günther Rufferts Bestseller auch in 290 Minuten zu Gemüte führen. Leider ist das eine gekürzte Version. Das Hörbuch ist auf vier CDs aufgeteilt worden und hat mir meine letzte Fahrt nach Palermo versüßt.

Gelesen wird Geschichten aus Thailand von Henk Flemming, der es versteht, den Worten Leben einzuhauchen. Hörproben gibt es auf der Seite von My Thai Books. Alternativ kannst du auch gleich hier in eine der Geschichten reinhören:

Mein Fazit

Geschichten aus Thailand ist spannend geschrieben und als Hörbuch lebendig gesprochen. Ich habe mich köstlich amüsiert und wie nebenbei auch noch ganz viel über Thais und Thailand gelernt. Auch nach mittlerweile gut sechs Monaten, die ich im Land des Lächelns verbracht habe, war mir vieles neu. Bei einigen Anekdoten war ich mir nicht sicher, ob das so auch im heutigen Chiang Mai passieren würde, da seine Erfahrungen vor allem auf seinem Leben im ländlichen Thailand beruhen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sie die Kultur und Mentalität der Thais widerspiegeln.

Ich werde es mir nun zum Beispiel zweimal überlegen, ob ich im 7/11 oder im Restaurant immer und immer wieder den Wai mache – das ehrwürdige Zusammenfalten der Hände – und demütig khop khun-kah sage, so häufig die Worte meinen Mund nur verlassen können. Mir war nicht bewusst, dass das für Thais unheimlich befremdlich ist. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass sich die 7/11-Mitarbeiter in Bangkok, Chiang Mai oder Koh Samui bereits an die mit strahlendem Lächeln Danke sagenden Touristen gewöhnt haben, die unheimlich stolz sind, dass sie sich drei Worte auf Thai merken können – da schließe ich meine Wenigkeit übrigens mit ein.

Alles in allem war es also ein erhellendes und amüsantes Hörvergnügen, das ich Thailand-Liebhabern und solchen, die es werden wollen, uneingeschränkt empfehlen kann.

Deine Barbara

PS: 

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Boarderlines von Andreas Brendt

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Boarderlines – Worum geht es?

Boarderlines* ist ein autobiographischer Reiseroman. Andi ist Student. Er mag sein Leben und ist eigentlich zufrieden. Als ein Freund ihm vorschlägt nach Bali und Australien zu reisen, ist Andi sofort dabei, ohne zu wissen, was dabei auf ihn zukommt.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten verliebt er sich in das Surfen und entwickelt schnell einen großen Ehrgeiz, besser zu werden. Er spart nach seinem Urlaub jeden Cent, um weitere Auslandsaufenthalte finanzieren zu können und fährt zu den bekanntesten Surfspots der Welt.

Vor allem nach Bali zieht es ihn immer und immer wieder. Dort möchte er mit den ganz Großen surfen.

Neben seinen Surfabenteuern berichtet Andi ehrlich und offen von den vielen Erlebnissen, von den Menschen, die er kennengelernt hat, von den Mädchen, in die er sich verliebt hat, und den Gebräuchen der jeweiligen Länder, die er erkundet.

Ihn plagt jedoch immer wieder der Gedanke, ob es nicht doch die richtige Entscheidung wäre, in die Heimat zurückzukehren und einen richtigen Job anzunehmen. Immerhin hat er studiert und einen guten Abschluss gemacht, sodass sich sein Gewissen immer wieder zu Wort meldet.

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Der Schreibstil von Andreas Brendt

Der Autor schreibt in Boarderlines auf eine lockere und witzige Art, die das Lesen des Buches einfach machen. Durch die immer wieder eingeflochtenen Geschichten wird es nie langweilig und man kann sich wunderbar in ihn hineinversetzen.

 

Boarderlines und meine eigenen Erlebnisse

An vielen Stellen musste ich an meine eigenen Erlebnisse denken und einige Stellen habe ich mit meinen Erfahrungen zu vergleichen versucht. So zum Beispiel meine Zeit in Sri Lanka, auch wenn ich selbst ja nicht surfe. Aber die Freundlichkeit der Menschen, die er beschreibt, durfte auch ich kennenlernen. Wenn du mehr von meinen Abenteuern lesen möchtest, lies mal in „Meine Weltreise – Ein Traum wird wahr“ rein!

 

Deine Barbara

PS: Der mit einem Sternchen (*) markierte Link ist ein Affiliate Link. Lies hier nach, was das ist.

PPS: Andreas Brendt hat mir das Buch kostenfrei für die Rezension zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

 

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„ Weit weg und ganz nah “ von Jojo Moyes

Jess Thomas hat alles andere als ein leichtes Leben. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt und zieht nun die gemeinsame Tochter Tanzi und seinen Sohn Nicky allein auf. Zu allem übel steuert er keinen Cent zu ihrem Leben bei. Deswegen hat sie mehrere Jobs. Dennoch reicht es nur geradeso zum Überleben und Geldsorgen prägen jeden ihrer Tage.

Tanzi liebt nichts mehr als die Mathematik. Und die einzige Möglichkeit, sie auf eine Privatschule zu schicken, auf der sie nicht gemobbt, sondern ihrem Talent entsprechend gefördert werden würde, ist, nach Schottland zu fahren und sie an einer Matheolympiade teilnehmen zu lassen. Verschiedene Zwischenfälle sorgen dafür, dass Jess mit ihrer kleinen Familie im Auto des erfolgreichen Geschäftsmannes Ed Nicholls landet, für den sie normalerweise das Ferienhaus putzt.

Dieser erlebt selbst nicht seine besten Tage. Eine Klage wegen Insiderhandels droht, seine Karriere und sein Leben zu zerstören.

Es kommt zu einer ereignisreichen Fahrt von der britischen Küste nach Schottland, bei der sich die Protagonisten langsam näher kommen.

 

„ Weit weg und ganz nah “ folgt den anderen Bestesellern von Jojo Moyes dahingehend, dass die Protagonistin nicht wie andere Protagonistinnen in Liebesromanen ist. Es ist keine junge Frau, die ihre akademische Karriere erfolgreich gemeistert hat, in Sachen Liebe hingegen völlig erfolglos war. Die Protagonistinnen von Jojo Moyes sind zwar auch jung und suchen nach der großen Liebe, aber sie arbeiten eher in einem Kaffeehaus oder eben – wie Jess – als Putzfrau und kommen aus ärmlichen Verhältnissen. Aber vor allem haben sie ein riesengroßes Herz.

Ich habe diese Liebesgeschichte als Hörbuch gehört. Wahrscheinlich war es auch gar nicht so schlecht, nicht lesen zu müssen, denn ich hatte mehr als nur einmal Tränen in den Augen. „ Weit weg und ganz nah “ ist nicht klischeehaft, nicht kitschig. Es ist einfach eine romantische Geschichte, die auf diese oder ähnliche Weise jedem von uns geschehen könnte und uns alle lehrt, das Gute im Menschen zu suchen.

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