Meine 10 Learnings von der DNX

In den letzten Tagen wurde es ein bisschen still um mich. Das liegt daran, dass ich vollkommen in die Welt der digitalen Nomaden eingetaucht war: Ich habe nämlich an der DNX, der ersten Konferenz für digitale Nomaden, teilgenommen.

Auf Twitter war ich zwar recht fleißig, aber die anderen Kanäle habe ich etwas vernachlässigt. Jetzt erhältst Du einen kleinen Überblick.

Alles begann am Donnerstagabend mit dem ersten Film über digitale Nomaden „Deutschland zieht aus“, für den ich ein Premiumticket erworben hatte. Dies beinhaltete außer der Eintrittskarte zum Film das eBook zum Film. Sobald ich das E-Book gelesen habe, werde ich darüber berichten!

Schon am Filmabend begann das Netzwerken, das für mich das wichtigste am ganzen Event war. Hinter dem Kino gab es einen kleinen, gemütlichen Biergarten, in dem ich zum ersten Mal Kontakt zu anderen digitalen Nomaden aufnehmen konnte. Schon dabei kam ich zu meinem ersten Learning:

#1: Umgib dich mit Gleichgesinnten!

 

Auch während des Mainevents war das immer wieder Thema: Umgib dich mit Leuten, die die Welt sehen, wie du sie siehst. Lernt von einander, tauscht euch aus und helft euch! Denn digitale Nomaden sind meist Solopreneure! Sie kämpfen sich im Großen und Ganzen allein durchs Leben. Selbst wenn ihr euch nicht zu einem Team zusammentut, könnt ihr vielleicht trotzdem gegenseitig eure Softskills nutzen.

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Am nächsten Tag ging es mit einem Frühstück weiter. Und damit kommen wir auch schon zu Learning #2:

#2: Sei in der Community aktiv!

 

Schon am Vorabend hat sich ein leichtes Bild abgezeichnet, das beim Frühstück noch deutlicher wurde: Ich war in den Wochen vor dem Event recht aktiv in den entsprechenden Gruppen auf Facebook, bei Twitter, in den Foren. Viele sind daher auf mich zugegangen, haben mich angesprochen: Du bist doch die Barbara!

Das macht den Einstieg leichter und gibt dir gleich ein gutes Gefühl!

Danach ging es dann endlich richtig zur Sache: Ich hatte mich für den Workshop Selbstmarketing mit Tim Chimoy von Earthcity, einem der bekanntesten digitalen Nomaden Deutschlands, angemeldet.

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Das erste Learning aus dem Workshop:

#3: Du musst nicht alles wissen, um ein Experte zu sein!

 

Was genau ist überhaupt ein Experte? Viele haben gute Ideen, die an der Umsetzung scheitern. Warum? Weil sie das Gefühl haben, sich nicht ausreichend als Experte positionieren zu können.

Fakt ist aber doch, dass es auch und vor allem auf die Zielgruppe ankommt! Wenn meine Idee für Berufsanfänger oder Laien ganz allgemein einen Mehrwert bietet, dann ist es ganz egal, ob es auf dem Markt jemanden gibt, der von dem Thema noch mehr versteht.

Diesen Jemand wird es sowieso immer geben. Wir müssen nur lernen, uns mit unserem Wissen auf dem Markt zu positionieren. Eigentlich logisch, oder?

Danach sollten wir uns mit einem Pitch vorstellen. Ziel war, in der Vorstellung kurz und knapp alles Relevante einzubringen, damit dein Kunde sofort weiß, was er von dir bekommt und ob das was für ihn und sein Unternehmen ist.

#4: Sei überzeugt von dir!

 

Ganz ehrlich? Wenn du nicht überzeugt von dir und deiner Idee bist, wer soll es sonst sein? Ob du nun ein Produkt verkaufst oder eine Dienstleistung: Sobald du mit einem potentiellen Kunden sprichst, bist du ein Verkäufer!

#5: Bleibe du selbst!

 

Trotz allem ist es dabei das A und O, dass du dich nicht verbiegst oder veränderst. Schauspielern ist nie gut und man merkt es dir wahrscheinlich auch an. Dauerhaft wirst du damit entweder nicht durchkommen und wenn doch, wirst du damit nicht glücklich werden.

Und hey! Ich zumindest bin digitaler Nomade geworden, weil es mich glücklich macht! Es macht mich glücklich, das zu tun, was ich will, wann ich will und wie ich will.

#6: Bleibe menschlich!

 

Das alles heißt absolut nicht, dass deine Überzeugung und deine Persönlichkeit unmenschlich und arrogant rüberkommen sollen. Versuche eine freundliche Selbstsicherheit auszustrahlen. Übe das vielleicht ein paar Mal, denn auch Unsicherheit kann wirken wie Arroganz!

Wie du siehst habe ich in diesem Workshop wirklich viel gelernt!

Den Nachmittag hatte ich frei. Am Abend gab es Networking in einer netten Runde und Speed-Networking in einem separaten Raum.

Am Samstag kam dann das Mainevent im Babylon. 350 digitale Nomaden an ein und demselben Ort! Das war schon ein tolles Gefühl, sage ich dir…

Babylon

Bei der Eröffnung durch die Organisatoren Marcus Meurer und Felicia Hargarten, die gemeinsam den Blog Travelicia aufgezogen haben, wurde folgendes Video gezeigt, das auch sehr gut zu meinem Blogpost passt:

DNX October 2014 ☆ INTRO

Danach ging es sofort los.

Das Programm war voll gepackt mit Vorträgen von den bekanntesten digitalen Nomaden Deutschlands: Sebastian Canaves (von Off the Path), Katja Andes (Sunny Office), Ehrenfried Conta Gromberg (Smart Business Concepts), Thomas Jakel (Strandschicht), Conni Biesalski (Planet Backpack), Johannes Völkner (Webworktravel), Robin Pratap (Asanayoga.de), Ben Paul (Anti-Uni) und zum Schluss die Expertenrunde, die von Tim Chimoy moderiert wurde.

Ich kann wirklich nicht auf bestimmte Vorträge oder die Expertenrunde eingehen, aber meine Learnings waren ganz klar:

#7: Halte durch!

 

Was immer du tust, wie auch immer du dich fühlst: Du kannst weinen, du kannst schreien, aber aufgeben, ist keine Option! Durchhaltevermögen ist eigentlich das, was bei meinen Learnings an erster Stelle steht. Aber ich wollte es chronologisch machen ;)

#8: Scheue dich nicht vor Fehlern!

 

Fehler gehören zum Lernen dazu. Ohne Fehler kannst du dich nicht verbessern. Scheue dich also nicht davor, sie zu machen. Stehe auf, lerne daraus und mach weiter!

#9: Sei bereit, dich auf unbekanntes Terrain zu begeben!

 

Wenn du immer nur machst, was du kennst, wirst du nie eine neue Ebene erreichen. Jefferson sagte: „If you want something you never had you have to do something you have never done.“ Auch wieder total logisch, oder?

Und last but not least:

#10: Hab Spaß bei allem, was du tust und sei glücklich!

 

Welches Learning findest du besonders wichtig?

 

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